TRUE CRIME. Der Abgrund in dir

TRUE CRIME. Der Abgrund in dir

Was den Menschen zum Mörder macht - True Crime von einer »der besten Thriller-Autor*innen Deutschlands« THE SUNDAY TIMES

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Beschreibung

NICHTS IST SO GRAUSAM WIE DIE WIRKLICHKEIT 
Mit den hier versammelten Fallerzählungen führt Romy Hausmann den Beweis, dass kein Thrillerautor auch nur annähernd so bizarre Verbrechen schreiben kann wie das Leben. In einfühlsamen Gesprächen mit Angehörigen und Opfern, Tätern und Ermittlern, mit renommierten Richtern, Forensikern, Medizinern und Traumaexperten spürt sie den Fragen hinter dem Offensichtlichen nach. Die Ergebnisse dieser Gespräche verdichtet sie zu einer sehr persönlichen Tagebucherzählung über die Macht der Gefühle von Opfern und Hinterbliebenen, zerstörte Leben und den Versuch, einen Abschluss zu finden.¿

Details

Verkaufsrang

1357

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

dtv

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ePUB

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Verkaufsrang

1357

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1335 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

True Crime - Was den Menschen zum Mörder macht

Sprache

Deutsch

EAN

9783423400039

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Aufwühlend und schockierend

Mareike91 am 28.09.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits vor dem Lesen des Buches wusste ich, dass dies sicherlich keine einfache Lektüre werden wird. Doch trotz des schweren Themas lässt sich das Buch aufgrund des Schreibstils der Autorin angenehm lesen. Romy Hausmann gelingt es, die insgesamt 11 realen Fälle objektiv und respektvoll zu schildern, ohne zu emotional zu werden oder zu dick aufzutragen. Gleichwohl merkt man in ihren Tagebucheinträgen, die zwischen den Fällen eingestreut sind, wie auch Romy Hausmann ihre Recherchen und insbesondere die Schicksale der Opfer und ihrer Familien nahegehen. Ganz besonders beim Fall Phoebe Handsjuk, der sich als einziger der elf Fälle durch das gesamte Buch zieht und bis heute nicht zufriedenstellend geklärt ist. Und auch den Leser lassen die Fälle und die vielen Schicksale, die damit verknüpft sind, nicht kalt. Mitleid, Wut, Fassungslosigkeit – der Leser durchlebt eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich persönlich fand es wieder einmal schockierend, wie weit Menschen bereit sind zu gehen bzw. was sie sich gegenseitig antun. Die Interviews mit Experten / Psychologen zu den Kriminalfällen und deren Hintergründe sorgen dafür, dass der Leser sich zwangsläufig auch mit dem „wieso“ auseinandersetzt und hinter die Fassade blickt. Sie geben zudem einen tieferen Eindruck in die komplexe Psyche des Menschen und die Abgründe, die dort lauern. Der Autorin gelingt es, die große Vielfalt von True Crime einzufangen. Die elf von ihr präsentierten realen Kriminalfälle, die jeweils einem Begriff untergeordnet sind, den die Autorin selbst mit True Crime verbindet, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur was das begangene Verbrechen angeht (auch wenn Mord hier sicherlich überwiegt), sondern bspw. auch im Hinblick auf die Motivation der Täter:innen. Sie zeigen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern dass eine Person gleichzeitig sowohl Opfer als auch Täter sein kann. Dass es trotz der vielen Fortschritte bspw. in der Forensik noch immer Fälle gibt, bei denen Fragen offenbleiben oder wohl nie abschließend geklärt werden können. Und dass das Leben manchmal viel grausamere Geschichten schreibt, als ein:e Autor:in es je könnte. Fazit: Ein aufwühlendes Buch über die Abgründe der menschlichen Psyche. Ein Must-Reed für alle, die sich für True Crime und deren Hintergründe interessieren.

