Geschwisterverhältnisse in sozialer Mobilität. Veränderungen in der Beziehung während des Hochschulstudiums
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.02.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
148 (Printausgabe)
Dateigröße
1420 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346589750
Welche Auswirkungen sozialer Mobilität Einfluss auf die Geschwisterbeziehungen nehmen, bleibt weitgehend ungeklärt. Darüber hinaus bleibt offen, wie die sozialen Aufsteiger die Beziehung zu ihren Geschwistern und die damit einhergehenden Veränderungen im Kontext sozialer Mobilität erleben. Die vorliegende explorative Untersuchung möchte diese Lücke schließen und sich vor allem den offenen Fragen der Entwicklung von Geschwisterbeziehungen zuwenden. Die Arbeit soll dabei nicht nur Erkenntnisse über das Erleben der Geschwisterbeziehungen im Kontext des Hochschulstudiums bringen, sondern auch mögliche Ressourcen, die in den Beziehungen enthalten sind, sichtbar machen.
In der heutigen Zeit ist soziale Mobilität immer noch ein eher seltenes Phänomen. Mit der in den 1990ern ständig wachsenden Einkommensungleichheit hat sie nahezu einen Stillstand erfahren müssen. Dabei nimmt die soziale Mobilität eine eigene Dynamik an, die über Generationen hinaus ein schwer zu überwindendes System bildet. In der Regel dauert es fünf Generationen, bis ein Mensch aus armen Verhältnissen ein Durchschnittseinkommen erzielt und somit die soziale Leiter aufsteigt.
Zwischen den einzelnen europäischen Ländern gibt es dabei sogar noch Unterschiede. Sind es in nordischen Ländern zwei bis drei Generationen, kann dies in Deutschland bis zu sechs Generationen dauern. Dieser Umstand hat schwerwiegende soziale, wirtschaftliche und politische Folgen in der Gesellschaft, wie aus dem letzten OECD-Bericht "A broken social Elevator? How to promote Social Mobility" hervorgeht. Jedes dritte Kind bleibt bereits, wie der Vater, Geringverdiener, wohingegen die restlichen zwei Drittel lediglich eine nächste höhere Einkommensgruppe erreichen. Die Ursachen sind vielfältig, aber vor allem im Bildungssektor zu finden, in dem es oftmals an Forderung benachteiligter Gruppen fehlt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice