Fiona ist keine gute Fee. Was nicht heißen soll, dass sie eine böse Fee ist, beileibe nicht! Sie besitzt ein Herzchen aus Gold und rein äußerlich könnte sie feenhafter nicht sein. Es fällt ihr lediglich schwer, sich auf das Wesentliche im Leben einer Fee zu konzentrieren. Geschweige denn sich für eine Berufung festzulegen. Blumen-, Jahreszeiten- oder Schicksalsfee? Die Auswahl ist riesig und Fiona so klein. In der Feenschule schweift sie häufig mit ihren Gedanken ab, träumt von Orten, die weit über das ihr bekannte Flussland hinausgehen. Wie es wohl im Land der Trolle sein mag? Oder bei den Pixies, den Wichteln - wenn nicht gar den Menschen? Den Kopf voller Gedanken, die für eine heranwachsende Fee eigentlich unwichtig sein sollten, versaut sie prompt ihre Flugführerscheinprüfung, verstaucht sich den rechten Flügel und disqualifiziert sich somit für den Übernatürliche-Hilfe-Kurs. Es sieht so aus, als sei Fiona einfach nicht für das Leben als Fee geschaffen. Aber dann, völlig unverhofft, trifft sie den Menschenjungen Myron, der sich in seiner Welt auch nicht besonders wohl fühlt und außerdem dringend die Hilfe einer wirklich guten Fee benötigt. Ist diese Begegnung womöglich Fionas Chance herauszufinden, was für eine Fee sie sein könnte? Eine sehr zarte Geschichte über die erste Freundschaft zwischen einer Fee und einem Menschen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Barbara Namor
Thalia Book Circle Community
5/5
17.12.2025
eBook (ePUB)
Die perfekte Geschichte für Jung & Alt, um Licht in den Alltag zu bringen
>>>MEINE MEINUNG AUF 1 BLICK
Eine sehr gelungene Novelle, die das Herz leicht macht und Jung wie Alt eine ordentliche Portion Hoffnung schenkt, ebenso gekonnt wie leicht erzählt, daher 5 Sterne:
>>>INHALT
Die in ihrer Ausbildung befindliche junge Fee Fiona tut, was im Reich der Feen nicht erwünscht ist: Sie denkt selbstständig über vorgegebene Regeln und Umstände hinaus. Dadurch hat sie es schwer, sich für eine Bestimmung festzulegen und die bestehenden Gebote nicht zu brechen. Tatsächlich kann sie schließlich wegen eines Regelverstoßes ihre Flugführerscheinprüfung nicht ablegen. Traurig schwebt sie nach ihrer „Disqualifikation“ ohne Prüfung hinaus – und erlebt dabei ein großes und buchstäblich erhellendes Abenteuer, das beweist, dass eigenständiges Denken zu ganz erstaunlichen neuen Fähigkeiten und Erkenntnissen führen kann …
>>>WIE DAS BUCH AUF MICH WIRKT
Mit einem Wort: Wunderbar! Genau, was ich gerade brauche. Die Welt um mich herum ist konfus – es werden Kriege begonnen und keine beendet – der Umweltschutz hat gegen Gier bzw. Kommerz keine Chance und die Schöpfung rast sehenden Auges dem Abgrund entgegen. Tolle Aussichten!
Die Lektüre von Anett Diells wunderbar leicht und trotzdem sprachlich ansprechend schön geschriebener Novelle hat hier ein linderndes Pflaster auf meine wunde Seele gelegt. Ich bin sicher: Egal, ob Jung oder Alt, das fühlt sich bei jedem Leser oder auch Zuhörer, dem die Geschichte vorgelesen wird, ähnlich an.
