Gut oder böse? Die Mutterfiguren in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm Funktionsanalyse der Märchen "Von dem Machandelboom" und "Sechs Schwäne"
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.06.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
604 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346668974
Auf den ersten Blick erscheinen die Stiefmütter in den Märchen, wie wir sie heute kennen, als böse. Sie trachten ihren Stiefkindern oftmals sogar nach dem Leben. Zugleich treiben sie durch ihre bösen Taten die Handlung voran und erfahren zum Teil drastische Strafen. Leibliche Mütter werden als gut charakterisiert. Dieser Gegensatz spiegelt das Frauen- und Mutterbild des 19. Jahrhunderts, das zu Beginn kurz skizziert wird. Die bösen Stiefmütter bleiben im Gedächtnis. Die guten Mütter verblassen in unserer Wahrnehmung und scheinen für den Fortgang des Märchens kaum eine Rolle zu spielen.
Die Funktionen der Mutterfiguren in den beiden Märchen "Von dem Machandelboom" und "Die sechs Schwäne" werden in Anlehnung an die Funktionsanalyse von Vladimir Propp und deren Weiterentwicklung durch Michael Neumann herausgearbeitet. Es stellt sich dabei die Frage, ob sie in ihrer Charakteristik und Funktion vielfältiger und ambivalenter sind, als dies zunächst vermuten lässt.
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