Sternzeichenmagie. Elementarkräfte. Zauberei.
All das ist real.
All das stellt Olivias Welt plötzlich auf den Kopf.
Kurz vor ihrem siebzehnten Geburtstag erfährt Olivia, was ihr ihre Mutter so lange verschwiegen hat: Sie ist ein Stellari. Und als solcher besitzt sie magische Kräfte himmlischen Ursprungs, bedingt durch ihr Sternzeichen und ihren Aszendenten.
Als sie ihre magische Ausbildung an der Dahlow-Akademie beginnt, erfährt sie von einer düsteren Prophezeiung: Olivia soll dafür verantwortlich sein, dass den Stellari erneut ein blutrünstiger Krieg bevorsteht.
Neben dieser Bürde und der Herausforderung, ihre Kräfte zu beherrschen, ist da auch noch Darragh. Der Junge, der für Olivia die magische Welt erst so richtig aufregend macht …
Wird Olivia der Prophezeiung entkommen oder muss sie sich ihrem finsteren Schicksal stellen?
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Olivia ist ein junges Mädchen und an ihrem 17. Geburtstag erfährt sie Unglaubliches und ihr ganzes Leben ändert sich. Sie gehört zu den Stellari und ist der Rarlim, das bedeutet sie ist mit magischen Kräften gezeichnet und hat noch eine besondere Aufgabe. Sie kommt mit 12 weiteren jugendlichen Stellari an eine Schule und lernt vieles über ihre Fähigkeiten. Dabei trifft sie auf so interessante Charaktere wie Lucy und Aiko, mit denen sie in einer WG wohnt, und auch Darragh, den sie gleich am ersten Tag kennenlernt.
Natürlich gibt es auch in dieser Welt Feinde der Stellari und auch diese spielen eine große Rolle.
Ich bin schon mega gespannt, wie die Geschichte um Olivia weitergeht.
Die Charaktere sind wunderbar und sehr detailliert beschrieben, so konnte ich mir alle sehr gut bildlich vorstellen. Die Protagonisten entwickeln sich auch toll und so spielt auch die Liebe eine kleine Rolle.
Wirklich ein wunderbarer Einstieg in diese Fantasiegeschichte.
Ich kann es absolut weiterempehlen.
Monika Schulze
5/5
12.03.2022
Buch (Paperback)
Ich habe eine neue Lieblingsreihe
Meine Meinung:
Magische Kräfte, eine Akademie und eine geheimnisvolle Prophezeiung? Klar, dass ich dieses Buch lesen musste.
Es beginnt auch gleich total spannend, denn wir werden mitten in einen Kampf hineingezogen und lernen dort nicht nur etwas über die Welt der Stellari, sondern können uns auch gleich ein Bild von dem gefährlichsten aller Stellari machen. Ehrlich gesagt hat mich die ganze Szene ein wenig an Harry Potter erinnert, aber tatsächlich ist es nur das Grundgerüst: Eine Auserwählte, magische Kräfte, eine Akademie, verschiedene Schulfächer und ein starker Gegner, der einige Gefolgsleute um sich schart. Aber durch die Sache mit den Sternzeichen hat die Autorin auch einen eigenen Flair in die Geschichte gebracht. Ich muss ja gestehen, dass ich mit Sternzeichen eigentlich nicht so viel anfangen kann, aber das stört die Lesefreude bei diesem Buch überhaupt nicht. Mit den Sternzeichen und Aszendenten werden verschiedene Charaktereigenschaften und Kräfte verbunden. Und tatsächlich fand sogar ich das Ganze richtig interessant und hatte Spaß daran zu entdecken, zu was die einzelnen Figuren fähig sind.
