Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis DIe zentrale Formulierung des christlichen Glaubens an den dreifaltigen Gott
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.06.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
440 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346670465
Wie wichtig die historische Einbettung für das adäquate Verständnis der Aussagen ist, lässt exemplarisch Unterpunkt 2.6 erkennen, in dem es um die konstantinopolitanischen Ergänzungen zu Jesus Christus geht. Hier wird deutlich, wie die Konzilsväter in Konstantinopel versuchten, die christologischen Aussagen aus Nizäa biblisch abzusichern und damit zu legitimieren.
Dem leichteren Nachvollzug dieser Ausführungen dient die Synopse im Anhang, in der die beiden Glaubensbekenntnisse von Nizäa und Konstantinopel einander gegenübergestellt sind. Welche Auswirkungen kleine Textergänzungen haben können, lässt sich am "Filioque"-Zusatz veranschaulichen, der Ende des sechsten Jahrhunderts von der Westkirche dem nizäno-konstantinopolitanischen Symbolum hinzugefügt wurde und dessen päpstliche Bestätigung im Jahre 1014 erfolgte. Dieser Zusatz besagte, dass der Heilige Geist nicht nur aus dem Vater, sondern auch aus dem Sohn hervorgeht. Das "Filioque" ist bis zum heutigen Tag einer der wesentlichen theologischen Streitpunkte zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche.
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