Kohleausstieg in Deutschland für den Klimaschutz. Ausschreibungssystem der Steinkohleverstromung, Umbau des ETS und EEG-Förderoffensive als Alternativ
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.06.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
79 (Printausgabe)
Dateigröße
1080 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346665799
Dies wird im Rahmen eines Fazits am Ende des Werkes zusammenfassend beleuchtet. Vor der Ausbreitung von SARS-CoV-2 war das präsenteste Thema das Aufhalten des Klimawandels. Für die Zeit nach Covid-19 lohnt sich der Blick in das deutsche Treibhausgasinventar. So lässt sich direkt der größte Posten mit geringem Aufwand feststellen: Die Energiewirtschaft. Im Jahr 2018 hat die Energiewirtschaft, hierbei insbesondere die Stromerzeugung, einen Ausstoß von Treibhausgasen im Gewicht von knapp 300 Millionen Tonnen kg (nur CO2) zur Folge gehabt. Schaut man sich nun an, dass Braunkohle hier für nahezu 150 Millionen Tonnen dieser und Steinkohle zusätzlich für beinahe 70 Millionen Tonnen Emissionen verantwortlich ist, muss durchaus die Frage gestellt werden:
Ist es für eine Industrienation wie Deutschland vertretbar, fast dreiviertel seiner energiebedingten CO2-Emissionen aus einem fossilen Brennstoff wie Kohle zu ziehen? Für das Erreichen der Klimaziele aus dem Kyoto-Protokoll, welches vor allem für die Einzelstaaten relevant ist, und dem zentralen Ziel des Pariser Klimaabkommens, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu beschränken, ist der weltweite Ausstieg aus der Kohlekraft aktuell alternativlos. Betrachtet man den neusten Bericht des Weltklimarats ist sogar ein sofortiger Kohleausstieg als erforderlich anzunehmen (im Vergleich zu Rockström).
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