Butter
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Asako Yuzuki

1. Butter

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Madiha Kelling Bergner

Spieldauer

13 Stunden und 33 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

29.04.2022

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Madiha Kelling Bergner

Spieldauer

13 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

29.04.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

227

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961056811

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Mehr als Butter

Ashelia am 08.05.2022

Bewertungsnummer: 1708659

Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch wird von Madiha Kelling Bergner gesprochen, die eine sehr angenehme, ruhige Stimme mitbringt und in der Handlung die passenden Akzente setzt. Ich fand durch ihre ruhige aber pointierte Art vorzulesen, den Roman noch spezieller als er ohnehin ist. In "Butter" begleitet man vor allem die junge Frau Rika, die als Journalistin arbeitet. Sie sieht eine Karrierechance in einem Interview mit der inhaftierten Manako Kajii, die bisher jegliche Interviews zu den von ihr angeblich begangenen Morden verweigert hat. Doch Rika glaubt, einen Zugang zu Manako Kajii zu schaffen über deren Hobby: das Kochen. Während Rika eine relativ angepasste Frau ist, die versucht, nicht anzuecken, ist Manako eine selbstbewusste Frau, die nichts auf die Meinung anderer Menschen gibt. Was die Besonderheit an ihr darstellt, denn Manako ist rundlicher als die japanische Gesellschaft gut heißt und niemand versteht, wieso die Männer, die sie angeblich getötet hat, ihr verfallen waren. In "Butter" geht es neben dem Kochen und v.a. der Butter um das (japanische) Frauenbild: schlank, gepflegt, angepasst. Damit ist "Butter" feministische Literatur, die die Rolle der Frau und die Grenzen, die ihrer freien Charakter- und beruflichen Entfaltung auferlegt werden, beschreibt. Gleichzeitig werden auch Freundschaft, Liebe und Familie behandelt und bekommen besondere Bedeutung innerhalb der Handlung. Mir haben die einzelnen Charaktere und ihre Interaktionen untereinander sehr gefallen, ebenso wie die manipulative Ader von Manako Kajii, der man nur nach und nach näher kommt. Was man beim Lesen/Hören berücksichtigen sollte: ihr bekommt definitiv Hunger! Die Gerichte werden umfangreich beschrieben, ohne langweilig zu sein. Stattdessen sind Gerüche und Geschmack so gut beschrieben, dass man sich die Gerichte richtig vorstellen kann. Essen wird hier auf eine sinnliche Ebene gehoben, die Nahrung eine angemessene Bedeutung gibt und den Wert von gutem Essen hervorhebt. Mir hat "Butter" sehr gefallen. Der Roman mischt eine eher schlichte Ausgangslage mit feinfühligen bis schonungslosen Akzenten und einem kleinen Krimianteil zu einer besonderen Handlung.
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Mehr als Butter

Ashelia am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708659
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch wird von Madiha Kelling Bergner gesprochen, die eine sehr angenehme, ruhige Stimme mitbringt und in der Handlung die passenden Akzente setzt. Ich fand durch ihre ruhige aber pointierte Art vorzulesen, den Roman noch spezieller als er ohnehin ist. In "Butter" begleitet man vor allem die junge Frau Rika, die als Journalistin arbeitet. Sie sieht eine Karrierechance in einem Interview mit der inhaftierten Manako Kajii, die bisher jegliche Interviews zu den von ihr angeblich begangenen Morden verweigert hat. Doch Rika glaubt, einen Zugang zu Manako Kajii zu schaffen über deren Hobby: das Kochen. Während Rika eine relativ angepasste Frau ist, die versucht, nicht anzuecken, ist Manako eine selbstbewusste Frau, die nichts auf die Meinung anderer Menschen gibt. Was die Besonderheit an ihr darstellt, denn Manako ist rundlicher als die japanische Gesellschaft gut heißt und niemand versteht, wieso die Männer, die sie angeblich getötet hat, ihr verfallen waren. In "Butter" geht es neben dem Kochen und v.a. der Butter um das (japanische) Frauenbild: schlank, gepflegt, angepasst. Damit ist "Butter" feministische Literatur, die die Rolle der Frau und die Grenzen, die ihrer freien Charakter- und beruflichen Entfaltung auferlegt werden, beschreibt. Gleichzeitig werden auch Freundschaft, Liebe und Familie behandelt und bekommen besondere Bedeutung innerhalb der Handlung. Mir haben die einzelnen Charaktere und ihre Interaktionen untereinander sehr gefallen, ebenso wie die manipulative Ader von Manako Kajii, der man nur nach und nach näher kommt. Was man beim Lesen/Hören berücksichtigen sollte: ihr bekommt definitiv Hunger! Die Gerichte werden umfangreich beschrieben, ohne langweilig zu sein. Stattdessen sind Gerüche und Geschmack so gut beschrieben, dass man sich die Gerichte richtig vorstellen kann. Essen wird hier auf eine sinnliche Ebene gehoben, die Nahrung eine angemessene Bedeutung gibt und den Wert von gutem Essen hervorhebt. Mir hat "Butter" sehr gefallen. Der Roman mischt eine eher schlichte Ausgangslage mit feinfühligen bis schonungslosen Akzenten und einem kleinen Krimianteil zu einer besonderen Handlung.

