Förderungsmöglichkeiten bei Wohnungsbauprojekten. Eine kritische Betrachtung
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
145 (Printausgabe)
Dateigröße
4492 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346712011
Im Ergebnis soll dargestellt werden, welche Auswirkungen die Förderprogramme auf das ökomische Ergebnis des Projekts haben und welche weiteren Auflagen mit der Inanspruchnahme der Fördergelder verbunden sind. Dadurch soll eine Aussage über die Vorteilhaftigkeit der ausgewählten Förderprogramme getroffen werden.
Im Zuge der Urbanisierung ziehen immer mehr Menschen von den ländlichen Gegenden in die Großstädte Deutschlands. Im Jahr 2018 lebten 77 % der deutschen Bevölkerung in Städten oder Ballungszentren. Prognosen zufolge wird dieser Wert im Jahr 2050 bereits auf rund 84,3 % angestiegen sein.
Durch die Binnenmigration ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, besonders in den deutschen Metropolen und Landeshauptstädten, über die letzten Jahre signifikant gewachsen. Allein in Berlin lag das Versorgungsdefizit für Haushalte unter einem Nettoeinkommen von 2.025 EUR/Monat bei ca. 105.229 Wohnungen (Stand: 2017). Leerstandsquoten von 0,2 % in München und 0,3 % in Frankfurt am Main zeigen, dass die Reserven an freien Wohnflächen in den Metropolen Deutschlands ausgeschöpft sind.
Das daraus resultierende knappe Angebot, in Kombination mit der stetig zunehmenden Nachfrage, sorgt zusammen mit weiteren Faktoren für anhaltend steigende Quadratmeterpreise auf dem Wohnimmobilienmarkt. Diese Entwicklung verwehrt einer immer größer werdenden Bevölkerungsschicht das Recht auf bezahlbares Wohnen. Um dem entgegenzuwirken und die Mietpreise zu stabilisieren, greift die Politik durch Instrumente, wie das 2015 verabschiedete Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG) oder den Berliner Mietpreisdeckel, massiv in den Markt ein.
Auf Seiten der Bundesländer und einzelner Großstädte hingegen wurden, zusätzlich zur Mietpreisbremse, unterschiedliche Förderprogramme erstellt, um Investoren und Projektentwickler zu unterstützen und somit das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu steigern.
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