Produktbild: Flucht

Flucht

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.01.2022

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

330 (Printausgabe)

Dateigröße

491 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755790181

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.01.2022

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

330 (Printausgabe)

Dateigröße

491 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755790181

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  • Bewertung

    5/5

    21.02.2022

    eBook (ePUB)

    Ein wahrer Pageturner

    Absolute Leseempfehlung. Ich war so überrascht, dass die Geschichte so spannend wurde. Ein wahrer Pageturner. Man legt es wirklich sehr ungern beiseite, da man einfach wissen will, wie das Schicksal hier lenkt. Es ist sehr emotional - bis zum Schluss und so unerwartet Spannend, dass ich es manchmal zur Seite legen musste um diese Spannung zu halten und auch mal durchzuatmen.

  • Daniela

    aus Hörselberg-Hainich

    5/5

    18.02.2022

    eBook (ePUB)

    War es wirklich so? – Möglich wäre es!

    Oha, dieses Buch ist kurz, aber alles andere als leichte Literatur. Auch wenn es sich hier um einen Roman handelt, kann es trotz allem genau so passiert sein. – Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und konnte kaum von dem Stoff lassen. Schon zu Beginn habe ich ganz genau diese düstere DDR-Stimmung gespürt. Dieser marode Staat wurde nicht so explizit beschrieben, kam aber genau so rüber. Alles scheint irgendwie gelenkt zu werden. Der Einzelne glaubt, seinen Job nach bestem Wissen und Gewissen zu machen, weiß aber ganz genau, dass dem eben nicht so ist. Da hat der Autor mit dem Journalismus ein wirklich sehr markantes Beispiel raus geholt. Die Presse war nicht frei. Zwar war der Protagonist auf Recherchereise, aber es wurde ihm eben am Ende doch diktiert, was er zu schreiben hatte. – Ein wirklich sehr bildhaftes Beispiel für die nicht vorhandene Meinungsfreiheit in der DDR. Diese Recherchereise ist so etwas wie ein Aufhänger für die eigentliche Story. Denn durch sie kommen die Antagonisten ins Spiel. Die Leute, die sich dann jahrelang als Fluchthelfer betätigen, sich immer wieder der Gefahr aussetzen und so selber jede Menge Lebensqualität einbüßen. Von Anfang an konnte ich nicht glauben, dass eine Mutter ihrer Tochter wirklich so ein Stiefvater antut. Auch in der DDR wurde dir nicht vorgeschrieben, wen du heiraten darfst. So schlimm war das System nun wieder nicht. Von daher hätte die Mutter diesen komischen und gewalttätigen Mann mit seinem Sohn nicht in ihr Leben lassen müssen. Dass die Tochter mit 18 Jahren schon kurz der Entbindung ihres ersten Kindes steht, war dann allerdings nicht wirklich unüblich. Damals war man der Meinung, mit zwanzig Jahren schon spät gebärend zu sein. – So gesehen war die ganze Story schon auch irgendwie richtig gut recherchiert und glaubhaft konstruiehrt. Wohl auch so ein Faktor, der zu Glaubhaftigkeit beigetragen hat und somit die Faszination hochgetrieben hat. Dieses ganze Durcheinander mit der Flucht vor diesem Roman und der Stasi gleichzeitig hat eine wahnsinnige Spannung erzeugt. Ich habe öfter mal die Luft angehalten, wenn es knapp war. Dann habe ich nicht verstanden, warum mittendrin so ein Alleingang von diesem Claus war und dann diese hochdramatische Flucht. – Von da an habe ich mich bis zum Ende gefragt, was denn nun aus Delphin geworden ist. Mit dieser Auflösung hat der Autor wirklich bis zum Ende gewartet und mich damit noch einmal extra bei der Stange gehalten. Die ganze Story war in angenehm kurzen Kapiteln gehalten, die dann noch komplett übersichtlich in Absätzen unterteilt waren. Dadurch konnte ich der Story wirklich richtig gut folgen und die einzelnen Szenen für mich zu einem schlüssigen und gut verständlichen Film zusammensetzen. Alles war so beschrieben, dass man alle nötigen Infos bekommen hat, ohne dass die Handlung zum Stehen kam. Es ging kontinuierlich immer schön vorwärts und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Somit gab es auch keine Langeweile. Außerdem hatte ich die ganze Zeit einen wirklich authentischen Film vor meinem geistigen Auge, der auch noch mit der vollen Ladung Gefühle gespickt war. Nicht selten hatte ich die Schockmomente der handelnden Personen oder eben Gänsehaut am ganzen Körper. – Gerade am Ende hatte ich wirklich die komplette Erpelfolie. Das Ende ist ein abgeschlossenes Ende, birgt aber auch durchaus noch Raum für eine Art Fortsetzung. Das Schicksal der Fluchthelfer, des Kindes und der Mutter, sind geklärt, aber dann kommt ja noch eine verschwunden geglaubte Person in die Handlung zurück. Darauf könnte man durchaus noch aufbauen und ein Buch über dessen Erlebnisse, Gedanken, und Zukunft schreiben. Dieses Buch hat mich gepackt, mich ein Stück weit in meine Kindheit zurückversetzt und mich für das Thema „Flucht“ irgendwie sensibilisiert. Super geschrieben, spannend erzählt und absolut aus der Geschichte. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen. Es handelt sich um einen Roman, der aber einen super Einblick in den Alltag der DDR gibt. Glaubhaft und fast so, als wäre diese Geschichte wirklich ganz genau so passiert.

