Zwischen Wissensverbreitung und wirtschaftlichem Profit: Eine ‚Nachdrucker-Gesellschaft‘ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
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- eBook
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Sprache:Deutsch
98,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.09.2022
Verlag
HarrassowitzSeitenzahl
400
Maße (L/B/H)
24,6/17,7/3,3 cm
Gewicht
905 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-447-11890-3
In einer Zeit, in der es noch kein Urheberrecht gab, entstand eine intensiv geführte Debatte über das Für und Wider des Büchernachdrucks, bei dem Philosophen wie Immanuel Kant, Schriftsteller wie Adolph Freiherr Knigge und die Nachdrucker selbst zur Feder griffen, um ihre Positionen in der Diskussion zu vertreten. In diesem Spannungsverhältnis zwischen Wissensverbreitung und wirtschaftlichem Profit etablierte sich eine „Nachdrucker-Gesellschaft“ im südwestdeutschen Raum, die die berühmtesten Werke der Zeit nachdruckte und Bauern, Bürgern und sogar dem Kaiser zur Verfügung stellte. Simon Portmann geht in seiner Untersuchung dieser „Nachdrucker-Gesellschaft“ nach, eruiert, warum der Büchernachdruck überhaupt möglich war, welche Werke das Ziel der Nachdrucker waren und welche Auswirkungen der Nachdruck auf sozialer, ökonomischer, materieller und politischer Ebene hatte.
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