Rund um Berchtesgaden Kalkstein, Salz, Fossilien und Eiszeiten
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- Deutsch ausgewählt
35,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
ab 8 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
22.03.2022
Abbildungen
274 Farbabbildungen, 1 Schwarzweißabbildung, 11 Topographische und 11 Geologische Karten, 4 Geologische Profile
Verlag
Pfeil, FSeitenzahl
232
Maße (L/B/H)
23,9/17,3/1,7 cm
Gewicht
652 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89937-255-7
Eines vorneweg – das Konzept dieses Bandes nimmt die Reihe der “Wanderungen in die Erdgeschichte”wortwörtlich: alles muss aus eigener Kraft erwandert werden! Das Auto taugt nur, um zum Ausgangspunkt zu gelangen. Das hat den Sinn und Zweck, sich der Natur so herrlich unzeitgemäß ganz langsam, aber deswegen umso intensiv zu nähern. Dabei ist die Geologie am Wegesrand und mit Blick auf die Gegend rund um die Exkursionsroute vielfältig und wechselt zwischen Deckentektonik, Gesteinen, Fossilien, Ökologie einstiger Lebensräume sowie Eiszeitkunde hin und her: Sie nimmt Bezug auf das, was eben gerade zu sehen ist. Natürlich wird versucht, das Ganze in einem größeren Rahmen zu betrachten und den Blick “über den Tellerrand” zu wagen. Sei es auf einem gemütlich geologisch-kulturellen Spaziergang durch und rund um Berchtesgaden, auf den Aussichtsbergen von Kneifelspitze, Grünstein sowie der Archenkanzel, von der man einen der schönsten Blicke auf den Königssee hat. Oder sei es auf einer Wanderung von der Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee auf den Spuren eines katastrophalen Bergsturz-Ereignisses und eines rätselhaften, vermutlich uralten Konglomerats. Die einzige Fahrradtour ist den eiszeitlichen Einblicken zwischen der Berchtesgadener Oberau, dem Kehlstein und dem Königssee gewidmet. Und eine Wanderung rund um die schmucke Kirche “Maria Gern” erzählt von strukturgeologischen Finessen am Südrand des Untersberg-Massivs. Und auch die Zeugen einstigen Lebens kommen nicht zu kurz: gerade die Region nördlich von Berchtesgaden ist eine wahre Schatzkammer einer vielfältigen triassischen Ammonitenfauna – und am östlich darüber gelegenen Obersalzberg sowie am Rossfeld kann man eine beginnende Gebirgsbildung tatsächlich leibhaftig sehen. Den Abschluss – und gleichzeitig eine alpine Überleitung zum Folgeband 41 – bietet eine “almerische” Überschreitung des Lattengebirges, die Geologie und “Almkultur”gleichermaßen miteinander verknüpft.
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