Produktbild: Der Junge im Fluss
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Nestor T. Kolee

1. Der Junge im Fluss

Der Junge im Fluss Über die Suche nach dem eigenen Ich - Eine hinreißende Erzählung für alle Sinnsucher

Gesprochen von
96
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Joachim Schönfeld

Spieldauer

5 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

84

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732482474

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Joachim Schönfeld

Spieldauer

5 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

84

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732482474

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Cornelia

    aus Garbsen

    2/5

    19.01.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die phantastische Reise von Ben zum eigenen Ich

    Der Junge im Fluss ist die Geschichte um Ben. Ben ist auf einer Insel aufgewachsen. Das Leben auf der Insel wird für die Bewohner immer schwieriger und einsamer. Zuletzt gibt es auf der Insel nur noch Ben. Ben, der sein Leben so bewahren möchte, wie es ist. Im Einklang mit sich und den Dingen, die er für wichtig hält. Was draußen in der Welt los ist, das weiß Ben nicht. Gelegentlich kehrt sein Bruder auf die Insel zurück. Immer dann, wenn jemand gestorben ist. Dieses Mal jedoch ist niemand gestorben. Allerdings zwingen die äußeren Umstände Ben dazu, die Insel zu verlassen, nachdem seine Hütte eingestürzt ist. Ben fühlt sich entwurzelt. Keine Heimat, kein Zuhause, kein Anker - nur die Aufgabe, die ihm sein Bruder gestellt hat. Der Anfang der Geschichte hat mich gut abgeholt. Für Menschen wie Ben sind äußere Umstände zwingend notwendig, um eine eigene Veränderung herbeizuführen. Mit der Reise, auf die Ben sich begibt, und die zeitweise wiederkehrenden Begebenheiten, habe ich dann persönlich Schwierigkeiten. Es ist mir zum Teil zu phantastisch für eine Selbstfindung und ich kann die Gedankengänge von Nestor T. Kolee schwer oder nicht nachvollziehen. Ich weiß auch, dass sich bestimmte Abläufe im Leben wiederholen müssen, um sich einzuschleifen und doch hätte ich in der Geschichte auf die eine und andere "Schleife" gern verzichtet. Die Stimme des Sprechers Joachim Schönfeld ist angenehm und untermalt die Reise von Ben, seine Unsicherheit, seine Zielstrebigkeit und den Wunsch anzukommen. Fazit Der Junge im Fluss ist für alle, die sich gedanklich auf eine phantastische Reise mit Ben auf der Suche dem eigenen Ich begeben wollen.

  • Bewertung

    5/5

    26.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar tiefgründig

    Als ich dieses Buch sah, wusste ich: das muss ich lesen, steht doch das komplette zurückliegende Jahr für mich unter dem Stern der Suche nach mir selbst. Wem das schon zu deep war - sorry Zunächst war ich allerdings nicht so richtig sicher, was mir das Buch sagen soll. Die Bedeutung der Geschichte wollte sich mit nicht so richtig erschließen. Kolee hat einen wirklich angenehmen und bildhaften Schreibstil. Gleichzeitig regte er mich sehr zum Nachdenken an, sodass ich nach manchen Abschnitten erstmal meine Gedanken sortieren musste. Nun saß ich also da, hatte das Buch fertig, welches mir gut gefallen hat, aber hatte wirklich keine richtige Meinung dazu. Denn der erwartete Aha-Effekt, wie ich ihn z.B. bei Strelecky am laufenden Band habe, war ausgeblieben. Und doch hat mich das Buch auch danach noch in Gedanken begleitet. Ein paar Tage später - ich saß im Auto auf dem Heimweg - traf mich dann die Erkenntnis. Plötzlich verstand ich, was die Geschichte für eine Botschaft hat und vor allem, was sie mit mir zu tun hat. Und vielleicht auch, warum ein Teil von mir sich vorher geweigert hat, es zu verstehen.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    24.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    sehr emotionale Geschichte