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Interessanter Plot, vielleicht doch etwas zu viel Butter…

Bewertung am 08.05.2022

Bewertungsnummer: 1708553

Bewertet: Hörbuch-Download

„Butter“ geht zwar nicht runter wie Öl, ist aber schmierig genug, um durch die Geschichte zu gleiten. Es geht um die Journalistin Rika, die ihre nächste Story rund um über die Serienmöderin Manako Kajii aufbauen möchte. Letztere soll etliche Männer mit ihrer buttrigen Kochkunst verführt und anschließend ermordet haben. Dem Leser wird ziemlich schnell und oft verdeutlicht, dass Butter in Japan Mangelware zu sein scheint. Und es stimmt: 2015 wurde in unseren Medien bekannt, dass Butter importiert wurde, da der Nachwuchs in der Landwirtschaft fehle. Ich habe das Hörbuch gehört, welches von Madiha Kelling Bergner angenehm eingesprochen wurde. Dennoch schweifte ich beim Hören häufig ab, was sehr wahrscheinlich an einer der viel zu langen kulinarischen Beschreibungen lag und nicht an der Sprecherin. Was ich schade fand, war, dass die Kapitel nicht beziffert wurden. Da war das „Zurückspulen“ komplizierter und zeitaufwendiger als es hätte sein müssen. Inhaltlich war es wieder ein gesellschaftskritischer Roman, wie man es von asiatischer Literatur mittlerweile gewohnt ist, der Kriminologie mit Kulinarik miteinander verbindet. Prinzipiell hat es mir ganz gut gefallen, allerdings wurde meines Erachtens zu viel Gewicht auf die Kochkunst gelegt. Anfangs war es total interessant wie Rika und Manako kommunizierten, es hätte aber auf Dauer nicht so ausschweifend sein müssen. Ansonsten eine tolle Idee, mehr als drei Sterne kann ich dennoch aus besagtem Grund nicht geben. Wer aber gerne über Kulinarisches liest, kommt definitiv auf seine Kosten und wird das Buch lieben!
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Interessanter Plot, vielleicht doch etwas zu viel Butter…

Bewertung am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708553
Bewertet: Hörbuch-Download

„Butter“ geht zwar nicht runter wie Öl, ist aber schmierig genug, um durch die Geschichte zu gleiten. Es geht um die Journalistin Rika, die ihre nächste Story rund um über die Serienmöderin Manako Kajii aufbauen möchte. Letztere soll etliche Männer mit ihrer buttrigen Kochkunst verführt und anschließend ermordet haben. Dem Leser wird ziemlich schnell und oft verdeutlicht, dass Butter in Japan Mangelware zu sein scheint. Und es stimmt: 2015 wurde in unseren Medien bekannt, dass Butter importiert wurde, da der Nachwuchs in der Landwirtschaft fehle. Ich habe das Hörbuch gehört, welches von Madiha Kelling Bergner angenehm eingesprochen wurde. Dennoch schweifte ich beim Hören häufig ab, was sehr wahrscheinlich an einer der viel zu langen kulinarischen Beschreibungen lag und nicht an der Sprecherin. Was ich schade fand, war, dass die Kapitel nicht beziffert wurden. Da war das „Zurückspulen“ komplizierter und zeitaufwendiger als es hätte sein müssen. Inhaltlich war es wieder ein gesellschaftskritischer Roman, wie man es von asiatischer Literatur mittlerweile gewohnt ist, der Kriminologie mit Kulinarik miteinander verbindet. Prinzipiell hat es mir ganz gut gefallen, allerdings wurde meines Erachtens zu viel Gewicht auf die Kochkunst gelegt. Anfangs war es total interessant wie Rika und Manako kommunizierten, es hätte aber auf Dauer nicht so ausschweifend sein müssen. Ansonsten eine tolle Idee, mehr als drei Sterne kann ich dennoch aus besagtem Grund nicht geben. Wer aber gerne über Kulinarisches liest, kommt definitiv auf seine Kosten und wird das Buch lieben!

