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Wie schön wir waren Roman

11

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,1 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Tabak / Champagner

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

How Beautiful We Were

Übersetzt von

Maria Hummitzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00484-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,1 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Tabak / Champagner

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

How Beautiful We Were

Übersetzt von

Maria Hummitzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00484-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    02.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch

    Ich fand schon den Debütroman "Das geträumte Land" von Imbolo Mbue großartig und habe mich auf dieses Buch hier sehr gefreut. Es hat mir zwar nicht ganz so gut gefallen wie das erste, aber dennoch fand ich es wirklich gut. Es geht um ein kleines afrikanisches Dorf, das kurz davor steht, von einem großen Ölkonzern ausgelöscht zu werden. Die Ölförderung zerstört das Land, verheizt die Männer, vergiftet das Trinkwasser usw. Ständig wird den Menschen Hilfe versprochen, die aber nie kommt. Doch irgendwann stehen die jungen Leute des Dorfes, allen voran die junge Thula auf und beginnen, sich zu wehren. Es hat ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden hatte. Ich denke, das liegt daran, dass mir vieles so fremd war. Doch nach einer Weile hatte mich die Story in ihren Bann gezogen. Ich habe es teilweise gelesen, teilweise als Hörbuch gehört und mochte beide varianten sehr gerne. Auf jeden Fall werde ich die Autorin im Auge behalten!

  • Gavroche

    5/5

    06.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein mutiger Kampf

    Äußerst eindrucksvoll beschreibt Imbolo Mbue einen David gegen Goliath Kampf, eines afrikanischen Dorfes gegen einen amerikanischen Ölkonzern. Über viele Jahre hinweg, nicht immer ganz chronologisch. Ein Roman, der sich aus vielen kleinen Stückchen langsam zusammensetzt. Immer wieder gibt es die ganz allgemein gehaltene Perspektive der "Kinder" des Dorfes, dann wechselnde Perspektiven. Aber die Hauptperspektive ist die von Thula, eines der Mädchen aus dem Dorf, dessen Vater verschwunden ist, als er sich für die Angelegenheiten des Dorfes einsetzen wollte. Auch ihr Onkel Bongo kommt zu Wort. Thula wächst heran und man begleitet sie auf ihrem Weg. Ein äußerst eindringliches Buch, das über die Zerstörung von Brunnenwasser und fruchtbarem Ackerland durch den Ölkonzern spricht, der jedoch keinerlei Verantwortung übernehmen möchte und auch die Ärzte nicht die Dorfbewohner behandeln lässt. Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit vielen Ungerechtigkeiten. Ich habe hier viel gelernt und habe viele Denkanstöße bekommen. Ein Buch, das mich in Gedanken sicherlich noch länger beschäftigen wird und eine Autorin, die ich mir merken werde.

  • Gavroche

    5/5

    06.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    Äußerst eindrucksvoll…

    Äußerst eindrucksvoll beschreibt Imbolo Mbue einen David gegen Goliath Kampf, eines afrikanischen Dorfes gegen einen amerikanischen Ölkonzern. Über viele Jahre hinweg, nicht immer ganz chronologisch. Ein Roman, der sich aus vielen kleinen Stückchen langsam zusammensetzt. Immer wieder gibt es die ganz allgemein gehaltene Perspektive der "Kinder" des Dorfes, dann wechselnde Perspektiven. Aber die Hauptperspektive ist die von Thula, eines der Mädchen aus dem Dorf, dessen Vater verschwunden ist, als er sich für die Angelegenheiten des Dorfes einsetzen wollte. Auch ihr Onkel Bongo kommt zu Wort. Thula wächst heran und man begleitet sie auf ihrem Weg. Ein äußerst eindringliches Buch, das über die Zerstörung von Brunnenwasser und fruchtbarem Ackerland durch den Ölkonzern spricht, der jedoch keinerlei Verantwortung übernehmen möchte und auch die Ärzte nicht die Dorfbewohner behandeln lässt. Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit vielen Ungerechtigkeiten. Ich habe hier viel gelernt und habe viele Denkanstöße bekommen. Ein Buch, das mich in Gedanken sicherlich noch länger beschäftigen wird und eine Autorin, die ich mir merken werde.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    25.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    ... und wir wundern uns über Flüchtlinge?

    Kosawa, so heißt das Dorf in Afrika, welches im Buch „Wie schön wir waren“ die „Hauptrolle“ spielt. Hier lebten die Menschen einträchtig zusammen und hatten eine ruhige Gemeinschaft. Bis ein Unternehmer aus dem reichen Amerika, dieser Ruhe ein Ende setzte. Menschen, die das Land rund um Kosawa für ihre eigenen Zwecke missbrauchten, brachten Leid und Elend über das Dorf. Der Boden ist so verseucht, dass nichts mehr darauf wächst. Kinder erkranken und sterben bald, da das Trinkwasser verseucht ist. Niemand hilft den Menschen, die Regierung hat nur ihren eigenen Vorteil im Sinn. „Wie schön wir waren“ ist wie ein Weckruf an alle, die über Geflüchtete urteilen. Dabei ist es doch vornehmlich der Westen, der ihnen das Leben vor Ort unmöglich macht. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von jungen Leuten, die für ihr Dorf kämpfen wollen. Gegen die Ausbeuter in Gestalt des Unternehmens Pexton. Das ist schwierig, da zuvor etliche Männer verschwanden, die sich gegen das Imperium stellten. Problematisch ist auch, dass ein Mann des Dorfes auf die Versprechungen Pextons reinfällt und sich von denen bestechen lässt. Kein Buch, das im Vorbeigehen gelesen werden kann. Der Stil ist außergewöhnlich aber nicht schlecht. Halt anders als jener, den europäische Autoren bevorzugen. Bildhaft, aber auch brutal, so lässt er sich skizzenhaft zusammenfassen. Das Thema berührt und mich hat es nachdenklich gemacht. Warum beutet der reiche Westen die armen Landstriche Afrikas derart aus? Und nicht nur das. Wollen die ausgenutzten Menschen nach Europa fliehen, dann werden sie an den Grenzen abgewiesen. Ein sehr wichtiges Buch aus der Sicht eines Betroffenen geschrieben.

  • Melanie K.

    aus Nürtingen

    5/5

    24.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Bedrückend und beeindruckend

    Selten wird es so deutlich wie bei „Wie schön wir waren“, welche unglaubliche Macht Sprache hat. Nicht nur der Inhalt ist absolut packend und wirkt lange nach, sondern vor allem die kraftvolle Erzählweise. Im Zentrum stehen die Bewohner von Kosawa, die Angst vor der Auslöschung des Dorfes durch einen amerikanischen Ölkonzern haben. Das Ackerland wurde durch Öllecks unfruchtbar, das Trinkwasser ist vergiftet, weswegen Kinder sterben, Versprechungen und finanzielle Reparationen werden nicht eingehalten und die Regierung ist korrupt und kümmert sich nur um eigene Interessen. Die Bewohner müssen sich also selbst wehren und von diesem Kampf erzählt das Buch. Das Thema betrachtet damit ein sehr ernstes und aktuelles Thema im Spannungsverhältnis von westlichem Profitstreben und Kolonialismus, dem der Mut und der Einsatz der Menschen entgegentritt. Zusammenhalt wie auch Ängste werden dem Leser in der Erzählung deutlich und bildhaft vor Augen gebracht und die realitätsnahe Erzählung hinterlässt ein bedrückendes Gefühl. Absolut lesenswert!

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