Olivia selber gefiel mir sehr gut. Sie ist zwar behütet aufgewachsen, indem sie lange nichts von ihren Kräften wusste, aber sie trifft trotzdem ihre eigenen Entscheidungen und ist eine selbstbewusste und starke, junge Frau. Auch bei ihrem ersten Aufeinandertreffen mit Darragh gibt sie ordentlich kontra, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hab nämlich schon lange die Nase voll von den grauen Mäuschen, die erst mit der Zeit aus sich herauskommen. Zwar muss auch Olivia erst einmal lernen, mit ihren Kräften umzugehen und hat oftmals Zweifel, aber das ist für mich eine ganz normale Entwicklung und ich freute mich auch, dass die Protagonistin nicht sofort alles beherrschte und die Überfliegerin an der Akademie war.
Darragh ist aber auch ein toller Charakter und hat definitiv Bookboyfriend-Potenzial. Von Anfang an ist auch klar, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, aber natürlich gibt es da auch einige Probleme, aber zum Glück verzichtete Julie Finsterberg auf unnötiges Drama, was mir sehr gut gefallen hat.
Neben den beiden Protagonisten gibt es aber auch jede Menge fantastischer Nebencharaktere, die alles andere als blass bleiben. Hier haben wir eine ganze Clique mit einzigartigen Figuren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind oder die auf meiner „Hate-Liste“ gelandet sind, wobei ich mir nicht bei allen sicher war, auf welcher Seite sie stehen.
Aber auch die Geschichte selbst hat es mir absolut angetan. Es ist die perfekte Mischung aus Schulalltag und gefährliche Situationen. Es hat so Spaß gemacht, gemeinsam mit den Schülern der Dahlow-Akademie den Unterricht zu verfolgen, aber zeitgleich merkt man auch, wie sich die Situation langsam hochschaukelt und Olivia immer mehr in Gefahr gerät. Mit hat so manche Szene wirklich eine Gänsehaut beschert und auch mit ihrer Protagonistin geht Julie Finsterberg nicht gerade handsam um, aber genau das fand ich gut.
Die Story wird dabei sowohl aus Sicht von Olivia, als auch Darragh in der 3. Person erzählt. So bekommt man jeweils mit, was in den beiden vorgeht und kann sich ein rundes Bild von den Geschehnissen machen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und obwohl es viele neue Begriffe gibt, werden diese immer gut erklärt und sind einfach zu merken, so dass man sich schnell in der Welt der Stellari zurechtfindet.
Am Ende war das Buch viel zu schnell zu Ende und auf mich wartete ein fieser Cliffhanger, der mich jetzt ganz ungeduldig Band 2 entgegenfiebern lässt.
Fazit:
Julie Finsterberg hat mich mit dem 1. Band der Stellari Chroniken absolut begeistert. Hier haben wir die perfekte Mischung aus Schulalltag und Spannung, wir dürfen eine Clique voller einzigartiger Charaktere begleiten und ihre magischen Kräfte kennenlernen. Mich hat die Geschichte sofort mitgerissen und ich habe damit eine neue Lieblingsreihe für mich entdeckt.
Bewertung
aus Siegburg
5/5
25.02.2022
Buch (Paperback)
Sternzeichenmagie, Dark Academia & ein brillantes Debüt
»Seine grünen Augen funkelten. Zusammen mit dem perlfarbenen Licht des Mondes wirkten sie, als wären sie nicht von dieser Erde. Als würden sie Olivia eine ganz neue Welt eröffnen, eine, von der sie schon immer geträumt hatte.«
Dieses Konzept ist ein Muss für alle Astrologie-Fans und alle, die sich von den Sternen fasziniert fühlen, auch, wenn sie nicht per se an Horoskope glauben! Das Magiesystem beruht nämlich auf den Sternzeichen, wobei jeweils jedem Sonnenzeichen und jedem Aszendenten verschiedene magische Fähigkeiten zugeschrieben sind. Ich fand dieses System richtig cool und einleuchtend, auch wenn es mir schwer fiel, den Überblick zu behalten, immerhin sind es 24 verschiedene Fähigkeiten. Es gibt aber im Buch eine Tabelle, die man im Zweifelsfall jederzeit befragen kann, wenn man nicht so faul ist wie ich.