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H. Irmscher

Thalia Halle

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Romanschatz aus Japan

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Während Journalistin Rika versucht, ein Exklusivinterview mit der (angeblichen?) Serienmörderin Manako Kajii zu ergattern, begibt sie sich unverhofft auf eine außergewöhnliche kulinarische Reise... Gesellschaftskritisch und ein bisschen schräg - aber sooo gut. Achtung: Diese Lektüre macht hungrig (auf Reis mit Butter)!
5/5

Romanschatz aus Japan

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Während Journalistin Rika versucht, ein Exklusivinterview mit der (angeblichen?) Serienmörderin Manako Kajii zu ergattern, begibt sie sich unverhofft auf eine außergewöhnliche kulinarische Reise... Gesellschaftskritisch und ein bisschen schräg - aber sooo gut. Achtung: Diese Lektüre macht hungrig (auf Reis mit Butter)!

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Mayersche Gütersloh

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5/5

Lust(ig)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich brauche mir nur dieses Cover anzuschauen, und der salzige Geschmack von Butterreis mit Sojasauce verdrängt alles, woran ich zuvor noch gedacht hatte. Asako Yuzuki könnte ihre Protagonistin sogar in massige Butterblöcke beißen lassen – mein Magen würde ein gieriges Knurren loswerden. Und so habe mich eventuell ein wenig in die Geschichte hineingesteigert und mich, wie die Figur Rika, dazu verleiten lassen, mehrere Tage hintereinander ebenjenen Butterreis zu essen, auch wenn meine Zutaten nicht so erlesen waren. Es handelt sich um ein Genussbuch, geschrieben in leidenschaftlicher, fast schon übertriebener Genusssprache, genüßlich übersetzt von der großartigen Ursula Gräfe. Dabei baut sich die Handlung so gemächlich auf, dass man geneigt ist, sie sich auf der Zunge (den Augen?) zergehen zu lassen. Ich kann mir vorstellen, dass einige Leser die Längen als langweilig empfinden könnten (ich habe es heute mit den Alliterationen), mir persönlich gefiel aber gerade diese Trägheit, die mich an die Müdigkeit nach einer kalorienreichen Mahlzeit erinnert hat. Vielleicht, weil ich einfach hoffnungslos verfressen bin. Und so verschweige ich in meinem Wahn einfach die anderen Qualitäten von „Butter“, erwähne gar nicht, wie genreübergreifend das Buch ist, dass es lose auf einem tatsächlichen Kriminalfall in Japan basiert, wie wunderbar ich finde, dass (Schlankheits-)Ideale aufgedröselt werden, und was nicht alles. Letztlich geht es (für mich) um Lust und Lebensqualität. Ich möchte zum Schluss nur kleinlaut anmerken, dass ich Probleme hatte, die Freundinnen Reiko und Rika auseinander zu halten, was für interessante Twists in der Handlung gesorgt hat, die es eigentlich gar nicht gab. Vielleicht habe ich also ein ganz anderes Buch gelesen als alle anderen. Heh.
5/5

Lust(ig)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich brauche mir nur dieses Cover anzuschauen, und der salzige Geschmack von Butterreis mit Sojasauce verdrängt alles, woran ich zuvor noch gedacht hatte. Asako Yuzuki könnte ihre Protagonistin sogar in massige Butterblöcke beißen lassen – mein Magen würde ein gieriges Knurren loswerden. Und so habe mich eventuell ein wenig in die Geschichte hineingesteigert und mich, wie die Figur Rika, dazu verleiten lassen, mehrere Tage hintereinander ebenjenen Butterreis zu essen, auch wenn meine Zutaten nicht so erlesen waren. Es handelt sich um ein Genussbuch, geschrieben in leidenschaftlicher, fast schon übertriebener Genusssprache, genüßlich übersetzt von der großartigen Ursula Gräfe. Dabei baut sich die Handlung so gemächlich auf, dass man geneigt ist, sie sich auf der Zunge (den Augen?) zergehen zu lassen. Ich kann mir vorstellen, dass einige Leser die Längen als langweilig empfinden könnten (ich habe es heute mit den Alliterationen), mir persönlich gefiel aber gerade diese Trägheit, die mich an die Müdigkeit nach einer kalorienreichen Mahlzeit erinnert hat. Vielleicht, weil ich einfach hoffnungslos verfressen bin. Und so verschweige ich in meinem Wahn einfach die anderen Qualitäten von „Butter“, erwähne gar nicht, wie genreübergreifend das Buch ist, dass es lose auf einem tatsächlichen Kriminalfall in Japan basiert, wie wunderbar ich finde, dass (Schlankheits-)Ideale aufgedröselt werden, und was nicht alles. Letztlich geht es (für mich) um Lust und Lebensqualität. Ich möchte zum Schluss nur kleinlaut anmerken, dass ich Probleme hatte, die Freundinnen Reiko und Rika auseinander zu halten, was für interessante Twists in der Handlung gesorgt hat, die es eigentlich gar nicht gab. Vielleicht habe ich also ein ganz anderes Buch gelesen als alle anderen. Heh.

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