Gelehrtenbriefe an den Mongolisten Bernhard Jülg (1825-1886)
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.07.2022
Verlag
PubliQationSeitenzahl
90 (Printausgabe)
Dateigröße
1516 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783756291663
In diesem Kontext waren verlässliche Texte und Übersetzungen gefragt. In Deutschland interessierte sich besonders der junge Linguist Bernhard Jülg für dieses Material: Er hatte 1846 in Kiel als erster Europäer sein Doktorat mit einer Dissertation über die kalmükische Grammatik erworben, und es bestand die Aussicht, dass er in St. Petersburg Nachfolger von Isaak Jakob Schmidt, dem Begründer der Mongolistik, an der Akademie der Wissenschaften werden könnte. Doch 1847 starb Schmidt, bevor entsprechende Vorbereitungen getroffen werden konnten. So bestritt Jülg in der Folge seinen Lebensunterhalt als Altphilologe, aber trotzdem blieb er der Mongolistik treu: Er sammelte, kopierte und edierte die entsprechenden mongolischen Texte, übersetzte sie, entwarf (ost)mongolische und kalmükische Typographien, gewann Druckereien und Verlage und setzte die Texte teils selbst - ein begeisterter Wissenschaftler! Die hier vorgelegten Briefe aus seinem Nachlass dokumentieren seine Kontakte zu Kollegen: Wilhelm Schott (Sinologe), Theodor Benfey (Indologe, Reinhold Köhler (Folklorist), Angelo de Gubernatis (Literaturwissenschaftler), Alexander von Humboldt (Naturforscher), Alois Auer (Drucker), Hermann Brockhaus (Indologe), A. N. Veselovskij (Literaturwissenschaftler) und Reinhold Rost (Orientalist).
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