    Klapptext: Eine Geschichte vom Wunsch, die Zeit einzufangen Ben lebt auf einer Insel weit draußen im Meer und will sein Leben bewahren, wie es ist. Doch als nach Jahren sein Bruder zurückkehrt, erfährt er von einer alten Geschichte, die ihn zum Aufbruch bewegt. Gleich zu Beginn muss Ben einen Schicksalsschlag verkraften und er begreift, dass erst ein solches Ereignis echte Veränderungen ermöglicht. Ben begibt sich auf die Suche nach Damai, einen Ort ohne Zeit. Auf seinem Weg begleitet ihn ein Kolibri. Er trifft auf wohlwollende Menschen, die zu Freunden werden, und intrigante Gestalten, die ihm übel mitspielen. Ihm begegnen Macht und Gier, aber auch Milde und Güte. Am Ende seiner Reise muss er ein großes Rätsel lösen, um zu verstehen, warum Verändern und Bewahren keine Gegensätze sind. Meine Meinung: Dies ist schon das zweite Buch welches ich von dem Autor gelesen habe.Und ich bin nicht enttäuscht worden.Ich habe Ben kennen gelernt und ihn eine Weile begleitet.Diese Geschichte regt den Leser zum Nachdenken uber unsere Welt und das eigene Ich an.Es geht um Vergangenheit,Gegenwart und Zukunft..Der Schriftstil ist leicht,locker und flüssig.Auch die kurzen Sätze tragen dazu bei das sich das Buch sehr angenehm lesen lies.Durch die sehr emotionale und einfühlsame Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich schwebte in einer anderen Welt und lies meinen Gedanken freien Lauf.Ein wirklich wunderschönes Buch und dem Autor ist hier ein Meisterwerk gelungen.Erwähnenswert sind zudem die tollen und ansprechenden Illustrationen.Diese untermalen die Geschichte noch einmal.Auch das Cover ist sehr ansprechend und passt perfekt zu dieser Geschichte.Ich hatte viele lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    23.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderschöne Parabel

    Ich habe mich schon sehr darauf "Der Junge am Fluss" von Nestor T. Kolee in den Händen halten und beginnen zu können. Schon ab der ersten Seite war ich vom Buch verzaubert und ahnte, dass eine besondere Geschichte auf mich wartet - und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch beschreibt den Lebensweg von unserem Protagonisten Ben, welcher bisher versuchte, das Leben so wie es ist, zu bewahren und den Ist-Zustand so gut es geht beizubehalten. Mit Veränderungen kommt er nur schwerz zurecht; versteht seinen Bruder kaum, der das Gegenteil von ihm zu leben scheint. Und wie so oft im Leben, wird Ben durch äußere Umstände auf eine besondere Reise geschickt, welche ihm und uns Leser*innen die Illusion von Zeit aufzeigt und in den Fluss des Lebens eintauchen lässt. Die Geschichte und das Leseerlerlebnis erinnern mich an Paulo Coelhos "Der Alchimist" oder Hermann Hesses "Siddharta". Immer wieder erfährt man Denkanstöße, möchte kurz innehalten um über das Gelesene zu sinnieren und wird durch ein wunderschönes Märchen inspiriert, die Herangehensweise ans eigene Leben zu überdenken. Gerade in Zeiten, in denen Veränderungen oftmals bedrohlich wirken und als unkontrollierbar erscheinen, ist dieses Buch unglaublich wertvoll und eröffnet neue Perspektiven.

  • Bewertung

    aus Bannewitz

    5/5

    18.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Om - Bewahrung und Entdeckung, Loslaufen und Stehenbleiben, Vergangenes und Zukünftiges. Das Ich und die Seele.

