Inwieweit sind Targeted Killing Missionen durch Drohnen mit dem Völkerrecht und der Ethik vereinbar?
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.02.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
64
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
107 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-58291-1
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Ethik, Note: 1,3, Pädagogische Hochschule Karlsruhe (Institut für Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Sind gezielte Tötungen (durch Drohnen) in militärischen Konflikten vom Völkerrecht gedeckt? Inwiefern verletzen diese Praktiken die Souveränität betroffener Staaten und die Rechte der betroffenen Personen? Zudem stellt sich die Frage, ob diese Praktik mit der Moral vereinbar ist und welche möglichen Risiken deren Anwendung mit sich bringt. Ziel dieser Arbeit ist es, die Praktik der gezielten Tötungen durch Drohnen, im Kontext des Völkerrechts und der Ethik zu untersuchen und diese Fragen zu beantworten. Am 03. Januar 2020 wird der iranische Divisionskommandeur Qasem Soleimani, bei einem gezielten Luftschlag durch eine US-Drohne vom Typ MQ-9-Reaper, am Flughafen Bagdad im Irak getötet. Bei dem Angriff werden mindestens fünf weitere Menschen, darunter ein irakischer Politiker, Soleimanis Schwiegersohn und ein ziviler Flughafenangestellter getötet. Das US-Verteidigungsministerium bestätigt, dass der Angriff auf Anweisung des Präsidenten Donald Trump erfolgte, um geplante Angriffe auf amerikanische Diplomaten und Einsatzkräfte zu verhindern. Der Drohnenangriff auf Soleimani ist die Eskalation eines Konflikts, der bereits eine Woche zuvor begann. Am 27. Dezember 2019 wurde der US-Stützpunkt bei Kirkut, im Nordirak, mit Raketen beschossen. Für diesen Angriff war die irakische Kataib Hisbollah verantwortlich, welche von der iranischen Revolutionsgarden gesteuert wird. Qasem Soleimani war Kommandeur der Al-Kuds-Brigaden, einem Verband innerhalb der Revolutionsgarde und gilt als Strippenzieher hinter den Angriffen auf die amerikanischen Streitkräfte. Doch rechtfertigt dieser Umstand eine gezielte Tötung Soleimanis? Der US-Außenminister Mike Pompeo begründet die Vorgehensweise im Kontext der drohenden Gefahr für US-Bürger und bezeichnet den Angriff als Akt der Selbstverteidigung.
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