Produktbild: Sharpes Trafalgar - Sharpe-Reihe, Teil 4
Band 4
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Bernard Cornwell

1. Sharpes Trafalgar

Sharpes Trafalgar - Sharpe-Reihe, Teil 4 Ungekürzt

Aus der Reihe Sharpe
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Torsten Michaelis

Spieldauer

9 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Sharpe's Trafalgar

Übersetzt von

Joachim Honnef

Sprache

Deutsch

EAN

9783754003817

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Torsten Michaelis

Spieldauer

9 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Sharpe's Trafalgar

Übersetzt von

Joachim Honnef

Sprache

Deutsch

EAN

9783754003817

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    4/5

    27.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Sharpe sticht in See

    Bernard Cornwell weicht auch diesmal keinen Jota von seinem bewährten Erfolgsrezept ab und lässt den nur langsam an Tempo gewinnenden Roman mal wieder mit einer furiosen Schlacht abschließen. Bis dahin ist es für den Leser jedoch ein weiter und manchmal auch zäher Weg. Flaute herrscht nicht nur beim Wind, auch der Erzählfluss will sich nicht so recht einstellen. Sharpe, der sich sichtlich langweilt, erobert zwar das Herz einer weiteren Dame, sonst passiert jedoch wenig. Zudem kann Cornwell sehr viel, Liebesgeschichten beschreiben gehört allerdings nicht zu diesen Talenten. Je mehr sich die Handlung aber nach Trafalgar verlagert, umso besser fasst sie Fuß, denn von militärhistorischen Details lebt auch dieser Roman. Sharpe, welcher als Infanterist eigentlich auf dem Deck eines mit 74 Kanonen bestückten Schiffes so gar nichts zu suchen hat (Cornwell gesteht dies im Nachwort selbst und gibt dort eine Erklärung dafür), dient einmal mehr als Spiegel der napoleonischen Ära, in welcher der Leser bereits nach wenigen Seiten eintaucht. Mit viel Liebe zum Detail und doch ohne zu überfrachten, skizziert Cornwell das Leben an und unter Deck eines Segelschiffs der britischen Navy im frühen 19. Jahrhundert. Und wer bis dato dachte, der Autor wäre nur billiger Kopist von Forrester, O‘Brian und Co. sieht sich allerspätestens im letzten Drittel eines Besseren belehrt. Um es auf den Punkt zu bringen: Cornwells Darstellung der Schlacht von Trafalgar ist einmal mehr ein Erlebnis ohnegleichen. Niemand anderes im Genre des militärhistorischen Romans schreibt so bildreich, kann derart eindringlich Worte zu Gegenständen im Geiste formen und seine Leser in einen erschreckenden Kampfestaumel versetzen. Kanonenqualm, vorbeifliegende Gewehrkugeln und Holzsplitter, Blut und Tod. All das meint man zu sehen, zu hören und zu fühlen. Ja, es ist viel Pathos dabei, viel glänzendes Heldentum. Aber es ist gleichzeitig auch die Abbildung der bitteren Realität des Krieges. Schiffe, die nebeneinander steuern, um sich dann gegenseitig zur Hölle zu schießen. Soldaten, die verbittert mit Entermesser und Säbel durch ihre Gegner hacken. Wer zart besaitet ist, klappt spätestens hier den Deckel zu. Selbst der Film „Master and Commander“ hat das Grauen eines Seegefechts nicht derart erschütternd wiedergegeben. Richard Sharpe bleibt, wie natürlich immer, von all dem unbehelligt. Ihn passiert jede Kugel, verfehlt jeder Säbelstreich. Er ist unnahbar und augenscheinlich unverwundbar. Eine Ein-Mann-Armee ohne große Skrupel, die sich in diesem Band zudem an einer Stelle von der allerschlimmsten Seite zeigt. Trotzdem mag man ihn, diesen Dreckskerl, der immer wieder die Wege der Großen (erst Arthur Wellington, jetzt Admiral Nelson) kreuzt und von der oberen Gesellschaft wegen seiner barbarischen Art geächtet wird. Er bleibt unangepasst und das macht ihn sympathisch, lässt uns Leser nach neuen Abenteuern gieren. Möge bald das nächste kommen! Insgesamt ist „Sharpes Trafalgar“ ein Buch wie ein Faustschlag. Es holt zwar ziemlich weit und lang aus, trifft aber am Ende nur umso fester. Wieder mal äußerst packender, spannender Lesestoff, in den Cornwell erstaunlich viele historische Fakten mit eingeflochten hat. Für alle Freunde militärhistorischer Romane eine echte Empfehlung. Für Sharpe-Fans ein unverzichtbares Muss!

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von D. Fried

    D. Fried

    Thalia Saarbrücken

    Buchhändler*in

    4/5

    28.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Sharpe kämpft zur See

    1805, Infanterist Richard Sharpes Zeit in Indien ist zu Ende: nach der Schlacht um Gawilghur wurde er einem speziellen Regiment in Europa zugeteilt. Nun, Monate später, macht er sich an Bord der „Calliope“ auf den Weg in die Heimat. Doch die Gewässer des Indischen Ozeans sind tückisch und gefährlich, da ein französisches Kaperschiff die Gegend unsicher macht. In die Hände genau dieses Schiffes wird die „Calliope“ durch feige Verräter gespielt und übergeben. Als das gekaperte Schiff nach Europa überführt werden soll, sehen Sharpe und einige Mitstreiter ihre Zeit gekommen und fassen einen gewagten Plan… Doch die eigentliche Schlacht, von der noch keiner etwas ahnen kann, steht noch bevor – bei Trafalgar im Golf von Cádiz. Erst hier entscheidet sich das Schicksal Sharpes und seiner Weggefährten. +++ Was bei einem anderen Helden wohl eine langweilige Seereise wäre und nicht weiter erwähnenswert, der Weg von einem Abenteuer ins andere, das ergibt für Bernard Cornwell wieder einen ganzen Roman voller blutiger Schlachten. Die Möglichkeit, seinen Helden Richard Sharpe auch an der wohl berühmtesten aller Seeschlachten teilnehmen zu lassen, lässt sich der Autor natürlich nicht entgehen und so wird Sharpes Biographie um dieses Ereignis erweitert. Doch schon der Weg von Indien nach Europa ist dramatisch, blutig und voller Intrigen, die letztlich in der Seeschlacht vor der spanischen Küste münden. Diese wird über viele Seiten aufs Genaueste ausgearbeitet, wie man es von Bernard Cornwell gewohnt ist (authentisch, blutig und mit Liebe zum Detail) und in seinen historischen Anmerkungen trennt er dann wieder Fakten von Fiktion. Aber auch abseits der Schlachten und Scharmützel bietet uns Cornwell erneut einen Blick in das triste (Soldaten-)Leben der damaligen Zeit, diesmal auf einem Kriegsschiff, und versorgt uns mit lehrreichem Wissen. +++ Doch das war’s nun für Sharpe mit den Weiten des Ozeans. Er kehrt an Land zurück und überlässt die See den gestandenen Seeleuten; wie HORATIO HORNBLOWER (C. S. Forester) und JACK AUBREY (Patrick O’Brian). +++ Eine interessante Heimreise!

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