Produktbild: Der Hai im System

Der Hai im System

4

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2022

Verlag

Leykam

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,9 cm

Gewicht

448 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8239-8

Beschreibung

Rezension

»Wenn jemand T. C. Boyle oder John Irving nahekommt, dann Kurt Palm.«
Johannes Kössler, Radio Wien

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2022

Verlag

Leykam

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,9 cm

Gewicht

448 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8239-8

Herstelleradresse

Leykam
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT

Email: office@leykamverlag.at

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  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hochspannung pur

    Wir treffen auf drei Menschen, die sich noch nie gesehen haben, deren Leben aber trotzdem miteinander verknüpft ist. Franziska Steinbrenner ist Lehrerin und hat es endlich geschafft, das Sorgerecht für ihre Tochter zu bekommen. Jedoch hat sie Angst vor der Reaktion ihres depressiven Mannes. Philipp Hoffmann ist Polizist, verheiratet und seine Frau erwartet ein Baby. Er wird von seiner Ex-Geliebten erpresst, die kompromittierende Fotos von ihm hat. Und wir treffen auf einen Mann, der auf Rache sinnt und ein Sturmgewehr mit 42 Kugeln neben sich liegen hat ... Der Thriller wird abwechselnd zwischen den Protagonisten erzählt und jeder Abschnitt endet immer mit einem Cliffhänger, was es einem unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Meisterhaft versteht es Kurt Palm, den Leser unter ständiger Hochspannung zu halten. Der Schreibstil ist sehr fesselnd, teilweise recht derb und sehr flüssig zu lesen. Alle Charaktere sind sehr ausdrucksstark und wir tauchen tief in ihre Gedankenwelt ein. Ich habe das Buch mit angehaltenem Atem durchgesuchtet, man wartet ständig, wann die Bombe platzt und zum Schluß ist man einfach nur noch fassungslos. Fazit: Ein Meisterwerk über die menschliche Psyche und ihre Abgründe. Ich vergebe 5/5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    4/5

    19.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tod kann mich am Arsch…

    Der Tod kann mich am Arsch lecken Drei Leben, drei Schicksale, drei Menschen, die alle ihre Probleme haben und damit leben müssen. Wir lernen den Polizisten Philipp Hoffmann kennen, der seiner schwangeren Frau untreu wurde und nun von seiner Geliebten erpresst wird mit brisanten Fotos. Dann ist da noch die Lehrerin Franziska Steinbrenner, die das Sorgerecht von ihrem Ex-Mann erstritten hat, aber sich sorgt, dass er es nicht hinnimmt. Und die explosivste Person im Dreigestirn ist ein Mann des Bundesheers, nach Quittierung des Dienstes hat er ein Sturmgewehr behalten, welches mit 42 Schuss geladen ist. Er ist enttäuscht, sinnt auf Rache und findet in kein passendes Leben zurück. Das die drei nicht losgelöst voneinander zu betrachten sind im Laufe des Romans, steht außer Frage. Was passiert hier eigentlich nicht? Dieses Buch ist sehr dicht in allem, in der Handlung, in der Intensität und der ungebändigten Katastrophe auf die alle zusteuern. Ja, eine thrillerhafte Handlung mit tiefen Kratern und Spuren der Verwüstung, die wir hier erblicken, wenn man in den gesellschaftlichen Abgrund blickt. Denn aus meiner Sicht geht es Kurt Palmer nicht um den Grusel sondern um die menschlichen Tragödien, die uns miteinander verbinden und zugleich entzweien. Das fatale Miteinander, dass zu einem Pulverfass werden kann. Eine psychologische Analyse. Sprachlich mitreißend und auch mal hart am Limit, aber packend, ohne Frage. Das Kurt Palmer Österreicher ist merkt man dem Text an, was ich immer sehr charmant finde, dass es da doch Unterschiede im Sprachgebrauch gibt. Das Cover ist unglaublich passend zum Buch gestaltet, nicht nur der Titel wird hier aufgenommen und wiedergespiegelt – auch ist es eine Szene im Buch die fast so stattfindet – fast. Fazit: Wer Quentin Tarantino schaut, kann auch Kurt Palm lesen.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    4/5

    19.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Der Tod kann mich am Arsch lecken"

    Drei Leben, drei Schicksale, drei Menschen, die alle ihre Probleme haben und damit leben müssen. Wir lernen den Polizisten Philipp Hoffmann kennen, der seiner schwangeren Frau untreu wurde und nun von seiner Geliebten erpresst wird mit brisanten Fotos. Dann ist da noch die Lehrerin Franziska Steinbrenner, die das Sorgerecht von ihrem Ex-Mann erstritten hat, aber sich sorgt, dass er es nicht hinnimmt. Und die explosivste Person im Dreigestirn ist ein Mann des Bundesheers, nach Quittierung des Dienstes hat er ein Sturmgewehr behalten, welches mit 42 Schuss geladen ist. Er ist enttäuscht, sinnt auf Rache und findet in kein passendes Leben zurück. Das die drei nicht losgelöst voneinander zu betrachten sind im Laufe des Romans, steht außer Frage. Was passiert hier eigentlich nicht? Dieses Buch ist sehr dicht in allem, in der Handlung, in der Intensität und der ungebändigten Katastrophe auf die alle zusteuern. Ja, eine thrillerhafte Handlung mit tiefen Kratern und Spuren der Verwüstung, die wir hier erblicken, wenn man in den gesellschaftlichen Abgrund blickt. Denn aus meiner Sicht geht es Kurt Palmer nicht um den Grusel sondern um die menschlichen Tragödien, die uns miteinander verbinden und zugleich entzweien. Das fatale Miteinander, dass zu einem Pulverfass werden kann. Eine psychologische Analyse. Sprachlich mitreißend und auch mal hart am Limit, aber packend, ohne Frage. Das Kurt Palmer Österreicher ist merkt man dem Text an, was ich immer sehr charmant finde, dass es da doch Unterschiede im Sprachgebrauch gibt. Das Cover ist unglaublich passend zum Buch gestaltet, nicht nur der Titel wird hier aufgenommen und wiedergespiegelt – auch ist es eine Szene im Buch die fast so stattfindet – fast. Fazit: Wer Quentin Tarantino schaut, kann auch Kurt Palm lesen.

  • Bewertung

    1/5

    30.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurt Palmes Apokalypsen-Orgasmus

    Der Hai im System: Eine Katastrophe nach der anderen: Eine überforderte Lehrerin, die mit ihren Schülern – migrantischer Herkunft natürlich – nicht zurechtkommt. Ein Polizist, der wegen eines sexuellen Abenteuers mit einer Zufallsbekanntschaft ausflippt, worauf sich diese aus unbekannten Gründen an ihm rächen will und damit dessen Frau in Verzweiflung stürzt. Ein depressiver geschiedener Vater, der seine Tochter entführt und sich vor ihren Augen in origineller Weise umbringt. Und ein Sozialfall, der im Leben scheitert, weil seine Mutter eine wenig liebevolle Alkoholikerin war, und der deshalb auf dem Schulhof ein Massaker anrichtet. Alles wird bereits auf den ersten Seiten vorgezeichnet und findet dann auch wie skizziert statt, ohne Überraschung, deshalb auch ohne Spannung, und dafür ohne Witz in allen Details geschildert. Nein danke!

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