Produktbild: Der Pinguin

Der Pinguin A Very Graphic Novel

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

20,7/20,5/1,3 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11002-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

20,7/20,5/1,3 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11002-6

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Fernweh_nach_Zamonien

    aus Buchhaim

    5/5

    22.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Blutig, absurd und dabei irre lustig.

    Inhalt: Das Eskimopärchen im Iglu hat es sich gerade im Bett gemütlich gemacht. Doch bevor es zur Sache geht, klopft es zweimal ... Ein durchgefrorener Pinguin bittet darum, sich am Feuer aufwärmen zu dürfen. Hierbei soll es nicht bleiben, denn nach dem Genuss eines Joints kommt der Hunger. Der Pinguin verlangt nach Snickers, Haribo und mehr. Das Pärchen hat jedoch nichts im Haus und nachdem der Pinguin vollkommen high und zudem alkoholisiert einen Dreier vorschlägt, droht die Situation zu eskalieren ... Ein Comic ganz ohne Worte. Mein Eindruck: Vor Beginn der Lektüre sollte jedem Lesenden klar sein, dass man hier starke Nerven benötigt. Nicht ohne Grund werden laut Hinweis auf dem Cover "ein gefestigter Charakter und Humor" vorausgesetzt. "Der Pinguin" ist ein Comic randvoll mit Gewalt und obszönem und schwarzen Humor. Er kommt vollständig ohne Worte aus und lässt Bilder sprechen. Rabenschwarzer Humor erfordert rabenschwarze Seiten. Die vier Panels pro Doppelseite heben sich - nicht zuletzt dank schneeweisem Hintergrund der eisigen Arktis - noch besser hervor. Es beginnt beinahe ruhig und friedlich. Die Szenerie ist zunächst immer gleich: links der Pinguin, in der Mitte das Feuer und rechts das nackte Paar unter der Decke. Während der Pinguin sich in Mimik, Gestik und ausschweifendem Verhalten beinahe überschlägt, bleibt die Darstellung der beiden fast immer gleich. Dann aber spitzt sich die Situation dermaßen zu und auch in den Zeichnungen passiert alles auf einmal, so dass das Blutbad am Ende (die Bluttropfen am Schriftzug auf dem Cover und der irre Blick des Pinguin haben es bereits angedeutet) wenig überrascht. Ähnlich einem Western reitet der Pinguin am Ende dem (hier nicht vorhandenen Sonnenuntergang) entgegen und man möchte nur zu gern wissen, was er als nächstes im Schilde führt. Ein bitterböser Comic, der trotz oder gerade wegen seiner sinnlosen und absurden Brutalität fasziniert und unterhält. Nicht ohne Grund wurde er mit einem Tarantino verglichen. Fazit: Wer den rabenschwarzen Humor von Walter Moers schätzt und liebt, wird an dem Pinguin seine Freunde haben: Extrem, absurd und sehr böse! ... Rezensiertes Buch: "Der Pinguin: A Very Graphic Novel" aus dem Jahr 2022; erstmals erschienen 1997 unter dem Titel "Wenn der Pinguin zweimal klopft"

  • Fernweh_nach_Zamonien

    aus Buchhaim

    5/5

    22.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Blutig, absurd und dabei irre…

    Blutig, absurd und dabei irre lustig. Inhalt: Das Eskimopärchen im Iglu hat es sich gerade im Bett gemütlich gemacht. Doch bevor es zur Sache geht, klopft es zweimal ... Ein durchgefrorener Pinguin bittet darum, sich am Feuer aufwärmen zu dürfen. Hierbei soll es nicht bleiben, denn nach dem Genuss eines Joints kommt der Hunger. Der Pinguin verlangt nach Snickers, Haribo und mehr. Das Pärchen hat jedoch nichts im Haus und nachdem der Pinguin vollkommen high und zudem alkoholisiert einen Dreier vorschlägt, droht die Situation zu eskalieren ... Ein Comic ganz ohne Worte. Mein Eindruck: Vor Beginn der Lektüre sollte jedem Lesenden klar sein, dass man hier starke Nerven benötigt. Nicht ohne Grund werden laut Hinweis auf dem Cover "ein gefestigter Charakter und Humor" vorausgesetzt. "Der Pinguin" ist ein Comic randvoll mit Gewalt und obszönem und schwarzen Humor. Er kommt vollständig ohne Worte aus und lässt Bilder sprechen. Rabenschwarzer Humor erfordert rabenschwarze Seiten. Die vier Panels pro Doppelseite heben sich - nicht zuletzt dank schneeweisem Hintergrund der eisigen Arktis - noch besser hervor. Es beginnt beinahe ruhig und friedlich. Die Szenerie ist zunächst immer gleich: links der Pinguin, in der Mitte das Feuer und rechts das nackte Paar unter der Decke. Während der Pinguin sich in Mimik, Gestik und ausschweifendem Verhalten beinahe überschlägt, bleibt die Darstellung der beiden fast immer gleich. Dann aber spitzt sich die Situation dermaßen zu und auch in den Zeichnungen passiert alles auf einmal, so dass das Blutbad am Ende (die Bluttropfen am Schriftzug auf dem Cover und der irre Blick des Pinguin haben es bereits angedeutet) wenig überrascht. Ähnlich einem Western reitet der Pinguin am Ende dem (hier nicht vorhandenen Sonnenuntergang) entgegen und man möchte nur zu gern wissen, was er als nächstes im Schilde führt. Ein bitterböser Comic, der trotz oder gerade wegen seiner sinnlosen und absurden Brutalität fasziniert und unterhält. Nicht ohne Grund wurde er mit einem Tarantino verglichen. Fazit: Wer den rabenschwarzen Humor von Walter Moers schätzt und liebt, wird an dem Pinguin seine Freunde haben: Extrem, absurd und sehr böse! ... Rezensiertes Buch: "Der Pinguin: A Very Graphic Novel" aus dem Jahr 2022; erstmals erschienen 1997 unter dem Titel "Wenn der Pinguin zweimal klopft"

