In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur. Auch Gaia Marinos muss sich diesen Regeln beugen. Versteckt in den Wäldern lebt sie das Leben einer Aussätzigen und hat den anderen doch eines voraus: In einer Welt ohne schriftliche Aufzeichnungen kann sie lesen. Als sie in Gefangenschaft gerät, rettet ihr diese Fähigkeit das Leben. Gaia macht es sich zur Aufgabe, die letzten Bücher der Erde zu finden, doch als diese Mission zu scheitern droht, muss sie sich entscheiden: Wie weit ist sie bereit zu gehen?
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
Bewertung
5/5
16.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannung pur
Mit "Das Gesetz der Natur" hat Solomonica de Winter meiner Meinung nach ein tolles lesenswertes Werk geschaffen, das seines Gleichen sucht. Es wird wirklich sehr gut beschrieben, wie sich die Spezies Mensch an seine Umwelt anpasst. Als gutes Beispiel dient Gaia Marinos der anwesenden Gruppe. Obwohl sie als unreines Wesen von allen versteckt leben will oder sogar leben muss, bringt sie eine tolle Voraussetzung mit, von der sie zu diesem Zeitpunkt NK ich nicht wissen kann, wie überlebenswichtig dies sein kann. Sie geht über ihre Grenzen hinaus, um das auf Papier gedruckte Wissen vor dem Verfall zu retten und zeigt sogar uns, wie wichtig heut zu Tage lesen sein kann.
Auch hat mir das Cover sowie der Einband des vorliegenden Werkes sehr gefallen und angesprochen.
Insgesamt absolut empfehlenswertes Werk. Werde ich bestimmt wieder lesen.
Bewertung
5/5
05.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Noch nie zuvor habe ich so etwas gelesen...
Es herrschen düstere Zeiten, fernab von Gerechtigkeit und einem lebenswerten Leben. Und doch lebt, am Rande der Zivilisation, Gaia, eine Ausgestoßene, eine Ungewollte. Sie ist anders, ein Wildling, und doch besitzt sie eine der mächtigsten Gaben zu ihrer Zeit: Das Lesen. Als sie trotz großer Vorsicht gefangen genommen wird, rettet ihr diese Fähigkeit das Leben und es entspinnt sich eine grausame, verwirrende und zugleich doch faszinierende Geschichte, bei der sich Gaia nie sicher sein kann, auf wessen Seite das Gute und das Böse auf sie wartet...
Solomonica de Winter hat mit diesem Buch ein wahrhaft herausragendes Werk geschaffen. Sie besticht durch ihren markanten und recht außergewöhnlichen Schreibstil und verleiht ihrer Geschichte eine sehr persönliche Note. Zudem hüllt sie das Geschehen in eine düstere, kühle Atmosphäre, ja man könnte beinahe von einer Dystopie sprechen, da das Gelesene vermutlich in der Zukunft spielt.
Ihre Charaktere beschreibt die Autorin eingehend und auch wenn sie nicht immer meinem Geschmack entsprechen, werden sie nach und nach dem Leser nähergebracht und ihr Handeln erscheint mehr und mehr einleuchtend.
Gaia stehe ich zwiegespalten gegenüber. Zu Beginn konnte ich ihren Denkmustern noch folgen, doch als sie nach und nach zur dunklen Seite überläuft, entzieht sich ihr meine Sympathie. Erst auf der Hälfte der Geschichte kann sie mein Vertrauen und meine Anteilnahme wieder für sich gewinnen.
Auch weitere Charaktere werden näher beleuchtet, jedoch wird immer eine gewisse Distanz zu ihnen gewahrt, sodass ihre Gedanken, Ziele und Gefühle nicht klar zu erkennen sind und sie wie in Nebel gehüllt wirken.
