Rache im Alentejo

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Kriminalroman

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Rache im Alentejo

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Verkaufsrang

22978

Format

ePUB

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2022

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Verkaufsrang

22978

Erscheinungsdatum

25.08.2022

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3850 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960419471

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Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen (Sir Francis Bacon)

katikatharinenhof am 15.09.2022

Bewertungsnummer: 1786785

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz Carrasqueira genießt einen wundervollen Sommer, bis ein Leichenfund die Idylle zerstört. Dabei ist der Fundort nicht ganz unbekannt, denn bereits 30 Jahre zuvor hat an der einsamen Korkeiche ebenfalls ein angeblicher Selbstmord stattgefunden. Bis heute glaubt Sohn Tomas nicht an diese Theorie. Als man Tomas unterstellt, im aktuellen Fall späte Rache verübt zu haben, ruft er verzweifelt nach Dora, die seine Unschuld beweisen soll. Doch Doras Ermittlungen wirbeln mehr Staub auf, als zunächst vermutet... Catrin Ponciano bietet ihren Leser;innen Kopfkino vom Allerfeinsten und zeichnet nicht nur schöne Landschaftsbilder, sondern erweckt die Gegend um Carrasqueira zum Leben. Das Auffinden des Leichnams an der alten Korkeiche lässt die Bilder aus dem Buch mit der passenden Sequenz aus "Spiel mir das Lied vom Tod" verschmelzen und sorgt für ein ganz intensives Leseerlebnis. Die Lebensumstände an der portugiesischen Küste und das damit verbundene einfache und entbehrungsreiche Leben der Fischer wird sehr gut nachvollziehbar beschrieben und die Lesenden erhalten einen differenzierten Einblick.Über allem liegt der seufzende Klang des Fado und erzählt von sozialer Ungerechtigkeit, Ausverkauf des Landes, unglücklicher Liebe und falschen Idealen aus der Vergangenheit, die bis heute nachwirken. Mittendrin Dora, die aneckt und polarisiert, den Kampf mit den Obrigkeiten nicht scheut und sich den Mund nicht verbieten lässt. Sie nimmt die Leser:innen an der Hand, zeigt ihnen die Schönheit des Lande, wühlt auch in den dunklen Ecken, um Missstände aufzudecken und lässt sich nicht beirren, wenn es darum geht, die Wahrheit auf den Tisch zu bringen. Apropos Tisch - die Autorin deckt nicht nur den Tisch für ihre Protas mit kulinarischen Köstlichkeiten, sondern ermöglicht auch mit dem im Buch befindlichen Rezepten zum Nachkochen, dass sich die Wohlgerüche und Aromen aus dem Buch in der heimischen Küche verbreiten. Doppelter Genuss im wahrsten Sinne des Wortes, denn Buch und die Gerichte der landestypischen Küche ergänzen sich perfekt und sind ein echter Genuss. Die Handlung ist zu jeder Zeit spannend, emotional, aufwühlend und auch ab und zu mit einem kleinen Augenzwinkern versehen, sodass die Lesezeit an der portugiesischen Traumküste wie im Flug vergeht. Eine gelungene Mischung aus Politik, Familienfehde und Krimi, die ich sehr gerne weiterempfehle.
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Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen (Sir Francis Bacon)

