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Über Israel reden Eine deutsche Debatte | Shortlist des Deutschen Sachbuchpreises 2023

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16440

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Beige

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00351-2

Beschreibung

Rezension

»Mendel vertritt eine wohltuend differenzierte Position in einer aufgeregten Dauer-Diskussion [...] Er zeigt, dass der Konflikt deutlich komplexer ist. Gerade das macht dieses Buch so lesenswert.« ("ndr.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

16440

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Beige

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00351-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sachbuchpreisnominierung 2023

    Israel ist immer ein Thema in Deutschland. Alle reden mit, doch so richtig kennen werden die wenigsten das Land selber. Diese Lücke versucht Meron Mendel mit seinem Buch "Über Israel reden" zu schließen. Aufgewachsen in Israel lebt er seit zwanzig Jahren in Deutschland. Somit kann er eine gute Einschätzung ( auch aus der Ferne) über sein Land mitteilen. Und dies tut er auch. Denn die Konflikte sind ja nicht erst seit Heute da, sondern ziehen sich durch die ganze Geschichte Israels. Mendel gibt hierzu seine persönliche Einschätzung und analysiert auf dieser Grundlage das Geschehen. Aber vorsicht! Das Buch ist sehr persönlich, also ist die Sichtweise nicht immer objektiv. Aber trotz dieses Mankos: lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    09.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jetzt schon ein Sachbuch des Jahres

    Immer mal wieder wandert der Nahostkonflikt durch unsere Nachrichten - dennoch fiel es mir bisher immer sehr schwer den Konflikt und noch viel mehr die (deutsche) Debatte zu greifen, geschweige denn darüber zu reden. Und genau hier setzt Meron Mendel mit "Über Israel reden" an. Dieses Sachbuch handelt weniger von Israel oder dem Nahostkonflikt an sich, sondern vielmehr von der deutschen Diskussion über Israel, und den damit zusammenhängenden historischen und politischen Umstände. Dabei beschreibt der Autor auf spannende und sehr gut nachvollziehbare Art und Weise, das sich verändernde Verhältnis zu Israel sowie die unterschiedliche Wahrnehmung in den politischen Eliten und in der allgemeinen Bevölkerung. Klug und differenziert, dabei immer gut verständlich, nimmt Mendel uns durch aktuelle Debatten wie rund um die Documenta 15 in Kassel oder die Diskussion um BDS Unterstützer vor allem im Kunst- und Kulturbereich. Niemals einseitig, beleuchtet Mendel verschiedene Perspektiven und Argumente und zeigt wichtige Zusammenhänge auf. Kritisch geht er auch auf die deutsche „Vergangenheitsbewältigung" bzw. Erinnerungskultur und das damit verbundene aktuelle Verhältnis zu Israel ein. „Über Israel reden“ ist ein unfassbar wichtiges und aktuelle Sachbuch, dass ich wirklich jedem ans Herz legen und empfehlen möchte. Es hilft nicht nur die Israel Debatte besser zu verstehen - durch den angenehmen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Ganz klare und dringende Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    08.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lehrreich

    Ich habe das Buch mit wenig Hintergrundwissen gelesen und schreibe die Bewertung auch aus dieser Perspektive. Das erste Kapitel fand ich direkt sehr interessant, da es erklärt wie und warum Israels Sicherheit so einen hohe Stellenwert in der Politik hat und inwiefern das von der Bevölkerung unterstützt wird. Mir fehlt ganz zu Anfang eine kleine historische Einleitung zum Auffrischen, was man im Gechichtsunterricht und über die öffentliche Debatte gelernt hat. Das zweite Kapitel um die BDS Bewegung hat aufgezeigt, wie schwer es ist, die zwei Fronten Israel/Palästina Freunde anzunähern. Das Kapitel über die deutsche Linke und deren Identifikation über die Israelfrage, sowie das letzte Kapitwl über die Erinnerungskultur waren für mich etwas schwieriger verständlich. Mir haben da ein paar Definitionen gefehlt, zb was ist ein Historikerstreik. Dennoch fand ich da Buch sehr lehrreich und es hat mich motiviert mehr über das Thema zu lesen und lernen. Die Hoffnung des Autors auf Frieden und schrittweise Annäherung, die er auch im Nachwort nochmal erwähnt, teile ich und hätte mir ein weiteres Kapitwö über mögliche Schritte für eine positive Zukunftsentwicklung gewünscht.