Die Handlung ist an machen Stellen verworren und undurchdringlich, für mich nicht ganz nachzuvollziehen, aber gerade dieses "Netz" aus Verstrickungen hat auf mich gleichzeitig auch eine große Faszination ausgeübt und mich Gaias Schicksal bis zum Ende verfolgen lassen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es sich um ein außergewöhnliches Buch handelt, das ich so noch nie zuvor in den Händen gehalten habe und vermutlich auch nicht so bald wieder werde, da es ein selten so intensiv und andersartig beschriebenes Thema behandelt und noch dazu ein ungewöhnliches Bild unserer Zukunft zeichnet. Von mir gibt es da eine klare Leseempfehlung an alle, die gern abstrakte und düstere Geschichte lesen und eine gewisse Verbundenheit zur Natur verspüren.
Uwe Tächl
aus Bremen
5/5
03.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beeindruckende Lebensgeschichte
Gaia Marinos ist die letzte Mutantin. Sie wurde von ihrem Lehrer sowohl im Kampf als auch im Lesen der wenigen Bücher, die es noch gibt, ausgebildet. Sie ist eine Ausgestoßene, deren Leben keinen Pfifferling wert ist, bis sie ihre Wichtigkeit beweisen kann. In der Zukunft ist in Neuamerika nach einem Atomkrieg viel Wissen verloren gegangen. Die Welt wurde in eine Zeit vor die Entdeckung der Schusswaffen zurückversetzt. Das Buch erzählt von Gaias Kampf in einem Umfeld, zu dem sie nicht wirklich gehört.
„Das Gesetz der Natur“ ist ein dystopischer Science-Fiction Roman, bei dem die Lesenden sehr nah am Hauptcharakter alles miterleben können und müssen. Die genauen Beschreibungen sorgen dafür, dass man fast in die Haut der Mutantin schlüpfen kann. Ein Erlebnis, das in den meisten Fällen eher unangenehm ist. Das Leben meint es einfach nicht gut mit ihr und trotzdem schafft sie es, die Geschicke der Welt zu beeinflussen und ihrer geheimen Aufgabe, die Suche nach den letzten Büchern, nachzugehen.
Sie findet tolle, interessante Freunde, eine Familie und Weggefährten, die ihr Leben für sie geben würden. Trotzdem scheint es nie genug zu sein, um für längere Zeit ein glückliches Umfeld zu erzeugen. Das macht es nicht ganz so leicht, die Geschichte zu verdauen, und sorgt dafür, dass man sich oft denkt, was denn nun noch Schlimmes kommen kann. Der Autorin gehen da einfach nicht die Ideen aus. Es geht um verlorenes Wissen, Technik, die nicht mehr in die Welt passt und alles verändern kann und eine Frau, die sich zum Spielball der Mächtigen machen lassen muss. Das Umfeld ist grausam, Kämpfe brutal, Verletzungen an der Tagesordnung und reichlich Feuer darf auch nicht fehlen.
Das sehr düstere Szenario hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich mochte es, mit Gaia zu leiden und die positiven Momente zu genießen. Es ist eine Lebensgeschichte, die sich zu lesen lohnt. Trotzdem sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Endzeitszenarien können halt manchmal so richtig fies sein. Auch weiß man zu Beginn des Buches nicht wirklich, wohin Gaias Weg führen wird. 175 Kapitel warten darauf, ihre Geschichte erzählen zu dürfen, und von geneigten Lesenden entdeckt zu werden, die sich auf die Lebensgeschichte dieser starken Frau, der Letzten ihrer Art, einlassen wollen.