katikatharinenhof am 15.09.2022
Bewertungsnummer: 1786785
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz Carrasqueira genießt einen wundervollen Sommer, bis ein Leichenfund die Idylle zerstört. Dabei ist der Fundort nicht ganz unbekannt, denn bereits 30 Jahre zuvor hat an der einsamen Korkeiche ebenfalls ein angeblicher Selbstmord stattgefunden. Bis heute glaubt Sohn Tomas nicht an diese Theorie. Als man Tomas unterstellt, im aktuellen Fall späte Rache verübt zu haben, ruft er verzweifelt nach Dora, die seine Unschuld beweisen soll. Doch Doras Ermittlungen wirbeln mehr Staub auf, als zunächst vermutet... Catrin Ponciano bietet ihren Leser;innen Kopfkino vom Allerfeinsten und zeichnet nicht nur schöne Landschaftsbilder, sondern erweckt die Gegend um Carrasqueira zum Leben. Das Auffinden des Leichnams an der alten Korkeiche lässt die Bilder aus dem Buch mit der passenden Sequenz aus "Spiel mir das Lied vom Tod" verschmelzen und sorgt für ein ganz intensives Leseerlebnis. Die Lebensumstände an der portugiesischen Küste und das damit verbundene einfache und entbehrungsreiche Leben der Fischer wird sehr gut nachvollziehbar beschrieben und die Lesenden erhalten einen differenzierten Einblick.Über allem liegt der seufzende Klang des Fado und erzählt von sozialer Ungerechtigkeit, Ausverkauf des Landes, unglücklicher Liebe und falschen Idealen aus der Vergangenheit, die bis heute nachwirken. Mittendrin Dora, die aneckt und polarisiert, den Kampf mit den Obrigkeiten nicht scheut und sich den Mund nicht verbieten lässt. Sie nimmt die Leser:innen an der Hand, zeigt ihnen die Schönheit des Lande, wühlt auch in den dunklen Ecken, um Missstände aufzudecken und lässt sich nicht beirren, wenn es darum geht, die Wahrheit auf den Tisch zu bringen. Apropos Tisch - die Autorin deckt nicht nur den Tisch für ihre Protas mit kulinarischen Köstlichkeiten, sondern ermöglicht auch mit dem im Buch befindlichen Rezepten zum Nachkochen, dass sich die Wohlgerüche und Aromen aus dem Buch in der heimischen Küche verbreiten. Doppelter Genuss im wahrsten Sinne des Wortes, denn Buch und die Gerichte der landestypischen Küche ergänzen sich perfekt und sind ein echter Genuss. Die Handlung ist zu jeder Zeit spannend, emotional, aufwühlend und auch ab und zu mit einem kleinen Augenzwinkern versehen, sodass die Lesezeit an der portugiesischen Traumküste wie im Flug vergeht. Eine gelungene Mischung aus Politik, Familienfehde und Krimi, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Neues von Dora Monteiro