  • Lesezauber_Zeilenreise

    aus Eggenstein-Leopoldshafen

    5/5

    13.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Soooo böse! Und so brillant!…

    Soooo böse! Und so brillant! Ein frierender Pinguin bittet ein Eskimopärchen, sich in ihrem Iglu aufwärmen zu dürfen. Kaum ist er drin, trinkt er sich einen an und zieht auch noch an einem Tütchen. Ergebnis: er ist ziemlich high und verhält sich auch so. Herr Eskimo ist not amused, Frau Eskimo sieht das lockerer. Als das Feuer ausgeht (dreimal dürft ihr raten, wer daran Schuld ist), muss der Eskimo raus um einen Baum zu fällen. Es wird eine Tortur, denn nicht nur die Eiseskälte setzt ihm zu, sondern auch ein blutrünstiger Eisbär. Als er zurück ins Iglu kommt, erwischt er Pinguin und Frau in flagranti! Und damit wird eine blutige Lawine losgetreten, von der auch noch der Sheriff und der Eisbär erfasst werden. Wie Walter Moers es schafft, ganz ohne Text, nur mit Bildern eine so deutliche und lebhafte Geschichte zu erzählen, kann ich nur als brillant bezeichnen. Die Zeichnungen sind einfach, aber extrem ausdrucksstark. Ich habe SO gelacht! Dieser rotzfreche Pinguin auf Droge ist einfach zu köstlich! Ich war echt an den einen oder anderen Tarantino-Film erinnert. Hier ist alles versammelt: Drogen, Alkohol, Sex, Betrug und Mord. Und dennoch (eigentlich paradox) habe ich gelacht ohne Ende. Wie die Story so langsam und gemächlich anfängt und dann immer mehr ausufert, bis es in einem völlig verrückten Blutrausch endet – und das wohlgemerkt wegen eines Pinguins! Es ist einfach SO gut gemacht! Vorne auf dem Cover steht als Warnung, dass dieses Buch einen gefestigten Charakter und Humor voraussetzt. Was soll ich sagen: meinen Humor hat es getroffen, ich finde das Buch genial. Wer mit Sex, Gewalt, Drogen ein Problem hat, lässt einfach die Finger davon. Wer wie ich Filme von Tarantino oder den Coen Brüdern mag, der wird seine helle Freude am Pinguin haben. 5/5 Sterne!

  • Lesezauber_Zeilenreise

    aus Eggenstein-Leopoldshafen

    5/5

    13.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Soooo böse! Und so brillant!

    Ein frierender Pinguin bittet ein Eskimopärchen, sich in ihrem Iglu aufwärmen zu dürfen. Kaum ist er drin, trinkt er sich einen an und zieht auch noch an einem Tütchen. Ergebnis: er ist ziemlich high und verhält sich auch so. Herr Eskimo ist not amused, Frau Eskimo sieht das lockerer. Als das Feuer ausgeht (dreimal dürft ihr raten, wer daran Schuld ist), muss der Eskimo raus um einen Baum zu fällen. Es wird eine Tortur, denn nicht nur die Eiseskälte setzt ihm zu, sondern auch ein blutrünstiger Eisbär. Als er zurück ins Iglu kommt, erwischt er Pinguin und Frau in flagranti! Und damit wird eine blutige Lawine losgetreten, von der auch noch der Sheriff und der Eisbär erfasst werden. Wie Walter Moers es schafft, ganz ohne Text, nur mit Bildern eine so deutliche und lebhafte Geschichte zu erzählen, kann ich nur als brillant bezeichnen. Die Zeichnungen sind einfach, aber extrem ausdrucksstark. Ich habe SO gelacht! Dieser rotzfreche Pinguin auf Droge ist einfach zu köstlich! Ich war echt an den einen oder anderen Tarantino-Film erinnert. Hier ist alles versammelt: Drogen, Alkohol, Sex, Betrug und Mord. Und dennoch (eigentlich paradox) habe ich gelacht ohne Ende. Wie die Story so langsam und gemächlich anfängt und dann immer mehr ausufert, bis es in einem völlig verrückten Blutrausch endet – und das wohlgemerkt wegen eines Pinguins! Es ist einfach SO gut gemacht! Vorne auf dem Cover steht als Warnung, dass dieses Buch einen gefestigten Charakter und Humor voraussetzt. Was soll ich sagen: meinen Humor hat es getroffen, ich finde das Buch genial. Wer mit Sex, Gewalt, Drogen ein Problem hat, lässt einfach die Finger davon. Wer wie ich Filme von Tarantino oder den Coen Brüdern mag, der wird seine helle Freude am Pinguin haben. 5/5 Sterne!

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