Produktbild: Jene Tage, die verschwinden

Jene Tage, die verschwinden

6

35,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2023

Verlag

Cross Cult Entertainment

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

28,8/21,4/2 cm

Gewicht

1170 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ces jours qui disparaissent

Übersetzt von

Christiane Sixtus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9866602-7-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2023

Verlag

Cross Cult Entertainment

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

28,8/21,4/2 cm

Gewicht

1170 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ces jours qui disparaissent

Übersetzt von

Christiane Sixtus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9866602-7-7

Herstelleradresse

Cross Cult Entertainment GmbH
Teinacher Str. 72
71634 Ludwigsburg
Deutschland
Email: vertrieb@cross-cult.de
Url: www.cross-cult.de
Telephone: +49 7141 6429241

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  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man sollte sich Zeit für dieses Werk nehmen

    Die wohl bekannteste Geschichte, die sich mit dem Thema zweier Persönlichkeiten in einem Körper befasst, ist „Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von „Robert Louis Stevenson“ aus dem Jahr 1886. Zum Glück geht es bei dieser Geschichte nicht um ein böses Ich, das ohne Gewissen und Moral seine Triebe und Leidenschaften verfolgt. Diese Geschichte ist eher ruhiger Natur. Sie lebt mehr von ihren ruhigen und stimmungsvollen Bildern. Das ist wohl auch der Grund, warum sie so erfolgreich ist. Das Ausnahmewerk „Jene Tage, die verschwinden“ ist dem Genre Mystery zuzuordnen. Es wird viel auf den Twist der beiden Persönlichkeiten eingegangen. Was denken sie, wie geht es ihnen und was kann der eine für den anderen tun, gewollt oder ungewollt. Man erfährt vieles, von beiden Persönlichkeiten, was einem dazu zwingt, zu kombinieren. Man wächst als Leser mehr und mehr in die Hauptfigur hinein. Die große Frage, die sich immer weiter aufbaut, wie es wohl enden wird. Fazit: Ich liebe Graphic Novels, da sie oftmals ruhiger Natur sind und einfach nur zum Träumen einladen. Das mehrfach ausgezeichnete Werk „Jene Tage, die verschwinden“, von Timothé Le Boucher, ist zwar ruhiger Natur, dafür aber mehr als nur tiefschürfend. Die Geschichte ist herzerwärmend, sehr spannend und stellenweise tieftraurig. Als Leser erlebt man ein Wechselbad der Gefühle. Man sollte sich demzufolge Zeit für dieses Werk nehmen und es tunlichst vermeiden, es zwischendurch zu lesen. Zitatquelle: animeszene.de

  • Moendchen

    5/5

    21.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben zieht förmlich an einem vorbei

    Bei diesem graphic novel weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll… Die Geschichte ist unglaublich fesselnd und sprintet gefühlt von der ersten bis zur letzten Seite während der Leser versucht verzweifelnd durchzuatmen. Die Charaktere sind interessant und lebendig und man bekommt schnell ein Gefühl für jeden. Die Beziehungen zwischen den Charakteren, nicht nur zum Protagonisten, sondern untereinander ist ein Erlebnis und man möchte immer mehr erfahren und von der Außenwelt erfahren. Die Liebesbeziehung im besonderen trifft einen unerwartet und ist ein besonderes Highlight. Die Handlung geht schnell voran und lässt einen durchgehend zittern was auf der nächsten Seite geschieht. Das Ende kommt dafür unerwartet und lässt einen nicht mehr los. Rückblickend kann man die Vorzeichen schon erkennen, während dessen wird man jedoch von Emotionen und Verzweiflung geblendet. Um so bitterer muss man schlucken auf der letzten Seite. Die vielen möglichen Interpretationen versüßen es dafür. Ich kann es kaum erwarten den graphic novel in paar Wochen erneut zu lesen und nach verpassten Momenten Ausschau zu halten.

  • SophieSyndrom

    5/5

    14.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Handwerklich grandios!

