Der goldene Topf
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E.T.A. Hoffmann

1. Der goldene Topf

Der goldene Topf

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Variante: MP3 Hörspiel, gekürzt

Der goldene Topf

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Jürgen Hentsch + weitere

Spieldauer

1 Stunde und 4 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2022

Hörtyp

Hörspiel

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

1 Stunde und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.03.2022

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742424037

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Magische, verrückte Novelle aus der Spätromantik

Bewertung am 01.06.2021

Bewertungsnummer: 837368

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann geboren im Jahre 1776 in Königsberg, im ehemaligen östlichen Preussen, veröffentlichte die romantische Novelle erstmals 1814. Der Autor selber bezeichnet sein Werk als ein „Märchen aus der neuen Zeit“. Die Handlung spielt in der Stadt Dresden, welche beiderseits von der Elbe umgeben ist. Ein junger Student namens Anselmus stösst eine alte Apfelverkäuferin um, welche ihn darauf beschimpft und verflucht: „Ja renne – renne nur zu, Satanskind – ins Krystall bald dein Fall – ins Krystall!“. Nichtsahnend setzt Anselmus seinen Spaziergang fort, jedoch wird er durch die zarten Klänge einer Kristallglocke, die von einem naheliegenden Holunderbusch stammt, gestoppt. Plötzlich entdeckt er eine um die Äste schlingende Schlange. Deren klaren blauen Augen betören den Studenten in solchen Massen, dass er sich auf der Stelle in sie verliebt. Dieses mirakulöse Ereignis bildet erst den Anfang einer leicht verrückt wirkenden und doch magischen Novelle. Da die Sprache nicht unbedingt leicht verständlich ist, unterstütz die Ausgabe von Suhrkamp mit zusätzlichen Kommentaren das Verständnis des Textes ausgezeichnet. Mich überzeugte das Märchen mit all den verschieden Facetten. Auf der einen Seite wird die Gesellschaft dieser Zeit exemplarisch wiederspiegelt und auf der anderen Seite zieht es den Leser mit der immer mehr abstrus werdenden Handlung in den Bann. Ich würde es denjenigen empfehlen, welche sich bereits mit anderen Werken Hoffmanns auskennen oder welche sich auf etwas Neues und vielleicht auch auf eine neue literarische Gattung, die Spätromantik, einlassen möchten, da diese Novelle die meisten Merkmale dieser Zeit erfüllt. Zudem werden sich Faust begeisterte Leser sich über die eine oder andere Ähnlichkeit und Parallelität erfreuen.
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Magische, verrückte Novelle aus der Spätromantik

Bewertung am 01.06.2021
Bewertungsnummer: 837368
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann geboren im Jahre 1776 in Königsberg, im ehemaligen östlichen Preussen, veröffentlichte die romantische Novelle erstmals 1814. Der Autor selber bezeichnet sein Werk als ein „Märchen aus der neuen Zeit“. Die Handlung spielt in der Stadt Dresden, welche beiderseits von der Elbe umgeben ist. Ein junger Student namens Anselmus stösst eine alte Apfelverkäuferin um, welche ihn darauf beschimpft und verflucht: „Ja renne – renne nur zu, Satanskind – ins Krystall bald dein Fall – ins Krystall!“. Nichtsahnend setzt Anselmus seinen Spaziergang fort, jedoch wird er durch die zarten Klänge einer Kristallglocke, die von einem naheliegenden Holunderbusch stammt, gestoppt. Plötzlich entdeckt er eine um die Äste schlingende Schlange. Deren klaren blauen Augen betören den Studenten in solchen Massen, dass er sich auf der Stelle in sie verliebt. Dieses mirakulöse Ereignis bildet erst den Anfang einer leicht verrückt wirkenden und doch magischen Novelle. Da die Sprache nicht unbedingt leicht verständlich ist, unterstütz die Ausgabe von Suhrkamp mit zusätzlichen Kommentaren das Verständnis des Textes ausgezeichnet. Mich überzeugte das Märchen mit all den verschieden Facetten. Auf der einen Seite wird die Gesellschaft dieser Zeit exemplarisch wiederspiegelt und auf der anderen Seite zieht es den Leser mit der immer mehr abstrus werdenden Handlung in den Bann. Ich würde es denjenigen empfehlen, welche sich bereits mit anderen Werken Hoffmanns auskennen oder welche sich auf etwas Neues und vielleicht auch auf eine neue literarische Gattung, die Spätromantik, einlassen möchten, da diese Novelle die meisten Merkmale dieser Zeit erfüllt. Zudem werden sich Faust begeisterte Leser sich über die eine oder andere Ähnlichkeit und Parallelität erfreuen.

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Zwischen Phantasiewelt und Realität

Norbert aus Düsseldorf am 14.05.2020

Bewertungsnummer: 1328215

Bewertet: eBook (PDF)

Bei E.T.A. Hoffmanns "Der goldne Topf" handelt es sich um ein Kunstmärchen (heute würde man Fantasy sagen) der Romantik und einen Klassiker. Die antiquierte Ausdrucksweise ist für viele Leser am Anfang sicherlich gewöhnungsbedürftig, nach einigen Seiten stört man sich aber nicht mehr daran. Der Student Anselmus gerät unerwartet in die Einflusssphäre einer geheimen Macht. In der diesseitigen Welt umwirbt ihn Veronika, die Tochter des Konrektors Paulmann, in der Phantasiewelt verfällt er dem Blick der Schlange Serpentina, der Tochter eines Magiers aus Atlantis. Während in anderen phantastischen Werken die "Femme Fatale" den Protagonisten oft zielstrebig ins Verderben zieht, ist hier bis zum Ende nicht klar, wer gut oder böse ist und welches Leben das eigentlich erstrebenswertere ist.
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Zwischen Phantasiewelt und Realität

Norbert aus Düsseldorf am 14.05.2020
Bewertungsnummer: 1328215
Bewertet: eBook (PDF)

Bei E.T.A. Hoffmanns "Der goldne Topf" handelt es sich um ein Kunstmärchen (heute würde man Fantasy sagen) der Romantik und einen Klassiker. Die antiquierte Ausdrucksweise ist für viele Leser am Anfang sicherlich gewöhnungsbedürftig, nach einigen Seiten stört man sich aber nicht mehr daran. Der Student Anselmus gerät unerwartet in die Einflusssphäre einer geheimen Macht. In der diesseitigen Welt umwirbt ihn Veronika, die Tochter des Konrektors Paulmann, in der Phantasiewelt verfällt er dem Blick der Schlange Serpentina, der Tochter eines Magiers aus Atlantis. Während in anderen phantastischen Werken die "Femme Fatale" den Protagonisten oft zielstrebig ins Verderben zieht, ist hier bis zum Ende nicht klar, wer gut oder böse ist und welches Leben das eigentlich erstrebenswertere ist.

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Der goldene Topf. Text und Kommentar

von E.T.A. Hoffmann

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