Die Entwicklung der Piraterie in der Ägäis zwischen Archaik und Hellenismus Aus etymologisch-semasiologischer, völkerkundlicher und sozialer Perspektive
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.05.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
787 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346648198
Aus Sicht des Aristokraten Platon scheint die Frage, wer die Welt beherrscht, müßig: Mit dem Gleichnis der um einem Teich sitzenden Frösche sind die von aristokratischen Familien politisch dominierten griechischen Städte als Zentren der Zivilisation gemeint. Vom Land aus beherrschen sie das Meer, nutzen es für ihre Zwecke, ohne jedoch selbst ein Teil davon zu sein. Platon betont in seiner Allegorie den räuberischen Landanteil der Lurche, die das Wasser für ihre Bedürfnisse nutzen und sich von ihrem trockenen Standort am Rande des Teiches aus darüber als Herrscher gebärden; dabei beachtet er nicht den verletzlicheren Wasseranteil dieser Tiere, welcher bei Amphibien aller Art der entscheidende ist: Im Wasser pflanzen sie sich fort, verbringen ihr Larvenstadium als Kaulquappen ausschließlich unter der Wasseroberfläche. Noch den erwachsenen Tieren ist das Wasser eine Notwendigkeit des Überlebens: Ohne dieses trocknen sie, schutzlos der Sonne ausgesetzt, aus. Daher ist die Frosch-Metapher - mag sie noch so lyrisch sein - als propagandistisches Eigen-Bildnis des klassisch-platonischen Griechentums zu bewerten und nicht als allgemein gültige Tatsächlichkeit.
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