    Dieser Comic war wahrlich eine Bereicherung und das, obwohl mir persönlich der Zeichenstil nicht gänzlich zugesagt hat. Mit Handlung, Struktur und Charakteren konnte mich das Buch allerdings so begeistern, dass der Ersteindruck nicht ins Gewicht meiner endgültigen Rezension fallen soll. Denn das hätte die Geschichte schlicht nicht verdient. Direkt zu Beginn ist mir sehr positiv aufgefallen, wie schnell man sich bei den Figuren zurechtfindet. Man hatte sofort ein Gespür dafür, wie die Menschen so ticken und wie sich ihre Beziehungen zueinander gestalten. Die Gespräche zwischen den Figuren, die im Übrigen auch so wunderbar divers waren, und ihr allgemeiner Umgang miteinander war lebhaft und interessant. Zum Protagonisten Lubin hatte ich bereits nach wenigen Seiten eine sehr gute Bindung und ich habe ihn als eine zielstrebige und freundliche Person wahrgenommen. Schnell wird auch klar, was Zentrum dieser Geschichte ist: Lubin erwacht plötzlich nur noch an jedem zweiten Tag. Die Tage dazwischen scheinen jemand anderem zu gehören. Die Grundidee wurde natürlich schon über den Klappentext transportiert, weshalb ich auch solches Interesse an dem Comic hatte, aber ich fand es vor allem spannend, zu sehen, dass man diese Veränderung in Lubins Leben von Beginn an als LeserIn verfolgen konnte. Man rätselt also mit, fragt sich gleichzeitig mit dem Protagonisten, was eigentlich vor sich geht, und kann das Unbehagen und die Angst, die Lubin verspürt, sehr gut nachvollziehen. Großartig war wirklich, wie Timothé Le Bouchers all die Einzelaspekte der Geschichte miteinander verband. Es ging natürlich viel um die Bedeutung des Lebens, Kontrolle und der Verlust dieser, um Freundschaften und Familie. Bei all dem spielte zudem Zeit eine sehr große Rolle, was sich auch in der allgemeinen Struktur der Handlung und der Erzählperspektive spiegelte, und das hatte schlussendlich eine große Sogwirkung auf mich. Zusammengefasst war das handwerklich in meinen Augen wirklich grandios gemacht. Und von der Thematik und der Bedeutungstiefe hallt der Comic in mir nach – ich musste und werde wahrscheinlich noch eine Weile über diese Geschichte nachdenken. Auf ganz persönlicher Ebene hat, wie gesagt, der Zeichenstil nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Betrachtet man die einzelnen Panels, sieht man, dass die Gefühle ausreichend in die Gesichter eingearbeitet sind. Ich glaube nur, dass ich es lieber mag, wenn mehr Feinheiten in der Charakterdarstellung erkennbar sind und Bouchers Stil ist etwas mehr flächig, wenn man das so beschreiben kann. Aber dieser Eindruck war einfach nichts gegen die Wirkung, die der Comic in mir entfaltet hat, und deshalb möchte ich ihn auch gern uneingeschränkt weiterempfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was macht dieses Buch mit mir?

    Ich lese wirklich sehr viel, aber keine Geschichte konnte mich emotional so mitnehmen wie diese hier. Die Figuren, die lange Zeitspanne, dass das Leben weitergeht, dass man zusammen mit dem Protagonisten immer ein Stück im Ungewissen bleibt und die unfassbar detailreichen und lebensechten Illustrationen sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Ich möchte und kann gar nicht mehr zu diesem Buch schreiben, es würde ihm nicht gerecht werden... Ich weiß nicht, ob es an meinen momentanen  privaten Umständen liegt oder ob es jedem so gehen wird, aber ich empfinde die Geschichte als zu 100% empfehlenswert!

  • Weinlachgummi

    5/5

    25.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight

    Stellt euch vor, es verschwinden Tage von eurem Leben. Ihr geht schlafen und erwacht erst wieder am übernächsten Tag, dazwischen übernimmt ein anderer die Kontrolle über euer Leben. Eine wirklich gruselige Vorstellung, doch genau dies passiert Lubin. Ich hatte zu Beginn keine Ahnung, was mich erwartet, umso mehr wurde ich in die Geschichte gezogen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Extrem fesselnd und eindringlich. Glaubt man gar nicht, dass ein Comic das kann. Am Ende war ich völlig aufgelöst , so sehr hat mich die Geschichte eingenommen. Die Zeichnungen sind eher einfach gehalten und geben der grandiosen Geschichte genug Raum, um sich zu entfalten. Das Augenmerk liegt auf Lubin, der Teile seines Lebens verliert und nicht weiß, was er dagegen machen soll. Auf einmal war der andere da und hat ihm jeden zweiten Tag gestohlen. Wie soll das nur enden, bekommt Lubin wieder die Kontrolle über sein Leben? Man kann den Comic auf verschiedenen Ebenen interpretieren. Ist es einfach nur eine Mystery Story, eine Geschichte über einen psychisch kranken Mann oder doch eine brutale Hommage an das Erwachsen werden. Vielleicht ist es nichts davon oder vielleicht auch alles zusammen. Das liegt an jedem selbst. So was muss man als Künstler auch erstmal schaffen, großen Respekt für dieses Werk. Mir wird es noch lange im Gedächtnis bleiben. Fazit: Noch nie hat mich ein Comic so bewegt. Ganz große Empfehlung . Ein mysteriöses und bedrückendes Meisterwerk, das jeder interpretieren kann, wie er möchte.

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