Aufwühlend und schockierend

Mareike91 am 28.09.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits vor dem Lesen des Buches wusste ich, dass dies sicherlich keine einfache Lektüre werden wird. Doch trotz des schweren Themas lässt sich das Buch aufgrund des Schreibstils der Autorin angenehm lesen. Romy Hausmann gelingt es, die insgesamt 11 realen Fälle objektiv und respektvoll zu schildern, ohne zu emotional zu werden oder zu dick aufzutragen. Gleichwohl merkt man in ihren Tagebucheinträgen, die zwischen den Fällen eingestreut sind, wie auch Romy Hausmann ihre Recherchen und insbesondere die Schicksale der Opfer und ihrer Familien nahegehen. Ganz besonders beim Fall Phoebe Handsjuk, der sich als einziger der elf Fälle durch das gesamte Buch zieht und bis heute nicht zufriedenstellend geklärt ist. Und auch den Leser lassen die Fälle und die vielen Schicksale, die damit verknüpft sind, nicht kalt. Mitleid, Wut, Fassungslosigkeit – der Leser durchlebt eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich persönlich fand es wieder einmal schockierend, wie weit Menschen bereit sind zu gehen bzw. was sie sich gegenseitig antun. Die Interviews mit Experten / Psychologen zu den Kriminalfällen und deren Hintergründe sorgen dafür, dass der Leser sich zwangsläufig auch mit dem „wieso“ auseinandersetzt und hinter die Fassade blickt. Sie geben zudem einen tieferen Eindruck in die komplexe Psyche des Menschen und die Abgründe, die dort lauern. Der Autorin gelingt es, die große Vielfalt von True Crime einzufangen. Die elf von ihr präsentierten realen Kriminalfälle, die jeweils einem Begriff untergeordnet sind, den die Autorin selbst mit True Crime verbindet, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur was das begangene Verbrechen angeht (auch wenn Mord hier sicherlich überwiegt), sondern bspw. auch im Hinblick auf die Motivation der Täter:innen. Sie zeigen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern dass eine Person gleichzeitig sowohl Opfer als auch Täter sein kann. Dass es trotz der vielen Fortschritte bspw. in der Forensik noch immer Fälle gibt, bei denen Fragen offenbleiben oder wohl nie abschließend geklärt werden können. Und dass das Leben manchmal viel grausamere Geschichten schreibt, als ein:e Autor:in es je könnte. Fazit: Ein aufwühlendes Buch über die Abgründe der menschlichen Psyche. Ein Must-Reed für alle, die sich für True Crime und deren Hintergründe interessieren.

Die Realität kann so grausam sein

Bewertung aus Wesel am 27.09.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch erzählte über elf wahre Verbrechen, die so unglaublich waren, dass man dachte, das kann nicht die Realität sein. In den Abschnitten die als „Mein Tagebuch“ betitelt waren, wurde die Korrespondenz zwischen Romy Hausmann und Natalie Handsjuk wiedergegeben. So erzählte Natalie, die Mutter von einem Opfer der Fälle, Phoebe Handsjuk, wie ihre Tochter zu Lebzeiten war. Und nicht nur durch die rosarote Brille, sondern auch über nicht so angenehme Seiten ihrer Tochter. Ich empfand diese Interviews als sehr ehrlich. Aber auch die Autorin erzählte einiges aus ihrem Leben und ihren Recherchen und außerdem, was diese Recherchen mit ihrem Innenleben machten. Vor jeden neuen Fall kamen andere Autoren kurz zu Wort. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Und die ganzen Gespräche und Interviews waren immer sehr interessant. Allein durch die Kontaktaufnahme zu Natalie Handsjuk, empfand ich die Autorin als eine sehr empathische Person. Sie hatte so viel bedacht, bevor sie überhaupt den Mut zusammengenommen hatte, die Mutter eines Opfers anzuschreiben. Ich musste dieses Buch tatsächlich in Häppchen lesen, da mir einige Fälle sehr nahe gingen und ich diese erst einmal verdauen musste. Diese Fälle werden mich wohl noch eine Weile weiter beschäftigen. Sie waren so unfassbar und zum Teil surreal, dass man nicht glauben wollte, dass es tatsächlich reale Fälle waren. Fazit: Wer True Crime liebt, macht mir diesem Buch alles richtig.