Die Charaktere im Buch haben aber total unterschiedliche Ansichten darüber, wie sehr sich Astrologie auf zb die Persönlichkeit auswirkt. Viele glauben daran, einige lehnen es aber strikt ab - Magie ist immerhin etwas anderes als Charaktereigenschaften. Beide Seiten zu zeigen, fand ich sehr schön und bei dem Thema auch wichtig, weil so auch "skeptische" Leser nicht direkt abgeschreckt werden.
Die Handlung fand ich sehr spannend, gut ausgearbeitet und ich habe sehr gerne Kapitel um Kapitel mehr Geheimnisse aufgedeckt, auch wenn man gemerkt hat, dass viel auf Band 2 hingearbeitet wird und da dann die richtigen Knaller kommen würden. So war die Geschichte hier etwas gemütlicher... Bis zu dem Plot Twist am Ende, der es tatsächlich geschafft hat, mich zu erschrecken - was nicht oft der Fall ist!
Was ich auch sehr schön fand, war das Dark Academia Feeling, mit dem das Buch beworben wird und das man auch definitiv beim Lesen wahrnimmt. Die Akademie kann man sich echt bildlich vorstellen und ich habe mich ein bisschen in das Gebäude verliebt.
Der Schreibstil hat mich sehr positiv überrascht. Vorweg: Das Buch ist im Selfpublishing erschienen, hatte aber ein professionelles Lektorat und auch Korrektorat. Falls euch die Angst vor unlektorierten Seiten voller Fehler abschreckt, kann ich euch beruhigen: Ganz ehrlich, ich bin hier nicht über einen einzigen Fehler gestolpert (ganz im Gegensatz zu den meisten Verlagsbüchern, die ganz großen Verlagshäuser mit eingenommen...).
Die Perspektive wechselt zwischen Olivia und Darragh, was ich aufgrund der Dichotomie sehr passend finde, und das Gute ist, dass man aufgrund der Schreibweise aus der dritten Person nicht die ganze Zeit umdenken muss, sondern die Geschichte einfach zu verschiedenen Zeitpunkten den jeweils anderen Charakter begleitet.
Uns erwartet eine Vielzahl von Charakteren, bei denen ich zunächst Angst hatte, den Überblick zu verlieren, was sich aber schnell als Irrtum herausgestellt hat. Nachdem ein Großteil bündelartig im Unterricht vorgestellt wird, lernt man doch schnell, distinktive Eigenschaften mit den ganzen Namen zu verknüpfen.
Sehr schön fand ich, dass die typische männlich/weiblich Dynamik hier genau umgekehrt war. Ihr wisst vielleicht, dass dem Mond stereotypischerweise weibliche Attribute und der Sonne stereotypischerweise männliche Eigenschaften zugeordnet werden (aka der Grund für die Artikel in so ziemlich allen Sprachen außer der deutschen). Hier haben wir jedoch die weibliche Protagonistin als Sonne und den männlichen als Mond.
Darragh habe ich den Mond auch absolut abgekauft - ruhiger, besonnener, ein richtig süßer Softie. Der im Laufe des Buches Entscheidungen trifft, die ich zwar nachvollziehen, aber nicht unterstützen kann, aber ich bin mal gespannt, ob er es in Band 2 schaffen kann, mich zurückzugewinnen. (Bis dahin himmle ich stattdessen Sabriel an, hehe.)
Bei Olivia hatte ich tatsächlich eher Probleme, die toughe Löwin mit ihrer ziemlich sensiblen Art im Einklang zu sehen. Sie war mir absolut sympathisch, aber dieser eine Aspekt hat mich ein wenig verwirrt. Aber Character Development ist ja durchaus etwas, das sich gerade bei einer Reihe gerne über mehrere Bände strecken kann (außerdem sind die Charaktere ja hier noch pubertierende Teenies, da dürfen ein paar Tränen mehr wohl nicht fehlen). Meine absolute Favoritin ist natürlich Aiko, aber die müsst ihr schon selbst kennenlernen, indem ihr das Buch lest.
