Der Schwanritter Transformation eines Mythos in der Vormoderne. Mit einem Ausblick auf Richard Wagner
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- Taschenbuch
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Sprache:Deutsch
109,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.05.2023
Abbildungen
21 b/w and 4 col. ill., 1 b/w tbl.
Verlag
De GruyterSeitenzahl
425
Maße (L/B/H)
24,6/17,5/3,6 cm
Gewicht
860 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-079061-0
Die Sage um den Schwanritter gehört zu den weit verbreiteten mittelalterlichen Erzählstoffen, die bis heute nicht an Faszinationskraft verloren haben. Sie steht im Umfeld der Mahrtenehegeschichten und lässt sich als Gründungsmythos lesen, erhält ihr Signum durch die Kernmotive Gerichtskampf und Frageverbot. In der deutschen Literatur vor 1500 erfährt dieser Erzählstoff in den Werken
Parzival
,
Der Schwanritter
,
Jüngerer Titurel
,
Lohengrin
,
Lorengel
und
Buch der Abenteuer
Bearbeitung. Die vorliegende Arbeit ist die erste Monographie, die die gesamte deutsche vormoderne Werkreihe zum Schwanritter-Stoff zum Gegenstand hat und seine Transformation durch die Jahrhunderte verfolgt. Sie nimmt die stabile Grundstruktur und mannigfaltigen Variationsmöglichkeiten der Schwanritter-Erzählungen als Ausgangspunkt dafür, die Allianzen des Stoffes mit diversen literarischen Traditionen, poetischen Formen, historischen Diskursen sowie Zyklusbildungen aufzuzeigen. Als Quellen der deutschen Werkreihe werden die altfranzösischen Schwanritter- und Schwanenkinder-Geschichten behandelt. Das wichtigste Rezeptionszeugnis in der Moderne, Richard Wagners
Lohengrin
, wird als Ausblick sowohl quellengeschichtlich als auch musikalisch und intermedial untersucht.
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