Kriegsrecht und -taktik in Wittenwilers "Ring". Zur bellum-iustum-Frage in Bezug auf den Krieg der Lappenhauser gegen die Nissinger
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
522 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346711779
Obwohl sich die Forschung über den Verfasser des "Rings" lange Zeit uneinig war, scheint es heutzutage fast gesichert, dass es sich dabei um den Konstanzer Advokaten und Amtmann Heinrich Wittenweiler handelt. Denn das Werk ist durchzogen von vielen juristischen Weisheiten und Lehrsprüchen. Außerdem zeigt es eine auffallende Neigung zu pointierten juristischen Situationen, wie man sehr deutlich am Beispiel der großen Ehedebatte mit ihren spitzfindigen Plädoyers erkennen kann.
Als ein zentrales Thema im "Ring" zeigt sich das Kriegswesen. Denn mit dem Beginn der Entstehung wissenschaftlicher Texte in der Volkssprache tauchen zahlreiche Lehrtexte auf, in denen die Kriegswissenschaft im Mittelpunkt steht.
Die ersten deutschsprachigen Texte dieser Art sind die "Ler von dem streitten" des Wiener Kanonikers Johann Seffner und der "Ritterspiegel" von Johannes Rothe. Diese beiden Werke haben mit dem "Ring" gemeinsam, dass sie grundlegende philosophische und theologische Überlegungen über die Ursache und Entstehung von Kriegen anstellen. Das komplexeste dieser drei Werke ist eindeutig der "Ring". Denn "der Text zeugt von einer breiten Kenntnis des Autors in verschiedensten Wissensbereichen und von der Fähigkeit, dieses Wissen in einen literarischen Rahmen einzubinden. Wittenwiler hat eine hochartifizielle Dichtung geschaffen, die mit den Lehren souverän umgeht."
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