Ein Fremder. Ein Versprechen. Ein tödliches Spiel, dem du nicht entkommen kannst.
Weil die Polizei im Fall seiner Tochter nicht weiter kommt, ist Danny überrascht, als ein Fremder ihm Informationen anbietet. Im Gegenzug soll Danny seinem neuen Freund ebenfalls helfen. Er willigt ein, dabei ahnt er nicht, auf welch makaberes Spiel er sich eingelassen hat - denn der Freund nutzt Danny lediglich für seine eigenen Zwecke, für ein Spiel, das sein Leben nicht bloß verändern, sondern beenden wird ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
jellyhead
5/5
07.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Hat meine Erwartungen übertroffen
Mit "Ein Freund" hatte ich das Vergnügen, mein erstes Buch des Autors Charlie Gallagher zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht.
Dieser Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Die Geschichte dreht sich um Danny und Sharon Evans, die verzweifelt nach Antworten suchen, nachdem ihre scheinbar glückliche Tochter einen Selbstmordversuch unternommen hat. Als ein Fremder plötzlich behauptet, den Schuldigen zu kennen, ist Danny versucht dieser Spur zu folgen. Die Aussicht auf Rache ist zu verlockend, um sie abzulehnen. Doch Danny ahnt nicht, dass er sich auf ein gefährliches Spiel einlässt, bei dem nicht nur Leben verändert, sondern auch beendet werden.
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Charlie Gallagher versteht es, eine spannende Geschichte zu schreiben.
Ich konnte mich sehr schnell in die Handlung vertiefen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Darstellung der Polizeiarbeit, die in die Geschichte integriert ist, hat mir besonders gut gefallen. Gallagher, selbst ein erfahrener Polizist, verleiht der Geschichte eine bemerkenswerte Authentizität.
Die Charaktere in "Ein Freund" sind äußerst vielschichtig und gut ausgearbeitet. Die inneren Konflikte und Abgründe, mit denen sie konfrontiert sind, machen sie menschlich und greifbar.
Die Handlung hielt mich bis zum Schluss in Atem, und ich war stets gespannt darauf, wie die Geschichte sich entwickeln würde. Das Buch war eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen, und es fiel mir schwer, es aus der Hand zu legen.
Charlie Gallaghers Erzählstil und sein Talent für die Gestaltung von fesselnden Plots haben mich beeindruckt.
"Ein Freund" hat meine Erwartungen übertroffen und mich tief beeindruckt. Ich freue mich sehr darauf, weitere Bücher des Autors zu lesen und kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
Bewertung
aus München
4/5
27.02.2023
Buch (Taschenbuch)
spannend bis zum Schluss
Der Titel ist unverfänglich und der sogenannte "Freund" erscheint auch erst relativ spät in der Geschichte. Es geht um einen Vater, dessen Tochter einen Selbstmordversuch gemacht hat und aus dem Koma nicht erwacht ist. Die Ehe der Eltern zerbricht daran und im Vater sind übergroße Rachegefühle, denn das Mädchen wurde zu der Tat scheinbar durch einen Internetkontakt verführt. Als plötzlich ein Fremder sich zum Freund aufschwingt und Hilfe anbietet kann der Vater nicht widerstehen. Aber geht hier alles mit rechten Dingen zu? Wer ist der Typ und was seine wahre Intention.
Das Buch ist eine Mischung aus Thriller und Krimi mit einer gehörigen Portion Psychologie. Liest sich gut und schnell und man weiß lange nicht, wo die Reise wirklich hingeht. Am Ende hätte ich mir vielleicht noch die ein oder andere Wendung gewünscht aber im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten.
Nicki.Sally
aus Mülheim
4/5
16.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Nahbar und spannend
Als die Polizei im Fall von Callie Evans nicht weiter kommt, tauchte auf einmal ein Fremder bei ihrem Vater Danny auf.
Dieser bietet ihm seine Hilfe an, denn er habe wichtige Informationen. Im Gegenzug soll ihm Danny helfen.
Noch ahnt Danny nicht auf was für ein makabres Spiel er sich hier eingelassen hat. Ein Spiel, welches nicht nur sein Leben verändern, sondern beenden wird …
Tochter Callie Evans ist auf einem Pädophilen im Internet reingefallen und dieser drohte ihr damit, alles an die Öffentlichkeit zu tragen. Sein Ziel, sie fertig zu machen und ihr nur noch einen Ausweg geben: Suizid. Er schaffte es, aber die eingenommenen Medikamente reichten am Ende nicht und seid dem Tage liegt Callie im Koma.
Ihrem Vater Danny hat dies sehr zugesetzt, so fand er nur Trost im Alkohol. Die Polizei tapt derweil im Dunklen, doch eines Tages ergibt sich durch einem Fremden ein Lichtblick, denn dieser bietet Danny seine Hilfe an. Doch kann er ihm wirklich trauen?
Man merkt, dass der Autor Charlie Gallagher viel Hintergrund wissen besitzt und so wurden gerade bei der Ermittlungsarbeit viele Details aufgezeigt.
Der Schreibstil ist angenehm und konnte gute Spannung aufbauen.
In dem Hauptprotagonisten Danny konnte man sich sehr gut hinein versetzten und auch verstehen, wieso er sich auf den Fremden eingelassen hat.
