Wie verarbeitet Schiller die Erzählung über Polykrates aus Herodots Historien zu der Ballade "Der Ring des Polykrates"?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
574 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346626172
In der Ballade greift Schiller die Erzählung über Polykrates und den Ring aus Herodots Historien auf. Diese entnahm Schiller dem dritten Buch (Abschnitt 39-44) in der Übersetzung von Johann Friedrich Degen. Auf diesen Stoff wurde er durch den "2. Teil von Christian Garves Versuche über verschiedene Gegenstände aus der Moral, der Litteratur und dem gesellschaftlichen Leben" aufmerksam. In diesem Teil spricht Garve "Ueber zwey Stellen des Herodot" und nennt die Geschichte des Polykrates als Beispiel für die "Überzeugung der Alten", dass Menschen, denen das Glück außergewöhnlich gut gesinnt ist, dadurch dem Unglück ausgeliefert sind.
In dieser Seminararbeit soll nun gezeigt werden, wie Schiller die Quelle ("Herodots Geschichte") und die darin enthaltene Thematik des Glücks verarbeitet hat. Dazu werden zunächst die beiden Texte, Schillers "Der Ring des Polykrates" und Herodots Erzählung über Polykrates und dessen Korrespondenz mit dem ägyptischen König, einzeln vorgestellt. Im Anschluss werden die beiden Texte dann formal und inhaltlich verglichen.
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