Die Erzählung erfüllt die tiefe Sehnsucht danach, sich dem Erwachsensein zu verweigern. (Die Geschichte von Peter Pan mag ich persönlich gar nicht, aber einen Hauch davon entdecke ich in Fionas Story.) Diese Weigerung, erwachsen zu werden, ist einfach verlockend: Nichts wissen müssen. Nichts verantworten müssen. Leicht und neugierig in den Tag hineinleben und sich eine Welt zusammenträumen dürfen, die gestaltet ist nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen und in der man sich geborgen fühlt. Ich denke, das sind Sehnsüchte, die jeden angesichts der Herausforderungen des Lebens in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen überkommen: Anett Diells Novelle lädt uns ein, im Sinne von Unbeschwertheit das Erwachsensein für die Zeit der Lektüre abzustreifen. Das und der kurze Glaube an die magischen Fähigkeiten, die vom glitzernden Körper einen kleinen Fee ausgehen, tut der (lesenden) Seele einfach gut.
Ebenfalls ein Attribut der Kindheit ist die Rebellion gegen Regeln und festgeschriebene Wege in die Zukunft. Was Fiona erlebt und erfährt, beweist, dass es gut ist, manche Vorschriften zu ignorieren, denn sonst erführe man nie, was hinter den ausgetretenen Wegen und jenseits des allgemein bekannten Horizonts liegt. In “Feenlicht” tummelt sich abgesehen vom Feenvolk eine lustige Zusammenstellung lauter „übernatürlicher“ Wesen, die wir aus verschiedenen Formen des Volksglaubens, aus Märchen und Legenden des Abendlandes kennen: Da begegnen uns trunksüchtige und liebestolle Zwerge, grimmige Trolle, die stets überaus beschäftigt sind, und vieles mehr. Fiona selbst übertritt mehr als eine Regel des Feenlandes, indem sie sich ausgerechnet mit einem Menschen anfreundet und ihre erstaunliche Reise antritt – und sie wächst buchstäblich daran wie auch darin.
Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger belehrend, sondern leicht verdaulich und sprachlich appetitlich angerichtet zeigt uns die Novelle, was uns bereichern und glücklich machen kann, wenn wir nur den Mut finden, in unsere märchenhafte Umgebung aufzubrechen und uns nicht gesenkten Hauptes an das halten, was andere uns als angeblich unumstößliche Wahrheiten und Regeln mit auf unseren Weg geben wollen: So finden nicht nur kleine Feen wie Fiona die Möglichkeit, Licht in ihr Leben zu bringen und auch für andere zu leuchten – auch wir als Leser werden dazu ermuntert, aufzubrechen und „licht zu werden“.
>>>PASST BEISPIELSWEISE ZU WEIHNACHTEN!
Anderswo wird Weihnachten anders gefeiert! Auf Island sind Weihnachtstrolle wichtiger Bestandteil der Tradition, in Italien ist es die Weihnachtshexe Befana und in Frankreich hat es tatsächlich eine Weihnachtsfee in einige Märchen geschafft.
Die christliche Tradition und Glaubenslehre betrachten Weihnachten als Fest der Hoffnung und Liebe, was sich in der Menschwerdung Gottes in Bethlehem durch die Geburt Jesu manifestiert haben soll. Egal, ob man dies glauben kann oder will – Fionas Geschichte atmet ebenfalls einen ermutigenden Geist, der zu Aufbruch und Offenheit einlädt, dazu, seine positiven Gaben zu entdecken, auszubauen und einzusetzen. Wer also die Weihnachtsgeschichte unterstreichen oder auch ohne sie ein Fest der Liebe und Zuversicht feiern will, sollte einmal überlegen, ob „Feenlicht“ nicht ein passendes Geschenk dazu wäre.**
FAZIT**
Gut formuliert, schön erzählt, wichtige Inhalte für Menschen jeden Alters, die gerade in belastenden Zeiten ein Stück weiter tragen. Daher gerne fünf Sterne.
Bewertung
5/5
22.10.2022
eBook (ePUB)
Eine Novelle für Alle – magisch und mit klarer Message
Ein tolles Cover, nicht zu bunt und einfach ansprechend. Eine Fee die ganz anders ist als andere und genau das macht sie Besonders. Die Geschichte zeigt sehr deutlich, wie wichtig es ist sich von Stigmata zu lösen und man selbst zu sein.
Absolut überragende Geschichte.