Lucy B. Kamp am 02.09.2022

Bewertungsnummer: 1778671

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rache im Alentejo von Catrin Ponciano Nachdem uns die Autorin mit Ihrem preisgekrönten Krimi „Leiser Tod in Lissabon“ in die Atmosphäre der Stadt Lissabon gezogen, ihre Figur Dora Monteiro vorgestellt und eine spannende interessante Geschichte erzählt hat, nimmt Catrin Ponciano nun ihre Lesegemeinde mit in den Alentejo. Der Alentejo ist eine dünn besiedelte Landschaft Portugals mit Korkeichenwälder und einer alten Fischerkultur. Doch auch in der schönsten Gegend lauert Gefahr, lebt das Böse, herrscht Ungerechtigkeit. Ihren Posten als Senhora Inspetora-Chefe hat Dora Monteiro an den Nagel gehangen. Diese Frau, die im Debütroman der Autorin ihre Leser und Leserinnen mit ihrer intuitiven Art an Fälle heranzugehen, sich treu zu bleiben und der Wahrheit zu dienen begeistert hat, diese Frau findet und geht einen eigenen neuen Weg. Zwei Jahre nachdem sie ihren Job bei der Kriminalpolizei in Lissabon aufgegeben hat, ereilt sie ein Hilferuf aus dem Alentejo. Ein Hilferuf, dem sie folgt und der ihr Leben gehörig aufrütteln wird. „A indomável – die Unbeugsame“, wie sie genannt wurde wird diesem ihr verliehenen Namen wieder gerecht. In Dora steckt eine Ermittlerin, eine Gerechtigkeitskämpferin, eine Sympathieträgerin. Und auch von ihrem Raben Afonso-Henrique gibt es Neuigkeiten. Catrin Ponciano zeigt in diesem Kriminalroman „Rache im Alentejo“ einen weiteren Aspekt der Lebensart vor der Nelkenrevolution und deren Auswirkungen bis heute. Nicht immer hat Gerechtigkeit gesiegt. Die Autorin nimmt uns mit in einen Ort an der Küste – Carrasqueira. Meer, langer Strand und im Hinterland Korkeichenwälder. Das klingt idyllisch, riecht nach Urlaub, aber was, wenn an einer Korkeiche eine Leiche hängt? Und das zum zweiten Mal. An derselben Korkeiche. Selbstmord oder Mord lautet beide Male die Frage? 30 Jahre liegen zwischen den beiden Toten. Ein Zusammenhang? Nun, Tomás Maia, der Sohn des ersten Erhängten, einem Fischer, wird beschuldigt seinen Vater gerächt zu haben. Ist er der tatsächlich der Mörder der zweiten Leiche? Er verneint und wendet sich hilfesuchend an seine Jugendfreundin Dora Monteiro. Obwohl Dora sehr lange nichts von Tomás gehörte hatte, obwohl sie keine Inspetora mehr ist, folgt sie Tomás Ruf und so ist sie gezwungen verdeckte Ermittlungen zu führen. Einmal mehr helfen ihr ihre Intuition und ihre natürliche Gabe der Wahrheit dienen zu wollen. Unerschrocken, menschlich, voller Gefühl erleben wir eine Dora um die wir bangen, die wir bewundern und die wir zunehmend mögen. Dora deckt alte, längst vergrabene Geschichten auf. Sie befreit, findet Wahrheit und ihren eignen Weg in die Zukunft. Die Polizei vor Ort heißt Dora nicht unbedingt willkommen und zeigt es ihr zunehmend deutlich. Ihr ehemaliger Kollege Cardoso aus Lissabon leitet die Ermittlungen. Günstig für Dora oder eher nicht? Am Ende wird sich