Mein fernes, fremdes Land (Steidl Pocket)

Mein fernes, fremdes Land (Steidl Pocket)

Buch (Taschenbuch)

18,80 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Mein fernes, fremdes Land (Steidl Pocket)

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 18,80 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.12.2022

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,9/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.12.2022

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,9/2,2 cm

Gewicht

320 g

Übersetzt von

  • Petra Kindler
  • Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96999-120-6

Weitere Bände von Steidl Pocket

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die zwei Seiten der Medaille

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 08.02.2023

Bewertungsnummer: 1875897

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Wie klingt es, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht? Leise und zart, vermutet Lilly Bere. Ihr geliebter Enkel Bill hat sich nach dem Golfkrieg das Leben genommen, und in ihrer Verzweiflung sieht sie nur einen Ausweg: ihm zu folgen. Zuvor aber, in den Tagen bis zu seiner Beerdigung, hält sie in ihrem großen Haushaltsbuch ihre Erinnerungen fest. Nicht zum ersten Mal ist Lillys Tod beschlossene Sache. Im Irland der Zwanzigerjahre hatte sich ihr Verlobter Tadg auf die falsche Seite geschlagen, Hals über Kopf waren die beiden vor der IRA nach Amerika geflohen. Als Tadg erschossen wird, taucht Lilly in Cleveland unter, wo sie, immer auf der Hut vor den Mördern, einen neuen Anfang wagt. Auf siebzig Jahre blickt Lilly zurück. Sie erinnert sich, wie es sich anfühlt, wenn Männer als bloße Schatten aus dem Krieg zurückkehren, wie entwürdigend es sein kann, im Land der Freiheit die falsche Hautfarbe zu haben, wie süß die erste Liebe schmeckt und wie bitter der Verrat eines Freundes. Lilly Beres Geschichte ist ein poetischer Klagegesang, der die Toten betrauert und das Leben feiert.“ Oh welch großartiges Buch wurde hier im Steidl-Verlag neu aufgelegt! Autor Sebastian Barry ist mir bereits durch „Annie Dunne“ ein sehr geschätzter Begriff und so war die Neugier auf diese Geschichte groß. Barry lässt mit seiner Protagonistin Lilly eine besondere Stimme erzählen. Man fühlt mir ihr mit, man lacht, man weint und man würde sie gerne trösten und ihr sagen, das auch der Tod nicht das Allheilmittel gegen Trauer ist - man hinterlässt durch ihn nur weitere. Lillys Lebensgeschichte klingt einerseits so verdammt abenteuerlich aber dennoch könnte sie der Wahrheit entsprechen. Barry lässt hier in diesem Buch das Alter sprechen und eben nicht die jugendliche Naivität. Wir erlesen hier volle Pulle Leben wie sie ein jeder von entweder bereits erlebt hat oder erleben wird oder gerade mitten drin steckt. Das Leben prägt uns mit all seinen Auf und Abs und es ist an uns das Beste daraus zu machen. Lilly erzählt uns ihre Erinnerungen und es ist nur so ein Fest ihr dabei zu folgen. Egal wie düster oder rosig das Leben ist, es geht nunmal immer weiter - außer man beendet es selbst. Fazit: ein verdammt starkes Buch mit einer wunderbar passenden Sprache und Ausdruck welches 5 Sterne verdient!
Melden

Die zwei Seiten der Medaille

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 08.02.2023
Bewertungsnummer: 1875897
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Wie klingt es, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht? Leise und zart, vermutet Lilly Bere. Ihr geliebter Enkel Bill hat sich nach dem Golfkrieg das Leben genommen, und in ihrer Verzweiflung sieht sie nur einen Ausweg: ihm zu folgen. Zuvor aber, in den Tagen bis zu seiner Beerdigung, hält sie in ihrem großen Haushaltsbuch ihre Erinnerungen fest. Nicht zum ersten Mal ist Lillys Tod beschlossene Sache. Im Irland der Zwanzigerjahre hatte sich ihr Verlobter Tadg auf die falsche Seite geschlagen, Hals über Kopf waren die beiden vor der IRA nach Amerika geflohen. Als Tadg erschossen wird, taucht Lilly in Cleveland unter, wo sie, immer auf der Hut vor den Mördern, einen neuen Anfang wagt. Auf siebzig Jahre blickt Lilly zurück. Sie erinnert sich, wie es sich anfühlt, wenn Männer als bloße Schatten aus dem Krieg zurückkehren, wie entwürdigend es sein kann, im Land der Freiheit die falsche Hautfarbe zu haben, wie süß die erste Liebe schmeckt und wie bitter der Verrat eines Freundes. Lilly Beres Geschichte ist ein poetischer Klagegesang, der die Toten betrauert und das Leben feiert.“ Oh welch großartiges Buch wurde hier im Steidl-Verlag neu aufgelegt! Autor Sebastian Barry ist mir bereits durch „Annie Dunne“ ein sehr geschätzter Begriff und so war die Neugier auf diese Geschichte groß. Barry lässt mit seiner Protagonistin Lilly eine besondere Stimme erzählen. Man fühlt mir ihr mit, man lacht, man weint und man würde sie gerne trösten und ihr sagen, das auch der Tod nicht das Allheilmittel gegen Trauer ist - man hinterlässt durch ihn nur weitere. Lillys Lebensgeschichte klingt einerseits so verdammt abenteuerlich aber dennoch könnte sie der Wahrheit entsprechen. Barry lässt hier in diesem Buch das Alter sprechen und eben nicht die jugendliche Naivität. Wir erlesen hier volle Pulle Leben wie sie ein jeder von entweder bereits erlebt hat oder erleben wird oder gerade mitten drin steckt. Das Leben prägt uns mit all seinen Auf und Abs und es ist an uns das Beste daraus zu machen. Lilly erzählt uns ihre Erinnerungen und es ist nur so ein Fest ihr dabei zu folgen. Egal wie düster oder rosig das Leben ist, es geht nunmal immer weiter - außer man beendet es selbst. Fazit: ein verdammt starkes Buch mit einer wunderbar passenden Sprache und Ausdruck welches 5 Sterne verdient!