Ein sehr, sehr cooles, gelungenes Debüt und gleichzeitig ein magischer Reihen-Auftakt, bei dem ich wirklich gespannt bin, wie es weitergeht, ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege, was die Prophezeiung angeht, was mit bestimmten Charakteren noch passiert... Ich freue mich einfach sehr, dieses Buch gelesen zu haben.
Michelle Marquardt
5/5
25.02.2022
Buch (Paperback)
Ein toller und magischer Auftakt!
„Stellari Chroniken: Verknüpftes Schicksal“ von Julie Finsterberg erhält 4,5 von 5 Sterne von mir. Danke für das Rezensionsexemplar!
Vorsicht: eventuelle Spoiler. :)
Sternzeichenmagie, eine dunkle Prophezeiung und die Suche nach dem eigenen Selbst — Willkommen an der Dahlow-Akademie, ein Ort der Geheimnisse und elementarischen Zauberei! Die Autorin schafft mit dem Auftakt der „Stellari Chroniken“-Reihe eine YA-Welt, welche unserem eigenen Dasein teilweise ähneln mag, sich aber gleichzeitig durch ein interessantes, faszinierendes und ausgeklügelts Magiesystem auszeichnet. Deine Geburt bestimmt, welche Kräfte du erhältst; dein Sternzeichen und Aszendent bestimmen, wozu du fähig bist. Auch wenn das Konzept der Sternzeichen nicht gerade unbekannt ist, so schafft es die Autorin durch innovative Erweiterungen und Ideen ein Konzept von Magie zu erschaffen, das vor Kreativität und Vielschichtigkeit strotzt. Dadurch, dass die Protagonistin Olivia selbst erst in diese neue, magische Welt hineinstürzt und als Stellari neu an der magischen Akademie ist, werden wir als Leser*innen meiner Meinung nach schön und leicht verständlich in den Kern des Systems hineingeführt und erhalten immer wieder wichtige und interessante Infos zu verschiedenen magischen Konstellationen und Gegebenheiten, wie beispielsweise die verschiedenen Wirkungsweisen der Sternzeichen sowie Aszendenten, welche sich als Elementarmagie manifestieren können. Besonders diese detaillierte, wohl überlegte Ausarbeitung zeugt für mich von Einfallsreichtum und gestalterische Künste, weil man meiner Meinung nach bemerkt, wie viele Gedanken sich die Autorin um die verschiedenen Konzepte gemacht hat, wodurch sich ein tolles Gesamtbild ergibt. Einher geht mit dem magischen System aber auch, dass wir von Geheimnissen umgeben sind, welche in Form einer mysteriösen Prophezeiung sowie einem dunklen Schicksal erscheinen und dafür sorgen, dass die Handlung dynamisch ist und durchweg einen roten Faden beibehält. Bereits von Beginn an wird durch den Prolog eine Spannung und Ungewissheit etabliert, welche sich durch das gesamte Buch hindurch bewegen und an der Handlung festhalten. Das hat mir persönlich gut gefallen, weil ich trotz des akademischen Settings und des Kennenlernen eines normalen Schulalltags der Charaktere nicht das Gefühl habe, dass die Handlung zu einseitig oder langweilig ist — stattdessen passiert immer wieder etwas Neues und die Abläufe bleiben dynamisch, indem wir immer wieder neue Puzzleteile erhalten, Action miterleben oder auch auf individueller Ebene mehr von den Charakteren erfahren. Dritter Punkt mündet darin, dass Themen wie Freundschaft, Familie und Liebe eine große Rolle spielen, wobei jene Aspekte die Magie des Romans nur umso mehr verstärken und fördern, wie ich finde. Emotionen und Gefühle werden hierbei wunderbar leicht und schön vermittelt, sodass man einen tollen und fesselnden Einblick in das Innenleben der Charaktere erhält, die ihrem jungen Alter sehr gut durchdacht entsprechen und trotz ihrer Ecken und Kanten liebenswert sind. Einen kleinen Kritikpunkt sehe ich darin, dass die Wendungen