Bewertung
5/5
22.10.2022
eBook (ePUB)
Das perfekte Geschenk für andere, aber auch sich selbst - kurzweilig und einfach schön
Für mich ist es DAS Geschenk, wenn ich jemandem eine kleine Freude machen möchte. Ein kleines kompaktes Taschenbuch, das aber ebenso auf dem E-Book-Reader oder sogar dem Handy gelesen werden kann. Ich habe die Geschichte um Fiona im Urlaub zum ersten Mal gelesen und war begeistert. Jetzt verschenke ich diese süße Geschichte im genau so süßen Format gerne – besonders an Personen, welche selbst nicht so sind wie ALLE anderen.
Fiona. Wenn jemand eine Fee ist, dann ja wohl sie. Für mich hat diese Geschichte so eine tolle Bedeutung, denn Fiona ist ebenfalls nicht so wie alle anderen. Sie ist ganz anders und gerade das macht sie so liebens- und ihre Geschichte lesenswert.
Eine absolute Empfehlung. Doch nicht nur den Inhalt finde ich top. Auch das Cover gefällt mir gut, denn es wirkt nicht kitschig und genauso wie abgebildet muss eine Fee in meinem Kopf aussehen.
Bewertung
aus Uslar
5/5
02.08.2022
eBook (ePUB)
Fiona, eine etwas andere Fee
Fiona ist anders, als andere Feen. Sie zweifelt an den üblichen Regeln und sie ist eine Träumerin. Doch das passt so gar nicht zu einer „richtigen“ Fee. Ebenso nicht, dass sie von der Welt träumt und sich fragt wie es wohl in den Gebieten der Trolle, Pixies oder Menschen wohl sein mag. Wie soll sich denn nur entscheiden, worauf sie sich spezialisieren soll? Was für eine Art Fee sie werden soll, wo sie doch so wenig von der Welt kennt?
So kommt es, dass sie eine wichtige Prüfung versaut und für einen Kurs disqualifiziert wird.
Doch dann trifft sie auf den Menschenjungen Myron und die beiden lernen voneinander und miteinander.
Meine Meinung:
Das Cover ist ganz zauberhaft. Als ich die Fee in dem Licht gesehen habe, bin ich sofort neugierig geworden.
Diese Novelle lohnt sich für jung und alt zu lesen.
Anett Diell hat einen wunderschönen Schreibstil. Zum einen lässt sich die Story flüssig und angenehm lesen, zum anderen packt sie ein schönes Gefühl in ihre Zeilen. Man spürt einfach in jeder Zeile ihre Liebe zu ihrer Geschichte.
Wenn ich eine Fee wäre, dann wäre ich wahrscheinlich wie Fiona Piunella Sie nimmt nicht einfach alles gedankenlos hin, hinterfragt Dinge und ist eine große Träumerin. Damit macht sie sich nur leider auch zur Außenseiterin.
Die Autorin hat mit Feenlicht eine wahrlich zauberhafte Novelle verfasst. Es dreht sich um die Findung nach sich selbst und über Freundschaft. Eine schöne Mischung und es macht Spaß diese Geschichte zu lesen.
Das kleine Abenteuer von Fiona und Myron ist auch unterhaltsam und hat mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht. Dieses ungewöhnliche Duo erlebt in der kurzen Zeit so einiges.
Hach, ich hab die kleine Fee ganz schnell in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Eine wunderschöne Novelle mit viel Herz.
Mit Einfühlsamkeit und sehr schöner Schreibweise hat mich die Autorin schnell um den Finger gewickelt. Mit einem Lächeln habe ich diese Story beendet und empfehle sie sehr gerne weiter.
Bewertung
5/5
15.07.2022
eBook (ePUB)
Mitreißend und mit wichtiger Aussage!
Feenlicht ist eine fantasievolle und bildlich geschriebene Geschichte. Die Protas wirken authentisch, ich habe mit beiden mitgefiebert. Zudem lernt man noch weitere Fantasiewesen kennen, wenn auch - dank der Kürze einer Novelle - nur grob.
Einziges Manko waren für mich persönlich die teilweise langen Sätze. Aber das ist sicher Geschmackssache und tut der Geschichte keinen Abbruch.
Vor allem gefällt mir die Aussage hinter der Story, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen möchte. Lest selber, es lohnt sich
Ich gebe 5/5
Danke für die schöne Geschichte!
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