Melden

Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht (Shakespeare)

katikatharinenhof am 02.01.2023

Bewertungsnummer: 1852631

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lilly hat in ihrem Leben schon viel gesehen, viel ertragen und erdulden müssen. Doch jetzt, mit 89, kann sie einfach nicht mehr. Zu schwer wiegt der Verlust ihres Enkels Bill, ohne den ihr Leben noch trostloser und grauer geworden ist. Lilly beschließt, dass es an der Zeit ist zu gehen. Doch bevor sie diesen letzten Schritt in die Tat umsetzt, müssen noch ein paar Gedanken und Erinnerungen zu Papier gebracht werden.... Sebastian Barry hat mit "Mein fernes, fremdes Land" ein unglaublich feinfühliges Buch geschrieben, das trotz seines schweren Themas die Leser:innen nicht erdrückt, sondern fasziniert und begeistert.Denn mit Figur Lilly gelingt es ihm, das Herz der alten Dame ganz weit zu öffnen und an ihren Gefühlen teilzuhaben. Dabei gelingt es ihm, den Spagat zwischen Schwermut, Melancholie und Erinnerungen zu meistern, um aus dem Buch eine Lebensgeschichte zu machen, die voller Poesie und mentaler Stärke ist. Lilly ist ein bewundernswerter Charakter, denn das, was sie alles im Leben hinnehmen muss und ertragen hat, ist kein leichtes Brot. Und doch ist sie nach jedem Schicksalsschlag wieder aufgestanden, hat sich den Staub von den Schuhen geputzt und ist aufrecht weiter gegangen. Eine bemerkenswerte Frau, die uns allen als Vorbild dienen sollte. Ich kann nachvollziehen, dass irgendwann das Maß voll ist und sie einen endgültigen Schlussstrich ziehen will. Denn ein Herz, das auch Kummer bricht, ist nicht zu kitten - schon gar nicht in ihrem Alter. Auch gelingt es dem Autor, das Weltgeschehen aus Lillys Leben mit ihrer Geschichte zu verweben, sodass dieses Buch einen sehr eindrucksvollen Stempelabdruck hinterlässt. Ein Roman voller Gefühl und Empathie, Herzenswärme und Offenheit - trotz, oder gerade wegen all dem Kummer, der auf Lillys Schultern lastet.
Melden

Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht (Shakespeare)

katikatharinenhof am 02.01.2023
Bewertungsnummer: 1852631
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lilly hat in ihrem Leben schon viel gesehen, viel ertragen und erdulden müssen. Doch jetzt, mit 89, kann sie einfach nicht mehr. Zu schwer wiegt der Verlust ihres Enkels Bill, ohne den ihr Leben noch trostloser und grauer geworden ist. Lilly beschließt, dass es an der Zeit ist zu gehen. Doch bevor sie diesen letzten Schritt in die Tat umsetzt, müssen noch ein paar Gedanken und Erinnerungen zu Papier gebracht werden.... Sebastian Barry hat mit "Mein fernes, fremdes Land" ein unglaublich feinfühliges Buch geschrieben, das trotz seines schweren Themas die Leser:innen nicht erdrückt, sondern fasziniert und begeistert.Denn mit Figur Lilly gelingt es ihm, das Herz der alten Dame ganz weit zu öffnen und an ihren Gefühlen teilzuhaben. Dabei gelingt es ihm, den Spagat zwischen Schwermut, Melancholie und Erinnerungen zu meistern, um aus dem Buch eine Lebensgeschichte zu machen, die voller Poesie und mentaler Stärke ist. Lilly ist ein bewundernswerter Charakter, denn das, was sie alles im Leben hinnehmen muss und ertragen hat, ist kein leichtes Brot. Und doch ist sie nach jedem Schicksalsschlag wieder aufgestanden, hat sich den Staub von den Schuhen geputzt und ist aufrecht weiter gegangen. Eine bemerkenswerte Frau, die uns allen als Vorbild dienen sollte. Ich kann nachvollziehen, dass irgendwann das Maß voll ist und sie einen endgültigen Schlussstrich ziehen will. Denn ein Herz, das auch Kummer bricht, ist nicht zu kitten - schon gar nicht in ihrem Alter. Auch gelingt es dem Autor, das Weltgeschehen aus Lillys Leben mit ihrer Geschichte zu verweben, sodass dieses Buch einen sehr eindrucksvollen Stempelabdruck hinterlässt. Ein Roman voller Gefühl und Empathie, Herzenswärme und Offenheit - trotz, oder gerade wegen all dem Kummer, der auf Lillys Schultern lastet.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Mein fernes, fremdes Land (Steidl Pocket)

von Sebastian Barry

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Mein fernes, fremdes Land (Steidl Pocket)