Wirkungen von Dokufiktion auf das Leserbewusstsein. Am Beispiel der Reportage "Ansichten von Halle" von Andreas Montag
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.03.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
574 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346600561
"Dieses Buch zu machen war ein Wagnis." Beim Lesen des Vorwortes der Anthologie von Landolf Scherzer wird klar, diese Sammlung von Autorentexten scheint in ihrer Produktion und Rezeption keine Selbstverständlichkeit zu sein. Geprägt durch eine verstrickte Synthese von Gefühlen, Emotionen und Veränderungen, fungiert die Dokumentarliteratur als Zeitzeugnis. Die entfachte Hoffnung der Entstehungszeit lässt die Texte in einer besonders fragilen Weise zu einem kulturellen Gut erheben, deren Rezeption als historisch relevant betrachtet werden kann. Die Wahrheit bedenkenlos und ungezwungen darzustellen, sowie "[...] zum Wesen der Gesellschaft vorzudringen", schien den Autoren angesichts der politisch geprägten Umstände kaum möglich gewesen sein. Gegenstand dieser Hausarbeit stellt der Text Ansichten von Halle von Andreas Montag dar. Ausgangspunkt dieser Reportage sind die Demonstrationen im Herbst 1989 in der DDR.
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