  • Igela

    5/5

    02.02.2022

    eBook (ePUB)

    Schicksale zu DDR Zeiten

    Die Journalisten Thomas Kolbe und Martin Hahn fahren ins Gefängnis in Bautzen, um über den Gefängnisalltag einen Artikel zu schreiben. Es ist 1979 und in diesem Gefängnis der DDR sitzen vorwiegend Staatsfeinde, die von der Stasi inhaftiert wurden. Martin trifft zufällig einen ehemaligen Jugendfreund auf dem Gefängnishof. Frank bittet ihn inständig, seine 8-jährige Tochter Delphine in den Westen zu bringen. Als Schweizerin bin ich wenig bewandert in der Geschichte um die DDR. Klar sind mir Basics, wie die Mauer oder die Diktatur der ehemaligen DDR - Regierung, bekannt. Gespannt habe ich mir „Flucht“ vorgenommen und ebenso gespannt darauf gewartet, ob ich durchblicke in dem komplizierten Konstrukt rund um die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik. Dies ist mir dank der anschaulichen Beschreibung und lose gestreuten Erklärungen gut gelungen. Der Autor hat eine fesselnde Geschichte rund um das tragische Schicksal der verschiedensten Figuren mit den geschichtlichen Details der damaligen Zeit verwoben. Da wäre zuerst ein mal Martin Hahn, der als Journalist ständig darauf achten muss, was und wie er etwas schreibt und veröffentlicht. Starre Regeln und ein Journalismus, der sich innerhalb dieser Regeln bewegen muss. Etwas, was kaum vorstellbar ist in der heutigen Zeit. Dass dabei die Motivation und der Enthusiasmus flöten geht, konnte ich nachvollziehen. Dies immer mit der Stasi im Nacken, die kontrolliert, unterdrückt und Menschen für nicht nennenswerte Vergehen einsperrt. Nun trägt Martin Hahn eine schwere Bürde mit sich: Das Versprechen, das er seinem alten Freund gegeben hat. Es gibt immer wieder Zeitwechsel, die sehr gut deklariert sind. So konnte ich problemlos folgen, obwohl sich die Handlung über viele Jahre zieht. Berührt hat mich das Mädchen Delphine, die versucht, ihr hartes Leben zu meistern und dabei ... doch lest selbst. Ich habe dabei auch viel Neues gelernt, denn die Recherchen zu der damaligen Zeit sind hervorragend. So waren mir zum Beispiel weder die Ostberliner Flanke des Todesstreifens, noch die Organisation sogenannter Fluchthelfer bekannt. Alles beginnt 2021 mit einem Mann auf einem Friedhof irgendwo in der Nähe von Berlin und die Geschichte endet dann auch genau dort, 2021 auf diesem Friedhof. Was wir Leser dazwischen erleben dürfen, ist eine Geschichte rund um DDR Schicksale und einer Sehnsucht nach einer weiten Freiheit im Westen. Schicksale, die nicht nur das eigene Leben verändern, sondern auch das der Nachkommen. Ich habe mich das ganze Buch über gefragt, wer dieser (namenlose) Mann aus dem Prolog ist und was er erlebt hat. Die Auflösung hat mich berührt und fassungslos zurückgelassen. Dies aus dem Wissen heraus, dass genau solche Erlebnisse, wie das dieses Mannes auch in der Realität so geschehen sind. Der Titel passt ausgezeichnet zum Inhalt. Allerdings wird der Aufdruck „Roman“ auf dem Buch, dem Inhalt nicht unbedingt gerecht. Für mich war es wie ein Krimi, in dem auch Blut fließt, viel Spannung einen durch die Geschichte trägt und auch ein brutaler Verbrecher sein Unwesen treibt.