teilweise etwas vorhersehbar sind und man, wenn man genau aufpasst, schon erahnen kann, was passieren wird. Ich persönlich finde das aber in diesem Fall nicht schlimm, weil es bei mir keineswegs die Neugierde reduziert oder gemindert hat; ich habe dennoch mit den Protagonist*innen Olivia und Darragh mitgefiebert und finde, dass die Autorin gute Arbeit bei der Ausarbeitung und Skizzierung der Handlung geleistet hat. Es ist definitiv viel Potential vorhanden, wobei die Geschichte für mich eine super Mischung aus Spannung und Dynamik, Humor sowie Romantik anbietet und durch ihr fantastisches, magisches Setting und Konzept punktet. Tatsächlich durfte ich als Buchpatin in die erste Version des Buches hineinblicken und jetzt nochmals die überarbeitete Ausgabe sehen, weswegen ich weiß, wie viel Improvement und Liebe in diesem Buch steckt. & übrigens: Einen Einblick in das zweite Buch habe ich ebenfalls schon erhalten und was ich euch sagen kann, ist, dass der zweite Band meines Erachtens nach NOCH dynamischer und spannender ist als der Auftakt — macht euch also auf etwas gefasst! Falls ihr somit neugierig auf einen YA-Fantasyroman seid, der euch in eine sterntastische Welt entführt, eine richtig coole Storyline UND einen spannenden Cliffhanger bietet, der ist bei den „Stellari Chroniken“ herzlich willkommen. Dynamik, Magie und das Band der Liebe — Band 1 der „Stellari Chroniken“ blickt nicht nur zu den Sternen hinauf, sondern wirft auch mit feuriger Spannung um sich!
Der Roman hat meiner Meinung nach einen angenehmen und flüssigen Leserhythmus, welcher uns einladend in eine neue Welt einführt und durch seinen energetischen, veranschaulichenden Ausdruck den Charakteren Leben einhaucht. Auf sprachlicher Ebene möchte ich hierbei besonders den Prolog hervorheben, weil dieser meines Erachtens nach der Autorin besonders gut gelungen ist — durch die spannenden und geheimnisvollen Beschreibungen wird eine dynamische Atmosphäre voll Ungewissheit erzeugt, die sofort meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und halten konnte. Abseits des Prologs finde ich dennoch auch die Beschreibungen von Szenerien, Handlungen und Personen schön gelungen, da sie einerseits authentisch und gut gewählt klingen, aber andererseits eben auch zu dem Spannungsaufbau der Handlung beitragen und die Gefühle der Charaktere gut widerspiegeln können. An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Feinjustierung gewünscht; etwas mehr Blick auf das sprachliche Detail, beispielsweise bei den Dialogen, welche an wenigen Stellen vielleicht noch etwas zu umgangssprachlich wirken. Bedenkt man aber, dass es sich hierbei auch um ein Debütroman handelt, so bin ich mir eigentlich sicher, dass es eine reine Übungssache ist, die im weiteren Schreibprozess immer weiter perfektioniert werden kann (und auch bestimmt wird! :b). Generell finde ich aber sehr, sehr toll, dass die Charaktere nicht zu gehoben oder zu sehr formell sprechen, sondern sich eher einer Sprache bedienen, welche ihrem Alter entspricht. Die Autorin schafft es dahingehend, wie ich finde, unglaublich gut, sich in jüngere Menschen hineinzuversetzen und ihre Gedanken und Gefühle leicht zugänglich und verständlich zu transportieren. Besonders auch hinsichtlich des Magiesystems finde ich, dass die Autorin es schafft, die verschiedenen Komponenten von Sternzeichen und ihre Wirkungsweisen so zu skizzieren, dass man eine bildliche, lebendige Vorstellung von ihnen erhält und sich demnach sehr schön in dieser magischen Welt zurechtfinden kann.