beweisen müssen, ob beide in Freundschaft zueinanderstehen. Alles beginnt mit einem Essen. Am Tisch sitzen Américo Carvalho, ein Gutsbesitzer, sein Sohn Gustavo und dessen Sohn Carlos. Doch in der Nacht kommt Gustavo ums Leben, hängt an der besagten Korkeiche. Was nur verbirgt sich hinter diesem Mord oder Selbstmord? Catrin Ponciano entfächert einen Krimi mit einem Luftzug und lässt Dora in einen Sturm ziehen, in das Auge eines Orkans blicken und schenkt ihr keine Ruhe bis der Sturm sich wahrhaftig gelegt hat und vorbei ist. Am Ende sensationell, überraschend und menschlich. In diesen Wirbel an Ereignissen streut die Autorin eine Prise Liebe, das Salz in der undurchsichtigen Suppe der verdeckten Wahrheiten. Doras quittierter Dienstposten, ihr künstlerisches Dasein, ihr Ermittlungstalent und die Begegnung mit dem Gefühl der Wertschätzung durch einen anderen Menschen fordern Dora eine Menge auf ihrem Weg der Wahrheitsfindung ab. Catrin Ponciano erzählt dicht atmosphärisch, sinnlich und seelenvoll. Sie versteht Spannung zu erzeugen, Gaumengelüste zu wecken und Portugals Geschichte nahe zu bringen. Wie ein roter Faden zieht sich kulinarischer Genuss ebenso durch die „Rache im Alentejo“ wie viel geschichtlich Interessantes. Drei Kochrezepte befinden sich im Buch, um der Kulinarik am Ende nachspüren zu können. Es ist wie nach einem guten Urlaub. So ganz loslassen mag man noch nicht. Vielleicht während des Lesens ein Glas portugiesischer Wein aus dem Alentejo oder eine Tasse Bella-Luisa. Dazu im Hintergrund leise Töne von Cesária Evora. Lesen zelebrieren. Sich der Spannung hingeben. Dazu eignet sich dieses Buch hervorragend. Catrin Ponciano hat das Buch „den Fischern im Land ohne Grund“ gewidmet. Das Marschland rund um Carrasqueira bis zur Mündung des Sado. Wieder lenkt sie das Augenmerk auf Missstände, bewegt sich dabei nahe an der menschlichen Seele. In ihren bisher zwei erschienen Kriminalromanen geschieht zwar Schreckliches und Dora Monteiro ihre Romanfigur muss aufklären, doch ebenso lesen sich beide Romanhandlungen am Rande wie eine Liebeserklärung an Portugal. Ihr gelingt es sowohl Lissabon wie auch den Alentejo lebendig zu schildern. Ihre Kriminalgeschichte ist eingebettet in Informationen, in Politik und das Leben der Menschen dieses Landes. Dieser Roman geht in die Tiefe. Es ist ein Vergnügen „Rache im Alentejo“ zu lesen. Und allen, die am Ende dieses Buches eine Menge aus der Landschaft des Alentejo aufgenommen haben und neugierig geworden sind, denen sei die Information spendiert, dass es folgendes Buch von Catrin Ponciano gibt. „111 Orte im Alentejo, die man gesehen haben muss“. Eine gute Gelegenheit über den Alentejo zu lesen, während man auf den nächsten Kriminalroman mit Dora Monteiro von Catrin Ponciano warten muss. Alle vorgenannten Bücher sind im Emons Verlag erschienen. Ich bin begeistert von „Rache im Alentejo“
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Neues von Dora Monteiro