  • Jasbuecherliebe

    aus Dortmund

    5/5

    15.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes, spannendes Buch!

    Das Cover ist sehr auffallend und wieder sehr passend zum Inhalt! Dass der Titel hier mehrmals unter einander abgedruckt wurde, fand ich zunächst nicht so schön, allerdings gewöhnte ich mich dran und nun gefällt mir das Cover auch hier wieder gut! Zusammen sehen die Bücher sehr schön im Regal aus, Sie haben einen Platz neben meinen Arne Dessaul Krimis bekommen. Ich bin super zuversichtlich in die Geschichte gegangen, weil ich mich so auf die Story gefreut habe, der Klappentext hörte sich sehr vielversprechend an und auch ganz anders als Lehmanns erstes Buch! Die Charaktere sind unterschiedlich, aber Sie sind real und machen nachvollziehbare Handlungen, wodurch Sie für mich super Sympathisch sind. Die Geschichte von Mike Landin spielt in den Jahren von 1979 bis 2006, außerdem bekommen wir einige Rückblicke, wodurch die Geschichte in den Jahren ergänzt wird. Außerdem blicken wir in dem Jahr 2021, wo die Rahmenhandlung stattfindet und wo die Geschichte mit den vielen losen Enden sich schließt. Wir verfolgen die Protagonisten abwechselnd, die packende Geschichte wird aus der Erzählform von Mike Landin geschrieben, durch den Wechsel steigert sich die Spannung zusätzlich. Dadurch dass wir in den Perspektiven wechseln, wissen wir mehr als die Protagonisten, weswegen das Kopfschütteln durch manchen Entscheidungen einfach ist. Das Buch ist sehr schön zu lesen, es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch in die Hand zu nehmen und ich bin jetzt schon gespannt auf ein nächstes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    20.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Vergangenheit holt sie ein

    In ihrer Jugend träumten Susanne, Thomas, Frank und Martin von der Flucht aus der DDR. 1979 soll Martin und Thomas eine Reportage über das Gefängnis in Bautzen schreiben. Bei ihrem Rundgang durften sie einen Hof sehen, der ohne Gefangene war. Martin betrat den Hof und stand Frank seinen alten Freund Aug in Aug gegenüber. Frank ist mit Susanne verheiratet und haben eine Tochter mit dem Namen Delphine. Martin sollte Delphine aus der DDR bringen, nur war sie noch nicht volljährig. Susanne war inzwischen wieder verheiratet und so bekam Delphine einen Stiefbruder. Roman ihr Stiefvater und Stiefbruder waren brutal gegenüber Delphine. Mit 17 Jahren wurde Delphine schwanger von Peter, dem Grenzsoldaten. Nach einem Streit musste Delphine im 8. Monat schwanger verschwinden. Martin, der Frank ein Versprechen gegeben hatte, passte die ganzen Jahre im Hintergrund auf Delphine auf. Mehr möchte ich nun nicht preisgeben.  Dieses Buch des Autors hat mich so in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das Cover passt perfekt zur Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten werden hervorragend beschrieben, sodass man sich in sie hineinversetzen kann. Die einzelnen Szenen sind so authentisch beschrieben, dass man sich mittendrin wieder fand. Das Ende hat mich sehr überrascht, denn damit habe ich nicht gerechnet. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Bücher von dem Autor.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (16)

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