    Wer bin ich? Was würde mir mein Ebenbild mitteilen? Welche Ziele habe ich? Spannende philosophische Fragen über den Sinn des Lebens und die Suche nach dem eigenen Ich und noch viel mehr von einer Insel im Meer bis zum Friedensort im Himalaya. Nestor T. Kolee schreibt darüber eine spannende und sehr tiefgründige poetische Geschichte in Form eines inneren Dialogs zweier Brüder, die doch eins sind. Es ist bereits sein zweites Buch nach „Der Junge, der auf einem Esel ritt.“ und ebenso tiefsinnig. Dieses kann es aufnehmen und ist ebenbürtig mit so wundervollen Werken wie das „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky oder „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Ich finde sogar noch spannender erzählt. Das Buch ist in einem handlichen Softcover im dtv Verlag herausgegeben und in achtunddreißig kleine übersichtliche Kapitel eingeteilt sowie Prolog und Epilog. Das Cover ist wundervoll mystisch, magisch und sinnlich. Die Farben sind zart und einfach gesetzt, so dass sie das Bild zu etwas besonderem machen. Es scheint ein Hauch von Morgennebel über dem Bild mit einem Jungen als Schattenbild zu liegen, dessen Bild sich in einem Fluss widerspiegelt. Der Baum, die Wiese und der Fluss ergeben einen Dreiklang. Das Bild macht neugierig auf das Buch und ist eine Komposition, die einem Kunstwerk gleicht. Das Buch ist sparsam gefüllt mit ebensolchen zarten filigranen Illustrationen von Katharina Netolitzky, welche durch Schattenbilder den Tiefgang verstärken und zum Meditieren darüber einladen. Das Buch - ein Kunstwerk durch und durch. Ich wünsche mir bei solch tiefsinnigen Büchern Überschriften über den Kapiteln und ein Inhaltsverzeichnis, um bestimmte Themen leichter wieder zu finden. Kolee schreibt ein Buch über Bewahrung und Entdeckung, Loslaufen und Stehenbleiben, Vergangenes und Zukünftiges und die Entscheidung im gegenwärtigen Jetzt darüber! Glaube, Hoffnung und ... Der Einstieg ins Buch ist sehr gut. Nestor T. Kolee hat eine wundervolle Sprache. "Es waren die Vögel, die den Frühling ankündigten." ist eröffnet den eröffnet den Start ins Buch. Er zeugt von Schwung und Positivismus. Es erscheinen im Buch unzählige gewaltige Metapher und Weisheiten, deren Sinn sich im Sinnieren und mehrmaligem Wiederholen erschließt. "Der Fluss hörte nicht auf zu fließen." Scheinbar einfache Beschreibungen, die so viel Tiefgang haben. Es ist wundervoll wie Kolee Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft vermischt und aufeinander zuwandern und wegwandern lässt. Die Kapitel spielen mit den Zeiten und doch fühlt es sich beim Lesen passend und klar an. Es wird immer klarer! Das Buch ist das zweite mir bekannte von Kolee nach "Der Junge, der auf einem Esel ritt" und ebenso ein Buch über den Sinn des Lebens. Hier geht es besonders um die Zeit und die Momente der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um Vergängliches und Zukünftiges sowie dem Vergegenwärtlichen des Moments im Sinnieren darüber. Wo ist unsere Seele? Ist immer alles gleich oder veränderbar? Was macht mich aus? Im Buch geht es um einen Jungen Ben, der sich auf den Weg macht. "Wir müssen manchmal die Dinge erst hinter uns lassen, damit wir das, was vor uns liegt, wirklich erleben." Er wird am Start aus der Unbeschwertheit seiner Kindheit gerissen und sich selbst überlassen. Er schaut in einen Fluss, jedes Jahr am ersten Frühlingsmorgen. Alles fließt - panta rhei - unbekannte Worte einer alten Sprache - ein Zauberspruch? Der Junge verändert sich - er spürt einen wohligen Schmerz. Die Emotionen toben in ihm. Er lebt auf einer Insel, in der scheinbar alles verlässlich und widerholbar ist. Bis auf den kommenden Moment. Wellen spülen an den Strand und nehmen mit was nicht zu halten ist. Das Schicksal der Insel scheint besiegelt. Immer neue Wellen kommen und Mauern und Häuser aus Sand werden wieder weggespült. Das Meer nimmt sich alles! Und dann Ortswechsel - tief im Himalaya, ein altes Kloster, was das Wort Frieden im Namen führt. Wieder Nebelwolken und eine Legende. Es kann nur