Lucy B. Kamp am 02.09.2022
Bewertungsnummer: 1778671
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rache im Alentejo von Catrin Ponciano Nachdem uns die Autorin mit Ihrem preisgekrönten Krimi „Leiser Tod in Lissabon“ in die Atmosphäre der Stadt Lissabon gezogen, ihre Figur Dora Monteiro vorgestellt und eine spannende interessante Geschichte erzählt hat, nimmt Catrin Ponciano nun ihre Lesegemeinde mit in den Alentejo. Der Alentejo ist eine dünn besiedelte Landschaft Portugals mit Korkeichenwälder und einer alten Fischerkultur. Doch auch in der schönsten Gegend lauert Gefahr, lebt das Böse, herrscht Ungerechtigkeit. Ihren Posten als Senhora Inspetora-Chefe hat Dora Monteiro an den Nagel gehangen. Diese Frau, die im Debütroman der Autorin ihre Leser und Leserinnen mit ihrer intuitiven Art an Fälle heranzugehen, sich treu zu bleiben und der Wahrheit zu dienen begeistert hat, diese Frau findet und geht einen eigenen neuen Weg. Zwei Jahre nachdem sie ihren Job bei der Kriminalpolizei in Lissabon aufgegeben hat, ereilt sie ein Hilferuf aus dem Alentejo. Ein Hilferuf, dem sie folgt und der ihr Leben gehörig aufrütteln wird. „A indomável – die Unbeugsame“, wie sie genannt wurde wird diesem ihr verliehenen Namen wieder gerecht. In Dora steckt eine Ermittlerin, eine Gerechtigkeitskämpferin, eine Sympathieträgerin. Und auch von ihrem Raben Afonso-Henrique gibt es Neuigkeiten. Catrin Ponciano zeigt in diesem Kriminalroman „Rache im Alentejo“ einen weiteren Aspekt der Lebensart vor der Nelkenrevolution und deren Auswirkungen bis heute. Nicht immer hat Gerechtigkeit gesiegt. Die Autorin nimmt uns mit in einen Ort an der Küste – Carrasqueira. Meer, langer Strand und im Hinterland Korkeichenwälder. Das klingt idyllisch, riecht nach Urlaub, aber was, wenn an einer Korkeiche eine Leiche hängt? Und das zum zweiten Mal. An derselben Korkeiche. Selbstmord oder Mord lautet beide Male die Frage? 30 Jahre liegen zwischen den beiden Toten. Ein Zusammenhang? Nun, Tomás Maia, der Sohn des ersten Erhängten, einem Fischer, wird beschuldigt seinen Vater gerächt zu haben. Ist er der tatsächlich der Mörder der zweiten Leiche? Er verneint und wendet sich hilfesuchend an seine Jugendfreundin Dora Monteiro. Obwohl Dora sehr lange nichts von Tomás gehörte hatte, obwohl sie keine Inspetora mehr ist, folgt sie Tomás Ruf und so ist sie gezwungen verdeckte Ermittlungen zu führen. Einmal mehr helfen ihr ihre Intuition und ihre natürliche Gabe der Wahrheit dienen zu wollen. Unerschrocken, menschlich, voller Gefühl erleben wir eine Dora um die wir bangen, die wir bewundern und die wir zunehmend mögen. Dora deckt alte, längst vergrabene Geschichten auf. Sie befreit, findet Wahrheit und ihren eignen Weg in die Zukunft. Die Polizei vor Ort heißt Dora nicht unbedingt willkommen und zeigt es ihr zunehmend deutlich. Ihr ehemaliger Kollege Cardoso aus Lissabon leitet die Ermittlungen. Günstig für Dora oder eher nicht? Am Ende wird sich beweisen müssen, ob beide in Freundschaft zueinanderstehen. Alles beginnt mit einem Essen. Am Tisch sitzen Américo Carvalho, ein Gutsbesitzer, sein Sohn Gustavo und dessen Sohn Carlos. Doch in der Nacht kommt Gustavo ums Leben, hängt an der besagten Korkeiche. Was nur verbirgt sich hinter diesem Mord oder Selbstmord? Catrin Ponciano entfächert einen Krimi mit einem Luftzug und lässt Dora in einen Sturm ziehen, in das Auge eines Orkans blicken und schenkt ihr keine Ruhe bis der Sturm sich wahrhaftig gelegt hat und vorbei ist. Am Ende sensationell, überraschend und menschlich. In diesen Wirbel an Ereignissen streut die Autorin eine Prise Liebe, das Salz in der undurchsichtigen Suppe der verdeckten Wahrheiten. Doras quittierter Dienstposten, ihr künstlerisches Dasein, ihr Ermittlungstalent und die Begegnung mit dem Gefühl der Wertschätzung durch einen anderen Menschen fordern Dora eine Menge auf ihrem Weg der Wahrheitsfindung ab. Catrin Ponciano erzählt dicht atmosphärisch, sinnlich und seelenvoll. Sie versteht Spannung zu erzeugen, Gaumengelüste zu wecken und Portugals Geschichte nahe zu bringen. Wie ein roter Faden zieht sich kulinarischer Genuss ebenso durch die „Rache im Alentejo“ wie viel geschichtlich Interessantes. Drei Kochrezepte befinden sich im Buch, um der Kulinarik am Ende nachspüren zu können. Es ist wie nach einem guten Urlaub. So ganz loslassen mag man noch nicht. Vielleicht während des Lesens ein Glas portugiesischer Wein aus dem Alentejo oder eine Tasse Bella-Luisa. Dazu im Hintergrund leise Töne von Cesária Evora. Lesen zelebrieren. Sich der Spannung hingeben. Dazu eignet sich dieses Buch hervorragend. Catrin Ponciano hat das Buch „den Fischern im Land ohne Grund“ gewidmet. Das Marschland rund um Carrasqueira bis zur Mündung des Sado. Wieder lenkt sie das Augenmerk auf Missstände, bewegt sich dabei nahe an der menschlichen Seele. In ihren bisher zwei erschienen Kriminalromanen geschieht zwar Schreckliches und Dora Monteiro ihre Romanfigur muss aufklären, doch ebenso lesen sich beide Romanhandlungen am Rande wie eine Liebeserklärung an Portugal. Ihr gelingt es sowohl Lissabon wie auch den Alentejo lebendig zu schildern. Ihre Kriminalgeschichte ist eingebettet in Informationen, in Politik und das Leben der Menschen dieses Landes. Dieser Roman geht in die Tiefe. Es ist ein Vergnügen „Rache im Alentejo“ zu lesen. Und allen, die am Ende dieses Buches eine Menge aus der Landschaft des Alentejo aufgenommen haben und neugierig geworden sind, denen sei die Information spendiert, dass es folgendes Buch von Catrin Ponciano gibt. „111 Orte im Alentejo, die man gesehen haben muss“. Eine gute Gelegenheit über den Alentejo zu lesen, während man auf den nächsten Kriminalroman mit Dora Monteiro von Catrin Ponciano warten muss. Alle vorgenannten Bücher sind im Emons Verlag erschienen. Ich bin begeistert von „Rache im Alentejo“

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