Die Leugnung des anthropogenen Klimawandels. Eine Frage der politischen Einstellung?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.09.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
85 (Printausgabe)
Dateigröße
1192 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346734525
Als Donald Trump 2017 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, waren seine Politikpositionen zwar bekannt - allerdings machte er diesbezüglich immer wieder widersprüchliche Aussagen. So behauptete er beispielsweise, dass die NATO ein "obsoletes" Überbleibsel aus der Ära des Kalten Kriegs sei. In einer weiteren Bemerkung widersprach er sich selbst und meinte, sie sei nicht länger obsolet (Superville 2018). Deswegen wurden insbesondere seine Positionen zum Klimawandel in den Medien mit Skepsis verfolgt, da befürchtet wurde, dass er Obamas Bemühungen für den Klimaschutz revidieren könnte. Letztendlich trat genau dieser Fall ein: Der US-amerikanische Präsident bezeichnete den Klimawandel als eine Erfindung, machte zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen rückgängig und setzte wieder auf Erdöl und Kohle als Energieträger (Portmann 2019; Der Tagesspiegel 2018). Ein potenzieller Klimawandelleugner lenkte nun die Geschicke eines der mächtigsten Länder der Welt.
Doch nicht nur in den USA sind diese Protagonisten häufig im Medienalltag zu finden. In Deutschland verbreitet vor allem die AfD Skepsis bezüglich des Klimawandels. So behauptet der AfD-Parteichef Alexander Gauland, dass es nicht irgendetwas gäbe, was Menschen gegen den Klimawandel machen könnten, da es auch früher Heiß- und Kaltzeiten gegeben habe. Eine Klimapolitik könne deshalb nichts bewirken (Zeit Online 2018).
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