Ein neuer Roman von Mac P.Lorne, dem Autor der erfolgreichen "Robin Hood"-Reihe: Vom enteigneten Sohn eines Verschwörers zum Kommandanten der englischen Langbogenschützen: John Holland, der spätere Duke of Exeter, ist eine schillernde Figur im 100-jährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Mac P. Lorne lässt uns seine Ausbildung bei den walisischen Bogenschützen ebenso hautnah miterleben wie seine Kriegsgefangenschaft und sein mehrfaches Aufeinandertreffen mit einer verblendeten und fanatischen jungen Frau, die einmal als Jeanne d'Arc in die Geschichte eingehen soll und der es gelingt, einen fast beendeten Krieg wieder aufflammen zu lassen - und deren Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen er am Ende nicht verhindern kann, obwohl er ahnt, dass so eine Märtyrerin geschaffen wird... Jeanne d'Arc - die Entzauberung eines Mythos: Spannende historische Unterhaltung auch für ein männliches Publikum - für die Fans von Bernard Cornwell, Ulf Schiewe und Simon Sparrow.
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Weltbester Autor
Bewertung aus Zürich am 05.01.2020
Bewertungsnummer: 1280935
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ich habe viele Bücher gelesen, und ich muss sagen, Mac P. Lorne ist für mich einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Er schreibt sehr fliessend, pointiert, klar und deutlich, man erfährt ich grossen, nachvollziehbaren Schritten viel von der Geschichte. Er treibt einem in den Bann und Robin Hood und seine Gefährten schliesst man sofort ins Herz.
Ich wünsche mir für diesen Autor, dass seine Bücher ganz gross rauskommen, er hat es mehr als verdient!
Großes Kino
anushka aus Berlin am 30.12.2017
Bewertungsnummer: 1071868
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
England, 1400: John Holland ist 6 Jahre alt, als der Kampf um die englische Krone seine Familie zerstört. Sein Vater wird als Unterstützer seines Halbbruders Richard II hingerichtet, nach dessen Entthronung und Tod ein anderer Onkel Johns den Thron ergreift, Henry Bolingbroke oder auch Henry IV. Dieser lässt Johns Mutter wiederverheiraten und unterstellt die Aufsicht über John und seine Brüder Thomas Fitzalan, einem Erzfeind der Familie. John verliert seine Brüder und alle seine Titel und wächst in aller Bedeutungslosigkeit auf. Als einfacher Bogenschütze arbeitet er sich nach oben und gerät in die Wirren des Hundertjährigen Krieges. In denen er auch der legendären Jeanne D'Arc begegnet ...
Ich habe vorher noch nichts von Mac P. Lorne gelesen und bin immer skeptisch, was die Vergleiche mit Bestseller-Autoren betrifft, zumal ich ein großer Fan der Sachsensaga von Bernard Cornwell bin. Aber was hat mich dieses Buch begeistert! Und ich finde, die Vergleiche werden zu Recht gezogen. Über das ganze Buch gesehen ist John vielleicht nicht kaltschnäuzig genug um mit einem Uhtred vergleichbar zu sein; dafür hinterfragt John immer wieder den Sinn dieses endlosen Krieges und den Verlust tausender Menschenleben, nur um Landstriche hin und her zu erobern und wieder zu verlieren. Besonders deutlich wird in diesem Buch das Leid der einfachen Bevölkerung. Zudem ist "Der Herr der Bogenschützen" ungemein spannend und bereitet die englisch-französische Geschichte sehr verständlich auf, obwohl man da leicht den Überblick verlieren könnte. John Holland ist ein absoluter Sympathieträger, der einen guten Blick auf die historischen Figuren und ihre Motive erlaubt. Gleichzeitig sind er und seine Taten größtenteils ebenfalls historisch belegt und so bewegt sich die Geschichte immer innerhalb historischer Authentizität. Und gerade die Dinge, die unglaubwürdig erscheinen, sind die, die historisch belegt sind. Hier hat der Autor dann nicht zusätzlich dick aufgetragen. Auch gelingt es ihm, die Personen lebensnah zu gestalten und nicht wie aus einem Geschichtsbuch wirken zu lassen. Dialoge und Figuren wirken lebensecht und man fühlt sich beim Lesen mitten im bildgewaltigen Geschehen.
Es ist nicht ganz fair, im Klappentext Jeanne D'Arc als Aufhänger zu benutzen, da sie erst relativ spät (ca. im letzten Drittel) als zentrale Figur in Erscheinung tritt und bei weitem nicht die große Rolle spielt, die man aufgrund des Klappentextes erwartet. Zugegeben, sie wird schon früh erwähnt und in ganz kurzen Kapiteln wird ihr Werdegang nachgezeichnet, aber ansonsten lenkt diese Ausrichtung der Erwartungshaltung eher davon ab, wie gut dieses Buch auch schon abseits des Jeanne-D'Arc-Handlungsstranges ist. Gut finde ich allerdings in den ihr gewidmeten Abschnitten die neue Deutung einer religiösen Fanatikerin, der Menschenleben nichts wert waren, wenn es um von ihr ausgelegte religiöse Ziele geht. Und sicherlich kann man eine so zentrale Figur des Hundertjährigen Krieges nicht komplett außen vor lassen. Daher finde ich die Umsetzung in diesem Buch sehr gelungen, nur der Klappentext weckt leicht andere Erwartungen.
Meine einzigen, sehr kleinen Kritikpunkte an diesem Buch sind einige sehr explizit gewalthaltige Szenen, die wirklich nichts für zarte Gemüter sind. Zum Glück halten sie sich zahlenmäßig in Grenzen. Und außerdem neigt der Autor/Erzähler dazu, wichtige Ereignisse und Wendungen vorwegzunehmen. An manchen Stellen erhöhte das für mich die Spannung, an anderen wirkte es eher wie ein Spoiler. Das ist jedoch "meckern auf hohem Niveau", denn insgesamt hat mich dieses Buch absolut überzeugt und auch zukünftige Bücher des Autors werden den Weg in mein Regal finden, besonders, wenn sie alle so gut recherchiert, lehrreich und spannend sind wie "Der Herr der Bogenschützen".
Meinung aus der Buchhandlung
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John ist erst 6 Jahre, als ihm sein Heim und seine Eltern genommen werden. Sein starker Wille und ein kämpferisches Leben helfen ihm, seinen Schwur zu erfüllen. Einfach fesselnd.
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Wie bei seinem Roman über Sir Francis Drake stellt Mac Lorne wieder einen markanten Charakter in den Mittelpunkt. Spannend und flüssig zu lesen.
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