Impfen für das Dritte Reich Über Vakzine, Versuche, Verbrechen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.03.2023
Verlag
VsaSeitenzahl
240
Maße (L/B/H)
20,6/15,2/2,2 cm
Gewicht
422 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96488-164-9
Mitunter wird behauptet, die Nationalsozialisten hätten Impfungen abgelehnt, da etwa Heinrich Himmler ein Anhänger des Okkultismus und von Homöopathie sowie Heilkräutern war. Davon kann nicht die Rede sein. Mit dem Vorrücken der Wehrmacht Richtung Osten nach dem Überfall auf Polen im September 1939 trafen die Armeen auf Krankheiten, die in Westeuropa nicht mehr bekannt waren. Ganze Bataillone wurden dahin gerafft von »osteuropäischen Seuchen«. Antibiotika standen noch nicht zur Verfügung – so mussten Impfstoffe getestet und hergestellt werden, um die Soldaten zu impfen. Die Versuchspersonen stammten aus den KZ, aus Kriegsgefangenenlagern und aus psychiatrischen Anstalten oder Behinderteneinrichtungen. Tausende starben oder litten.
Die Alliierten verurteilten einige der Täter. Kein Impfstoff, der während der NS-Zeit entwickelt wurde, überdauerte diese. Die Impfstoffe taugten nichts. Aber die Opfer mahnen.
Aus dem Inhalt:
Fleckfieber in der Wehrmacht
Das Paul-Ehrlich-Institut
Die Behringwerke in Marburg und Lemberg, die IG Farben und Fleckfieberimpfstoffe
Experimente in den Konzentrationslagern Buchenwald und Natzweiler-Struthof
Das Hygiene-Institut in Rajsko bei Auschwitz
Ruhr bei den Soldaten: Impfstoffe dringend gesucht
Typhus und Parathyphus: Tests im KZ Mauthausen
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