The Rise of a Dictator. Eine akteurstheoretische Untersuchung der Konsolidierung des autoritären Regimes unter Lukaschenka in Belarus zwischen 1994 un
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346733061
Die Beantwortung dieser Fragestellung geschieht im Rahmen der empirisch-deskriptiven Strömung der Akteurstheorie nach Guillermo O ¿Donnell und Philippe C. Schmitter. Nachdem diese dargelegt wurde, geht die Arbeit zum Empirieteil über, in dem verschiedene Vorgehensweisen Lukaschenkas analysiert werden, in deren Rahmen der Machthaber unter- schiedliche Akteurskonstellationen beeinflusste. Abschließend wird ein Resümee gezogen, das die wichtigsten Ergebnisse zusammenfasst und die Eignung der oben genannten Theorie für die spezifische Fragestellung bewertet. Vorweg sei jedoch auf den lückenhaften Forschungsstand hingewiesen. Der von den Akteurstheorien auf Akteure und Interessengruppen gelegte Fokus bei der Ursachensuche hinter dem Autoritarismus spielt, in der für diese Arbeit vorliegenden Literatur, keine oder nur eine marginale Rolle. Vielmehr wird in der Sekundärliteratur das Akteursverhalten während der Transition lediglich in rein deskriptiver Art und Weise untersucht.
Im Folgenden werden deshalb die Erkenntnisse aus der Sekundärliteratur in den akteurstheoretischen Rahmen gesetzt. Eine Herausforderung wird es dabei sein, aus der neueren Literatur des 21. Jahrhunderts die essenziellen Informationen für den vergleichsweise kurzen Zeitraum zwischen 1994 und 1996 herauszufiltern und in den richtigen Kontext zu setzen. Exemplarisch sei in diesem Sinne die 2019 erschienene Monographie "Belarus under Lukashenka. Adaptive Authoritarianism" von Matthew Frear zu erwähnen, welche einen tiefgreifenden Einblick in die Akteurskonstellationen ermöglicht und mitunter die Grundlage für die empirische Analyse dieser Arbeit bildet.
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