Das Thema in der Geschichte ist aktuell und ich denke, jeder der Kinder hat, hat große Angst vor dem, was im Sozial-Media alles passiert/ passieren kann.
Von daher kam für mich die Story sehr Glaubwürdig und Real vor.
Bis zum Ende war ich gefesselt und gespannt, wie es enden wird.
FAZIT
Ein Thema, welches nicht aktueller sein kann. Was macht das Sozial-Media mit den jungen Menschen und wohin kann dies führen? Verzweifelte Eltern und der Plan von Rache. Alles sehr nah und spannend rüber gebracht.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne
Bewertung
4/5
28.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Es gibt nichts ohne einen Preis
Im Nachhinein finde ich, dass Cover und Klappentext wenig aussagekräftig sind, worum es in diesem Buch geht. Was total schade ist, denn die Handlung war echt super und blieb lange unvorhersehbar. Ein packender Thriller der erst nach und nach offenbart wer Freund ist, und wer Feind.
Zum Inhalt: Callie Evans liegt im Koma, nachdem sie versucht hat ihrem Leben ein Ende zu setzen. Ein Umbekannter hatte das Mädchen dahin getrieben. Und Danny Evans will Rache an dem Mann nehmen, der seiner Tochter das angetan hat. Als ein Fremder auftaucht, der Danny Gerechtigkeit verspricht, zögert er nicht lange. Aber kann er dem Unbekannten trauen?
An die vielen Perspektiven im Buch musste ich mich erstmal gewöhnen. Denn mitten in der Handlung wird eine weitere Person eingeführt, die der Leser zuvor noch nicht kannte, die aber abrupt eine Hauptrolle einnimmt. Da die Kapitel nur mit Wochentagen gekennzeichnet sind, nicht mit dem Namen des Protagonisten um den es geht, fand ich das etwas undurchsichtig.
Den Handlungsverlauf fand ich wahnsinnig spannend und fast bis zum Schluss auch überhaupt nicht vorhersehbar. Es wird viel getäuscht, der Leser merkt schnell, dass was im Busch ist, aber worum es sich dreht wird lange nicht offenbart. Der Spannungsbogen wird dadurch von Anfang an ziemlich hoch gehalten und ebbt auch bis zuletzt nicht ab. Das Buch ist durchweg packend und legt ein gutes Tempo vor.
Idee und Umsetzung dieses Thrillers waren wirklich klasse, kann mich nicht erinnern, etwas ähnliches schonmal gelesen zu haben. Die bildhaften Beschreibungen waren manchmal nicht ganz ohne, haben aber auch zur Stimmung beigetragen. Kann mir dieses Buch deshalb auch hervorragend verfilmt vorstellen.
Spannender, wendungsreicher Thriller, der mit gut gefallen hat.
Meine Meinung:
Danny, das Hauptcharakter des Romans, lebt von seiner Frau und Sohn getrennt. Sie hat ihn gebeten, auszuziehen, da er dem Alkohol nicht widerstehen konnte. Doch was hat zu dieser Situation geführt? Die Tochter von Danny ist auf einen Täter, einen Pädophilen in Social Media hereingefallen. Er brachte sie dazu, ihm intime Bilder zu schicken, die er später gegen sie einsetzte und ihr drohte, diese in die Öffentlichkeit zu bringen. Sein Ziel war, das Mädchen zu einem Selbstmord zu bewegen. Und er war erfolgreich, doch leider, reichten die tödlichen Medikamente nicht aus und das Mädchen überlebte. Seitdem liegt sie allerdings in Koma, und keiner weiß, ob sie jemals aufwacht. Was macht das mit den Eltern? Wie fühlt man sich als Vater, der es nicht geschafft hat, sein Kind zu beschützen? Sehnt man sich nach Rache? Danny sucht Hilfe und Trost im Alkohol. Eines Tages wird er von einem Fremden angesprochen, der ihm seine Hilfe anbietet. Und das tut er tatsächlich, doch da weiß Danny noch nicht, was von ihm im Gegenzug gefordert wird...
Man merkt dem Roman an, dass der Autor als Polizist gearbeitet hat. Er kennt sich gut bis in das kleinste Detail in der Ermittlungsarbeit aus. Der Roman handelt überwiegend von der Polizeiarbeit, in anderem Teil der Geschichte geht es um die Menschen, ihre Charaktere, ihre Handlungen, ihre Gefühle, ihr Leben. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, allerdings bieten die keine Besonderheiten. Wie auch das Buch im Allgemeinen. Man nehme Täter, Opfer, Ermittlungen und schon hat man eine Geschichte. Ich will damit nicht sagen, dass der Roman schlecht war, allerdings hat es mich nicht ganz überzeugt. Ich fühlte mich gut unterhalten, doch in der Erinnerung bleibt "Ein Freund" nicht. Dabei muss ich anmerken, dass ich viele Leser von Krimis und Thrillern kenne, die gerade unauffällige, undramatische Protagonisten sich wünschen. Die wären bei diesem Roman vermutlich richtig. Die Glaubwürdigkeit der Handlungspersonen hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Geschichte es flüssig erzählt und lässt sich leicht lesen. Wenn man eine spannende, nicht anstrengende Unterhaltung sucht, die den winterlichen Abend versüßt, würde ich das Buch empfehlen. Doch bleibenden Eindruck hinterlässt der Roman nicht.
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