  • yellowdog

    4/5

    13.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Israelkritik werten

    Meron Mendel schreibt in seinem interessante Buch sehr reflektiert und gut durchdacht über das schwierige Thema Israelkritik. Erwähnt werden die Möllemann-Äußerungen, das Günter Grass-Gedicht und der Autor bezieht so einige Aufreger der jungen Vergangenheit mit ein, zum Beispiel, der Antisemitismus-Skandal auf der Documenta in Kassel. Oder die Ausladung des Historikers Achille Mbembe vom Kunstfestival Ruhrtriennale aufgrund seiner Nähe zum BDS. Die BDS-Bewegung mit ihrer Forderung Boycott, divestment, sanctions ist überhaupt ein ganz großes Thema in dem Buch. Und das ist sogar trotz des Ernstes der Thematik spannend gemacht. Meron Mendl hat sein Buch offen und offensiv gestaltet. Das hat mir ganz gut gefallen.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    07.06.2023

    eBook (ePUB 3)

    Nominiert für #DeutscherSachbu…

    Nominiert für #DeutscherSachbuchpreis wurde „Über Israel reden“ von Meron Mendel. Er schreibt hier, wie er die unterschiedlichen Debatten über sein Heimatland sieht. Kaum ein anderer Konflikt auf der Welt bringt so viele Emotionen hervor, wie jener im nahen Osten. Woran liegt es? Dürfen wir Deutsche uns überhaupt ein Urteil über das Vorgehen der Israelis oder der Palästinenser erlauben? Wir leben weit weg, haben keine Shoah oder Nakba erleben müssen. „Über Israel reden“ ist so viel mehr, als ein Sachbuch. Geboren in Israel, lebt der Autor seit Jahren in Deutschland und ist Leiter der Bildungsstätte „Anne Frank“. Er verfolgt die hitzigen Debatten zwischen den unterschiedlichen Meinungen und fragt sich oft, welchen Grund diese hitzigen Diskussionen haben. Und ja, obwohl in Israel geboren, übt auch er Kritik an den Verantwortlichen dort. Wie soll man zum Beispiel damit umgehen, wenn bekannt ist, dass ein rechtsextremer Anwalt als Minister in der Knesset agiert? Wen es interessiert, sein Name ist Itamar Ben-Gvir. Herr Mendel gibt klar zu verstehen, dass es im Nahostkonflikt kein Schwarz oder Weiß gibt. Und nicht jede Kritik an Israel ist zwingend Antisemitismus. Wer allerdings als Partei den Staat Israel hervorhebt, um damit gegen Muslime zu hetzen, der hat ganz andere Ambitionen. Das Buch ist unterhaltsam und für jeden verständlich geschrieben. Mir hat es die Augen geöffnet und mein zuweilen einfältiges Denken zurechtgerückt. Darf ich schreiben, dass ich einen Sternenregen schicke? Für ein Sachbuch zu diesem ernsten Thema? Ich mache es jetzt einfach.

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    L. Himstedt

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    4/5

    14.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Israel reden

    *nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023* Der Autor erklärt in diesem Buch sachlich und ungeschönt die Situation und Themen des Nahostkonfliktes und wie Deutschland damit umgeht/umgehen sollte! Das Buch ist definitiv auch für Einsteiger:innen in das Thema gut geeignet (also wenig bis kein Hintergrundwissen), da die komplexen und emotional aufgeladenen Sachverhalte super verständlich beschrieben werden!

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