Uwe Taechl
aus Bremen
5/5
03.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beeindruckende Lebensgeschicht…
Beeindruckende Lebensgeschichte Gaia Marinos ist die letzte Mutantin. Sie wurde von ihrem Lehrer sowohl im Kampf als auch im Lesen der wenigen Bücher, die es noch gibt, ausgebildet. Sie ist eine Ausgestoßene, deren Leben keinen Pfifferling wert ist, bis sie ihre Wichtigkeit beweisen kann. In der Zukunft ist in Neuamerika nach einem Atomkrieg viel Wissen verloren gegangen. Die Welt wurde in eine Zeit vor die Entdeckung der Schusswaffen zurückversetzt. Das Buch erzählt von Gaias Kampf in einem Umfeld, zu dem sie nicht wirklich gehört. „Das Gesetz der Natur“ ist ein dystopischer Science-Fiction Roman, bei dem die Lesenden sehr nah am Hauptcharakter alles miterleben können und müssen. Die genauen Beschreibungen sorgen dafür, dass man fast in die Haut der Mutantin schlüpfen kann. Ein Erlebnis, das in den meisten Fällen eher unangenehm ist. Das Leben meint es einfach nicht gut mit ihr und trotzdem schafft sie es, die Geschicke der Welt zu beeinflussen und ihrer geheimen Aufgabe, die Suche nach den letzten Büchern, nachzugehen. Sie findet tolle, interessante Freunde, eine Familie und Weggefährten, die ihr Leben für sie geben würden. Trotzdem scheint es nie genug zu sein, um für längere Zeit ein glückliches Umfeld zu erzeugen. Das macht es nicht ganz so leicht, die Geschichte zu verdauen, und sorgt dafür, dass man sich oft denkt, was denn nun noch Schlimmes kommen kann. Der Autorin gehen da einfach nicht die Ideen aus. Es geht um verlorenes Wissen, Technik, die nicht mehr in die Welt passt und alles verändern kann und eine Frau, die sich zum Spielball der Mächtigen machen lassen muss. Das Umfeld ist grausam, Kämpfe brutal, Verletzungen an der Tagesordnung und reichlich Feuer darf auch nicht fehlen. Das sehr düstere Szenario hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich mochte es, mit Gaia zu leiden und die positiven Momente zu genießen. Es ist eine Lebensgeschichte, die sich zu lesen lohnt. Trotzdem sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Endzeitszenarien können halt manchmal so richtig fies sein. Auch weiß man zu Beginn des Buches nicht wirklich, wohin Gaias Weg führen wird. 175 Kapitel warten darauf, ihre Geschichte erzählen zu dürfen, und von geneigten Lesenden entdeckt zu werden, die sich auf die Lebensgeschichte dieser starken Frau, der Letzten ihrer Art, einlassen wollen.
Lea-Sophie
aus Vlotho
5/5
01.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erstaunliche Geschichte
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe mich nach dem lesen des Klappentext sofort in die Handlung verliebt.
Schon nach kurzer Zeit bekommt die Geschichte eine ganz tolle Atmosphäre die noch überhaupt nicht mehr losgelassen hat. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Man muss sich voll und ganz auf die Handlung einlassen und auch etwas konzentrieren damit man nicht durcheinander kommt. Ich habe allerdings überhaupt keine Probleme damit gehabt.
Ich mochte den Verlauf der Geschichte die verschiedenen Wendungen waren genial und auch die Charaktere haben mich einfach begeistert.
Ich hätte noch ewig so weiterlesen können und konnte mich gar nicht satt sehen schon alleine das Cover ist ein absoluter Hingucker.
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4/5
15.12.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich angenehm...
Dieses Buch hat mich angenehm überrascht. Sehr gut hat mir die konsequent durchdachte und ausgearbeitete Dystopie gefallen. So könnte wirklich eine mögliche Zukunft aussehen. Leider war die Handlung etwas träge und ich hoffe, dass dies im zweiten Teil besser wird.
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4/5
20.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düster, Spannend und Anders
Gaia ist als Wilde aufgewachsen und kennt das Leben unter Menschen nicht. Sie lebt mit dem Jäger und dem Lehrer zusammen, die ihr alles beibringen was nötig ist, um zu überleben. Gaia ist die letzte Mutantin und damit in durchgehender Gefahr, als sie entdeckt werden wird sie verfolgt. Das Einzige, was sie jetzt noch retten kann, ist ihre Fähigkeit zu Lesen.
Am Anfang muss man sich an den Schreibstil sowie an den allwissenden Erzähler gewöhnen, aber sobald man sich eingelesen hat, liest es sich sehr spannend. Eine düstere und literarische Fantasy, die anders ist. Die Geschichte ist ungewöhnlich und zwischendurch auch etwas merkwürdig, aber unter anderem genau das macht es spannend, sodass man weiterlesen möchte.
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