erreichen, wer ein reines Herz hat. Hier ein weiterer junger Mann, ein Mönch namens Arjuna, der sich ebenso auf die Suche gemacht hat. Er versucht sich am Nichtwollen, in der er seine Kraft legen soll. Doch auch er ist von seiner Vergangenheit getrieben. Arjuna würde alles aufhalten, was den Wandel der Zeit bedroht. Können Arjuna und Ben Brüder sein?! Eine alte Prophezeiung, vom Ende der Zeit, wenn der Wille der Menschen nach Beharrlichkeit stärker wird als ihr Drang nach Entdeckung. Alle Geschichten können wahr sein und zugleich nur symbolisch zu verstehen sein. Es gibt ein Rätsel was es zu lösen gibt. Das Rätsel wie sich die Zeit überwinden lässt. Und dann geschieht es. Die Insel kommt ins Rutschen und Steilhang, Haus und Wiesen stürzen ins Meer. Und auch Bens Bruder. Die Zeit bleibt stehen für einen kurzen Moment und ist gleich wieder Vergangenheit und er blickt in seine Zukunft und geht los. Trauer gehört doch zum Leben. Leben und Tod vergehen. Es geht um die tiefsten Fragen des Menschen in diesem wundervollen Büchlein. Sie sind zart und doch so klar verpackt. Und die Suche nach dem Ort der Zeitlosigkeit "Damai", dem indonesischen Namen für "Frieden", "Nicht-Kämpfen" und/ oder "Ruhe"/ "Gelassenheit". Das ist wohl auch eine der vielen Quintessenzen des Buchs. "Wir brauchen wohl immer was, das uns Orientierung gibt, wenn unser altes Leben sich unwiderruflich verändert." Ist es dieser Ort? oder doch noch etwas anderes? "Erst wenn wir uns berauscht fühlen, scheinen wir in Teile der wirklichen Welt vordringen zu können, die wir sonst nicht zu erfassen vermögen." Und dann kommen die tiefen Klänge der drei Buchstaben A-U-M in einem einzigen Symbol: ॐ - Om. Es gibt eine Zeitenwächterin Rea - Ben kennt sie schon, Arjuna auch. Sie beschützt den Weg nach Damai. Die Zeit lässt sich biegen, dehnen und vielleicht noch viel wichtiger, sie lässt sich steuern. Traum oder Realität? Bewusstsein oder Liebe? Es geht um die Überwindung von Zeit und Raum. Das Dorf, der Pfad, die Stadt, die Insel, der Fluß, Damai. "Sie wird die Zeit gegen dich einsetzen." Zieht es uns immer in die Vergangenheit, wenn wir mit den Veränderungen in unserem Leben nicht zurechtkommen? Der Mönch Arjuna und Ben begegnen sich. Ben starrt fassungslos in das Gesicht seines toten Bruders. "Sie wird die Zeit gegen dich einsetzen." äußerte der Fährmann. Ist es ein Trugbild, Wunsch, Traum? Ein ganz wundersamer Vogel erscheint und führt Ben. Ebenso wie Bens Spiegelbild bewegt er sich nicht. Nur die Kolibris sind dazu imstande. Der Untergang seiner alten Welt, der Verlust seines Bruders, die Ausweglosigkeit, Ben ist bereit sich seinem Zeitenkarussell zu stellen und geht in die Stadt. Wo ist das Vertraute, das ihn leitet? und die Frage: Was führt dich? Eingraviert auf einem Kompass. Ein Geschäft was nicht die Dinge repariert, sondern Dingen einen Sinn verleiht. Wow. Was für Metapher! Sinnieren, Sinnieren, Sinnieren! Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Im Flügelschlag des Kolibris liegt die Antwort verborgen. Der Kompass geht verloren. Was führt uns? "Bestimmen unsere Gedanken an Vergangenes, die wir in der Gegenwart mit uns herumtragen, am Ende unsere Zukunft?" "Es ist die Antwort, die man nicht geben kann, auf die Frage, die man nicht stellen kann, weil beides eins ist, wenn dieses Rätsel gelöst sein wird." Der Junge und der Fluss, sieht er sich selbst oder jemand anderes? Gibt es eine dritte Kraft, die noch stärker ist als der Glaube oder die Hoffnung? Ist es die Liebe? "Du versuchst, die Geheimnisse des Daseins zu ergründen, die dir so oft rätselhaft erscheinen. Immer hilfst du dir selbst, mit dem was du schon weißt." Der Kolibri, der Flügelschlag, das Symbol der Ewigkeit, eine liegende Acht! Frieden! Und ein unsterblicher Name. Atman. Die Seele. Damit bleibt alles wie es ist, im Fluss. Ruhig und friedlich nahm er es hin. Ein Buch, eine Frage und unendlich Antworten! mit weiteren Fragen! Im Fluss! 5 Meditationen über das Sein und Seelenfrieden.

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