Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.07.2022
Abbildungen
Coverbild: Manfred Henninger, Landschaft bei Tropea, 1958/1961 Öl auf Leinwand. 105 x 80,5 cm Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim Werkverzeichnis-Nr. 6110, Inventar-Nr. mit 612 Fotos: Frank Kleinbach Grafik: Susanne Würmeling
Verlag
WiesenburgSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
21,6/15,1/1,3 cm
Gewicht
292 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96921-009-3
Studenten Hartmut Löffel mit seinem Onkel, dem
Maler und Professor Manfred Henninger. Der eine
sucht beflügelnde Motive, der andere möchte sein
Italienisch verbessern.
Gemeinsam geht es auf dem Schiffsdeck von
Neapel nach Lipari, hinüber nach Sizilien, im Zug
nach Palermo und am Ätna vorbei bis zur Kleinstadt
Tropea am italienischen Stiefel.
Und wie ergeht es den beiden? Im Unterschied
zum weltmännischen Onkel ist der Unerfahrene von
Anfang an in aufregende Szenen verstrickt, doch
ebenso in Gespräche und Gedanken verwickelt,
auch über eine Farbklänge hinzaubernde Malkunst.
Nicht als heutige, gängige Touristen sehen wir sie
zuletzt im genannten Städtchen, sondern als seltene
Ausländer bestaunt und sogar umschwärmt. Dem
Neffen freilich stehen weitere Überraschungen bevor.----
Hartmut Löffel greift auch in dem neuen Buch wie in vorhergehenden
– zum Beispiel „Zuspitzung“ (2015) oder
„Streifzüge und Streifflüge“ (2021) – auf biografische Erlebnisse
zurück. Schon sein Roman „Schmerzpunkte oder
Die Kunst, zu überleben“ (2011) gehört in diese Reihe.
Doch jetzt sind Erzähler und erzähltes Ich besonders eng
miteinander verknüpft.
Wikipedia und Tuepedia bieten eine ausführliche Übersicht
über weitere Werke.-
Manfred Henninger (1894–1986) wird als Maler der sogenannten
Verschollenen Generation zugeordnet, dies aufgrund
seines jahrelangen Exils. Der Auslöser dafür war, dass er einer
Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus angehörte.
Im letzten Augenblick floh er 1933 aus Stuttgart über
Bern an den Genfer See, emigrierte weiter nach Ibiza und
beim Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs für viele Jahre
ins Tessin.
Erst nach seiner Berufung 1949 an die Stuttgarter Kunstakademie
konnte er – im Unterschied zu anderen – sein Werk
wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Weitere Ausführungen
bei Wikipedia.
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