Die Realität kann so grausam sein

Bewertung aus Wesel am 27.09.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch erzählte über elf wahre Verbrechen, die so unglaublich waren, dass man dachte, das kann nicht die Realität sein. In den Abschnitten die als „Mein Tagebuch“ betitelt waren, wurde die Korrespondenz zwischen Romy Hausmann und Natalie Handsjuk wiedergegeben. So erzählte Natalie, die Mutter von einem Opfer der Fälle, Phoebe Handsjuk, wie ihre Tochter zu Lebzeiten war. Und nicht nur durch die rosarote Brille, sondern auch über nicht so angenehme Seiten ihrer Tochter. Ich empfand diese Interviews als sehr ehrlich. Aber auch die Autorin erzählte einiges aus ihrem Leben und ihren Recherchen und außerdem, was diese Recherchen mit ihrem Innenleben machten. Vor jeden neuen Fall kamen andere Autoren kurz zu Wort. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Und die ganzen Gespräche und Interviews waren immer sehr interessant. Allein durch die Kontaktaufnahme zu Natalie Handsjuk, empfand ich die Autorin als eine sehr empathische Person. Sie hatte so viel bedacht, bevor sie überhaupt den Mut zusammengenommen hatte, die Mutter eines Opfers anzuschreiben. Ich musste dieses Buch tatsächlich in Häppchen lesen, da mir einige Fälle sehr nahe gingen und ich diese erst einmal verdauen musste. Diese Fälle werden mich wohl noch eine Weile weiter beschäftigen. Sie waren so unfassbar und zum Teil surreal, dass man nicht glauben wollte, dass es tatsächlich reale Fälle waren. Fazit: Wer True Crime liebt, macht mir diesem Buch alles richtig.

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von Romy Hausmann

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Chiara Seul

Thalia Bonn

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5/5

Realität

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Romy Hausmann erzählt hier 11 reale Fälle aus verschiedenen Perspektiven und kombiniert diese mit Interviews mit Hinterbliebenen , Psychologen, Fachleuten, und ihren eigenen Gedanken. Sehr gut recherchiert und dargestellt! Dabei im Vordergrund steht nicht die Tat, sondern was den Menschen zu dieser Tat getrieben hat und wie andere es erlebt haben. True Crime Stories erzählen ist das eine - aber Romy hat hier einen speziellen Aufbau gewählt, der wahnsinnig gut ist und den Leser mitnimmt - von Anfang an. Das das wirklich die Realität ist - und das ist es - hat mich umgehauen. Ihre Tagebucheinträge die sie zu den einzelnen Fällen geschrieben hat, sind so persönlich, zeigen wie sie es erlebt hat und das ist wirklich beeindruckend. Sie greift es tiefgehend und absolut sensibel auf. Das mag ich sehr an dieser Autorin.
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Realität

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Romy Hausmann erzählt hier 11 reale Fälle aus verschiedenen Perspektiven und kombiniert diese mit Interviews mit Hinterbliebenen , Psychologen, Fachleuten, und ihren eigenen Gedanken. Sehr gut recherchiert und dargestellt! Dabei im Vordergrund steht nicht die Tat, sondern was den Menschen zu dieser Tat getrieben hat und wie andere es erlebt haben. True Crime Stories erzählen ist das eine - aber Romy hat hier einen speziellen Aufbau gewählt, der wahnsinnig gut ist und den Leser mitnimmt - von Anfang an. Das das wirklich die Realität ist - und das ist es - hat mich umgehauen. Ihre Tagebucheinträge die sie zu den einzelnen Fällen geschrieben hat, sind so persönlich, zeigen wie sie es erlebt hat und das ist wirklich beeindruckend. Sie greift es tiefgehend und absolut sensibel auf. Das mag ich sehr an dieser Autorin.