In den „Stellari Chroniken“ wird eine Figurenkonstellation etabliert, die liebevoll und detailliert von der Autorin gestaltet ist. Trotz der vielen verschiedenen Charaktere, die im Verlauf des Buches eingeführt werden, habe ich nicht das Gefühl, dass sie sich zu sehr ähneln — eher sogar das Gegenteil: Ich finde, dass kein Charakter dem anderen gleicht und sie alle unterschiedliche Wesenszüge, Besonderheiten sowie Eigenarten besitzen und jede Figur gleichzeitig eine eigenwertige, wichtige Funktion für das Buch einnimmt. Im Zentrum stehen hierbei Olivia und Darragh mit ihren Freund*innen, wobei ich mich oftmals ganz gut mit Olivias grundlegendem Wesen identifizieren kann — ob das wohl daran liegt, dass wir beide dasselbe Sternzeichen besitzen? Sie ist neugierig, dynamisch und nimmt kein Blatt vor dem Mund, zugleich erscheint sie auch mutig, couragiert sowie hin und wieder vielleicht sogar etwas zu waghalsig…Sie traut sich wirklich ALLES. Mit diesen Eigenschaften ergänzt sie sich super mit Darragh, der wohl mein persönlicher Favorit neben Joris ist. Darragh ist ein kreativer, nachdenklicher Kopf, der alles dafür tun würde, um die Menschen zu beschützen, die er liebt und schätzt. Dabei stellt er oftmals auch sich selbst nach hinten, was einerseits natürlich nicht immer von Vo
Bewertung
5/5
21.02.2022
Buch (Paperback)
Ein tolles Buch!
Titel: Stellari Chroniken - Verknüpftes Schicksal
Autor/in: Julie Finsterberg
Genre: Urban Fantasy
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Meine Meinung:
Wir fangen mal mit dem Setting an: Ich liebe die Dahlow-Akademie!
Gleich am Anfang der Geschichte wird einem die Akademie vorgestellt. Wer mich kennt, weiß, dass ich Akademie/ Internat - Geschichten liebe.
In Verlauf der Geschichte verändert Olivia (Protagonistin) sich sehr stark. Sie erfährt mehr über ihre Vergangenheit und auch ihre Kräfte besser einzusetzen. Vor allem die Idee mit den Sternzeichen und den damit verbundenen Kräften finde ich genial. Aber nicht nur die Fähigkeiten der Leute sind toll, sondern auch die Charaktere an sich haben mich sehr angesprochen! Vor allem Aiko, Joris und Sabriel sind meine Lieblinge! Ich glaube ich mag sie sogar mehr als die eigentlichen Protagonisten (Olivia und Darragh) und allein daran kann man sehen, wie gut Julie Finsterberg auch ihre Nebencharakter gestaltet. Das einzige was ich an den Protagonisten nicht so sehr gemocht habe, war, dass sie auf mich ein wenig kindisch gewirkt haben… vor allem an Olivia ist mir das aufgefallen.
An Spannung hat es dem Buch auf keinen Fall gefehlt! War eine super Story mit Geheimnissen und Intrigen, die nach und nach aufgedeckt wurden. Das Ende hat mir sehr zu schaffen gemacht. Wegen dem offenen Ende, hätte ich am liebsten den zweiten Teil in der Hand gehabt.
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Fazit:
Cover (zählt nicht zur Gesamtbewertung): 5/5
Charaktere: 4/5
Story: 4,5/5
Spannung: 5/5
Gesamt: 4.5/5
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