Vorhaltekostenfinanzierung im Krankenhausfinanzierungssystem Masterarbeit zur Notwendigkeit einer Anpassung und deren Operationalisierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.08.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
152 (Printausgabe)
Dateigröße
17795 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346695420
Krankenhäuser gehören zu einem zentralen Bestandteil der Sozialversorgung und erfüllen hoheitliche Aufgaben der Daseinsfürsorge. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, müssen bestimmte Strukturen vorgehalten werden. Diese Strukturen verursachen Kosten. Eine ausreichende Gegenfinanzierung dieser Kosten stellt die Existenzgrundlage eines Krankenhauses dar.
Dabei bewegen sich die Krankenhäuser in einem stark regulierten Markt. Dies hat Auswirkungen auf die Handlungsspielräume im Bereich des Leistungsangebots und der Preisgestaltung. Budget und Vergütung richten sich größtenteils nach Art und Anzahl der erbrachten Behandlungsfälle und nicht nach den vorgehaltenen Strukturen. Aufgrund des DRG-Fallpauschalensystems können erhöhte Kosten, welche sich beispielsweise aufgrund einer geringen Auslastung oder besonderen Infrastruktur ergeben, nicht über Preissteigerungen kompensiert werden. Können die entsprechenden Krankenhäuser weder Kosten senken noch die Anzahl der Behandlungsfälle erhöhen, führt dieser Umstand zu negativen Deckungsbeiträgen bis hin zur Schließung von unter Umständen bedarfsnotwendigen Krankenhäusern.
Es zeigt sich, dass trotz der Konzeption als lernendes System und verschiedenster Krankenhaus-Reformen gewisse Fehlanreize des DRG-Systems nicht vollständig beseitigt werden konnten. Dabei wurde, verstärkt durch die Bundestagswahl im Jahr 2021, insbesondere auch die Notwendigkeit einer gesonderten Vorhaltekostenfinanzierung in den Diskurs gebracht.
Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der Masterarbeit die Frage untersucht, ob das gegenwärtige Krankenhausfinanzierungssystem so angepasst werden muss, dass Vorhaltekosten in separater Form finanziert werden sollten. Für eine mögliche Operationalisierung wurden zudem verschiedene Abgrenzungskriterien und mögliche Bezugsgrößen auf Vor- und Nachteile sowie auf Chancen und Risiken untersucht.
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