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True Crime ist echt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

True Crime. Ich behaupte, dass wir alle bereits damit in Berührung gekommen sind. Als Podcast beim Bügeln oder einer anderen Hausarbeit. Als Dokumentation im Fernsehen auf der gemütlichen Couch. Eingehüllt, in einer kuschelig weichen, warmen Decke. Als Tratsch unter Bekannten. In der Zeitung. Oder eben in Büchern. Immer bin ich als Konsument außen vor. Bin Zuschauer, Zuhörer, Leser. Manche Fälle beschäftigen mich im Nachhinein, ich denke ein, zwei Tage über die Geschichte nach. Manche vergesse ich wieder, nachdem ich mit ihnen in Berührung kam. Doch es gibt eben auch die, für die True Crime so nah ist, so echt, dass sie nicht vergessen können. Das sind Opfer, Angehörige oder Beschuldigte. Das Verbrechen dominiert ihren Alltag, lässt ein normales Leben nicht mehr zu. Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich häufig niemand. Dort, wo der offensichtliche Schrecken aufhört, schauen die wenigsten hin. Romy Hausmann schon. Vielleicht habt ihr ähnlich gedacht wie ich, als ich die Ankündigung zu "True Crime" sah. Mutig. Ist der Hype um True Crime noch immer ungebrochen? Und: kennt man die Fälle nicht schon aus anderen Büchern oder Podcast-Folgen? Aber Romy reicht es nicht einen Fall gut recherchiert darzulegen. Sie geht tiefer. Spricht mit Angehörigen von Opfern. Interviewt Ermittler:innen und Expert:innen. Und währenddessen schreibt sie immer wieder Tagebuch. Diese Gedanken sind wohl das Persönlichste, das sie je veröffentlicht hat. Und das nicht ohne Grund. Sie möchte sensibilisieren. True Crime ist mehr als Unterhaltung. True Crime ist echt. True Crime verändert das Leben mancher Menschen. Für immer. Mich hat dieses Buch tief berührt. Von Anfang an hatte ich beim Lesen Romys Stimme im Ohr. Sie erzählt die Geschichten der Opfer auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Objektiv genug, um sich nicht in Einschätzungen zu verstricken, aber immer mit Herz. Ein intensives Buch das zeigt: das ist auch True Crime. Schaut hin.
5/5

True Crime ist echt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

True Crime. Ich behaupte, dass wir alle bereits damit in Berührung gekommen sind. Als Podcast beim Bügeln oder einer anderen Hausarbeit. Als Dokumentation im Fernsehen auf der gemütlichen Couch. Eingehüllt, in einer kuschelig weichen, warmen Decke. Als Tratsch unter Bekannten. In der Zeitung. Oder eben in Büchern. Immer bin ich als Konsument außen vor. Bin Zuschauer, Zuhörer, Leser. Manche Fälle beschäftigen mich im Nachhinein, ich denke ein, zwei Tage über die Geschichte nach. Manche vergesse ich wieder, nachdem ich mit ihnen in Berührung kam. Doch es gibt eben auch die, für die True Crime so nah ist, so echt, dass sie nicht vergessen können. Das sind Opfer, Angehörige oder Beschuldigte. Das Verbrechen dominiert ihren Alltag, lässt ein normales Leben nicht mehr zu. Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich häufig niemand. Dort, wo der offensichtliche Schrecken aufhört, schauen die wenigsten hin. Romy Hausmann schon. Vielleicht habt ihr ähnlich gedacht wie ich, als ich die Ankündigung zu "True Crime" sah. Mutig. Ist der Hype um True Crime noch immer ungebrochen? Und: kennt man die Fälle nicht schon aus anderen Büchern oder Podcast-Folgen? Aber Romy reicht es nicht einen Fall gut recherchiert darzulegen. Sie geht tiefer. Spricht mit Angehörigen von Opfern. Interviewt Ermittler:innen und Expert:innen. Und währenddessen schreibt sie immer wieder Tagebuch. Diese Gedanken sind wohl das Persönlichste, das sie je veröffentlicht hat. Und das nicht ohne Grund. Sie möchte sensibilisieren. True Crime ist mehr als Unterhaltung. True Crime ist echt. True Crime verändert das Leben mancher Menschen. Für immer. Mich hat dieses Buch tief berührt. Von Anfang an hatte ich beim Lesen Romys Stimme im Ohr. Sie erzählt die Geschichten der Opfer auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Objektiv genug, um sich nicht in Einschätzungen zu verstricken, aber immer mit Herz. Ein intensives Buch das zeigt: das ist auch True Crime. Schaut hin.

Thomas Becker
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