Produktbild: Peer Gynt

Peer Gynt Für Klavier leicht bearbeitet. op. 46 und 55. Klavier.

1

19,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2022

Illustriert von

Brigitte Smith

Verlag

Schott Music

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

30,3/23,3/1,2 cm

Gewicht

146 g

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-7957-2683-6

Beschreibung

Portrait

Edvard Hagerup Grieg wurde 1843 in Bergen geboren. Sein Vater war Kaufmann und englischer Konsul in Norwegen; die Mutter, Pianistin, war es, die in dem Sechsjährigen die Liebe zum Klavierspiel weckte. Daß die Musik zur Lebensaufgabe wurde, entschied sich 1858 nach einem Besuch des Geigers Ole Bull. Auf Bulls Anraten besucht Grieg das ehrwürdige Leipziger Konservatorium. In dieser Zeit wurde der Grundstein einer lebenslangen Begeisterung für Schumann und Wagner gelegt. Grieg starb 1907 in Troldhaugen bei Bergen.. Hans-Günter Heumann widmete sich nach seinem Studium an der Musikhochschule Hannover (Fächer: Klavier, Musikpädagogik, Musikwissenschaft) und Kompositionsstudien in New York und New Orleans als Klavierpädagoge und Komponist insbesondere der Herausgabe pädagogischer Klavierliteratur. Brigitte Smith ist Illustratorin und Malerin. Sie erhielt ihre Ausbildung in Wiesbaden, München und Kanada und ist seit vielen Jahren freiberuflich tätig. Als Dozentin gibt Brigitte Smith u.a. Kurse für Kinder an Grundschulen und im museumspädagogischen Rahmen. Mit der Absicht, Kinder die Vielfalt und die Schönheit der Welt nahe zu bringen, illustrierte sie unzählige Kinderbücher für in- und ausländische Verlage. Das künsterlische Schaffen reicht von freien Arbeiten und Aquarellen über Zeichnungen bis zu Collagen und Objekten. Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen, u.a. im "Haus der Kunst" in München.

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2022

Illustriert von

Brigitte Smith

Verlag

Schott Music

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

30,3/23,3/1,2 cm

Gewicht

146 g

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-7957-2683-6

Herstelleradresse

Schott Music
Weihergarten 5
55116 Mainz
DE

Email: info@schott-music.com

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  • Zitronenblau

    5/5

    20.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Peer Gynt – der nordische Faust?

    Dieses weltberühmte dramatische Gedicht von Henrik Ibsen gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Schöpfungen der Literaturgeschichte. Ibsen selbst ist vielleicht der herausragendste Dramatiker Norwegens. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er die Werte seiner Zeit stets kritisch beäugelte, ja torpedierte. Peer Gynt stellt jedoch eine Sonderposition dar. Mag sein, dass hintergründig Gesellschaftskritik getrieben wird, ist doch aber im Vordergrund Peer Gynt, der ein Lügner ist, wie es sich uns bereits im ersten Satz durch seine Mutter Ase offenbart: „Peer, du schwindelst!“ Der Taugenichts ist unbeliebt und erinnert an Frischs Gantenbein: Wir sind nur unserer Erfahrungen, doch wir wollen unsere Geschichten sein. Gynt aber übernimmt keine Verantwortung, sein Leben besteht somit nur aus Flucht, die ihn aus dem ersten Akt – hinter ihm die Horde der Dorfbewohner – in die Berge führt, wo er gar die Tochter des Trollkönigs und bald darauf ihn selbst antrifft. Zwar behauptet Gynt, er sei ein Prinz, jedoch lässt er nicht zu, dass der Dovregreis ihm ans Auge will: „Ich ritz dir ’ne Maser / Ins linke Auge, scheel siehst du dann; Doch was du siehst, mutet dich prächtig an. / Sodann will ich’s rechte Licht dir ausschneiden -//“ Woraufhin Gynt ihn bloß fragt: „Bist du trunken?“ Da flieht er erneut. Nachdem er abermals Solvejg begegnet, die sich in Gynt verliebt hat, wohnt er dem Tode seiner Mutter bei. Ibsen setzt anschließend einen harten Bruch – räumlich wie zeitlich. Denn der Held findet sich dreißig Jahre später auf einem Schiff an der Küste von Marokko wieder (4. Akt). Angeblich hat er es u.a. durch Sklavenhandel zu Geld gebracht. Dort verwickeln sich er und einige andere Europäer in ein politisches Gespräch, in dem Gynt Partei für das osmanische Reich ergreift, das im Zwist mit Griechenland liegt: diese Anti-Haltung bezeichnet er als das Gyntische Selbst: „Das Gyntische Selbst – was soll das sein?“ // Die Welt in meinem Schädelschrein, / durch die ich Ich bin, sonder Zweifel, / Kein andrer, wie Gott nicht der Teufel.“ Sie verbannen ihn vom Schiff, das selbst kurz darauf untergeht. Später trifft er auf eine orientalische Diebesgruppe, verliebt sich in Anitra, wird aber von ihr ausgeraubt und verlassen. Am Ende des Aktes findet er sich in Ägypten wieder, wo er Begriffenfeldt begegnet, dieser führt ihn in eine Irrenanstalt, wo Gynt dann zum König gekrönt wird: „Es lebe hoch der Selbstheit Kaiser!“ Im letzten Akt kehrt er nach Norwegen zurück. Dort passiert er den Weg des Knopfgießers, der Gynt holen will, weil er nie er selbst gewesen: „In meine Kelle sollst du. [...] Darin schmelzt man dich um.“ Gynt bittet um etwas Zeit, jemanden zu finden, der den gegenteiligen Beweis führt, kreuzt den Pfad von Dovregreis und dem Teufel (der Magre) gar. Am Ende findet er Solvejg – und wird erlöst? Gynts Suche nach sich selbst ist das philosophische Grundmotiv des Ibsenschen Dramas. Seine Reise ist eine nordische Odyssee und erinnert eben mehr an diesen Helden. Somit scheint mir Peer Gynt eher ein nordischer Odysseus zu sein. Ein brillantes und obskures Werk!

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  • Produktbild: Peer Gynt
  • Steckbrief: Edvard Hagerup Grieg - Steckbrief: Peer Gynt-Suiten 1&2 - Handlung von Peer Gynt - Peer Gynt Suite Nr. 1, op 46 - Morgenstimmung - Ases Tod - Anitras Tanz - In der Halle des Bergkönigs - Peer Gynt-Suite Nr. 2, op 55 - Der Brautraub (Ingrids Klage) - Arabischer Tanz - Peer Gynt Heimkehr (Stürmischer Abend an der Küste) - Soveigs Lied