Produktbild: Pädagogische Wissenschaft in der DDR

Pädagogische Wissenschaft in der DDR Ideologieproduktion, Systemreflexion und Erziehungsforschung. Studien zu einem vernachlässigten Thema der Disziplingeschichte deutscher Pädagogik

44,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

14.10.2022

Verlag

Verlag Julius Klinkhardt

Seitenzahl

628

Maße (L/B/H)

21,2/14,9/3,8 cm

Gewicht

796 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7815-2532-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

14.10.2022

Verlag

Verlag Julius Klinkhardt

Seitenzahl

628

Maße (L/B/H)

21,2/14,9/3,8 cm

Gewicht

796 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7815-2532-0

Herstelleradresse

Klinkhardt, Julius
Ramsauer Weg 5
83670 Bad Heilbrunn
DE

Email: vertrieb@klinkhardt.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

  • Produktbild: Pädagogische Wissenschaft in der DDR
  • Vorwort ..........................................................................................................11
    Teil I
    Thema, Analyseperspektiven, historischer Rahmen
    1 Einleitung
    Wissenschaftliche Pädagogik und Erziehungsforschung in der DDR –
    die spannungsreiche Symbiose differenter Wissensformen.
    Thema und Analyseperspektiven, Aufbau und Thesen der Untersuchung ....17
    2 Erziehungswissenschaft im Prozess
    Pädagogik und Erziehungswissenschaft in SBZ und DDR –
    eine historische Skizze ihrer Struktur und Geschichte im Kontext der
    deutschen Bildungsgeschichte .....................................................................35
    Analyseprobleme – Erziehungswissenschaft nach 1945 – die
    Ausgangslage: Emigration, Remigration, personelle Neuordnung,
    Entkonfessionalisierung, institutionelle Ordnung, disziplinärer Ort,
    Dimensionen und Phasen der Neuordnung – sozial-kommunikative
    Infrastruktur und gesellschaftliche Funktion – Wissenschaftspraxis:
    Innovation, Politisierung, Stagnation, exemplarische Analysen:
    Jugendforschung, Geschichte der Pädagogik, Pädagogische
    Historiographie, Schule als Thema zwischen Forschung und Politik,
    Erziehungswissenschaft zwischen Erneuerung und Stagnation –
    Selbstverständnis und methodischer Anspruch der Pädagogik in der SBZ
    und DDR – Erziehungswissenschaft im Vereinigungsprozess
    Teil II
    Die Konstruktion der wissenschaftlichen
    Pädagogik: Akteure, Standardbild, Funktion und
    Wissenschaftspraxis
    3 Konstruktionsprozesse – Verortung in der Tradition, eigene neue Ambition
    3.1 Robert Alt – Die Konstruktion einer kommunistischen Biographie
    als Referenz ..........................................................................................83
    Autobiographische Quellen – frühe Lebensbilder – Umgang mit dem
    Tabu der jüdischen Herkunft und der SPD-Mitgliedschaft – soziale
    Herkunft und Studium – Konzentrationslagerhaft – Fortschreibung
    statt Forschung und „Neubewertung“
    3.2 Robert Alt – Theorie als Referenz: vergessene, verschwiegene und
    verdrängte Ursprünge des marxistischen Erziehungsbegriffs
    bei Robert Alt ......................................................................................98
    Alts Erziehungsbegriff – autobiographische Antworten – pädagogische
    Soziologie – soziologische Pädagogik – diskursive und biographische
    Konstellationen – Verdrängung geistiger Wurzeln
    3.3 Heinrich Deiters – Eine sozialdemokratische Biografie: berufliche
    Ausgrenzung und erziehungswissenschaftliche Remigration ...............117
    Ausgrenzung – „erziehungswissenschaftliche Emigration“ –
    „publizistische und disziplinäre Emigration“ –
    „bildungspolitische und erziehungswissenschaftliche Remigration“
    3.4 Robert Alt und Heinrich Deiters – Die Rolle der sozialistischen
    Pädagogik in Universität und Lehrerbildung von SBZ und DDR ......136
    Beruflicher Neubeginn 1945 – universitäre Lehrerbildung –
    historisch-materialistische Erziehungswissenschaft – „marxistische“
    und „historisch-materialistische“ Lehrerbildung – Verteidigung der
    Fakultät
    4 Das Normalmodell wissenschaftlicher Pädagogik der DDR:
    akademische und politische Referenzen
    4.1 Die Disziplinelite – Institutionen und Akteure, Karl-Heinz Günther
    und Gerhart Neuner, DPZI und APW: Historische Rolle und
    Selbstbeobachtung post festum ..........................................................153
    Erste Ebene: Komposition: Umfang – Quellen – Zeit der
    Selbstreflexion – autobiographische Intention – Lebensumstände –
    Personen – Selbstbilder – zweite Ebene: Dissonanzen
    4.2 Die Ambivalenz der Tradition –
    Eberhard Mannschatz und Makarenko. Exegetische Konstrukte als
    Theoriepotential .................................................................................171
    „Tradition und Erbe“ – Eberhart Mannschatz: ein Exempel
    für Traditionsaneignung – Mannschatz, Makarenko und die
    Kollektiverziehung – politisch-pädagogische und akademische
    Adaption eines Klassikers: Traditionsaneignung als Konstruktion
    einer pädagogischen Dogmatik, Forschung statt Dogmatik,
    Thesen und Risiken alternativer Argumentation, „Umerziehung“ –
    „individualistische“ Verfehlung als Herausforderung – der Klassiker
    als Systematiker – Makarenko als Referenz für Theoriebildung –
    Konfrontative Erfahrungen – selektiv-apologetische Retrospektion:
    Mannschatz und seine pädagogisch-politischen Traditionskonstrukte
    nach 1990: 1989/90 als Herausforderung, Makarenko und die
    fortdauernde Geltung der Tradition, Jugendhilfe in der Kontroverse:
    Wandel und Selektivität der Wahrnehmung, Abwehr von
    Verantwortung, Theoriebildung nach Makarenko: semantische
    Transformation, Kontinuität des Grundgedankens – Ambivalenz der
    Traditionskonstruktion: ein Fazit
    4.3 Pädagogik zwischen Eigenlogik und Politik: Pädagogik
    und Erziehungswissenschaft im Lichte
    und im Dienste der Staatssicherheit ...................................................230
    DPZI und MfS 1949 bis 1970 – APW und Staatssicherheitsdienst
    1970 bis 1990 – IM im Unruhestand 1989/90
    4.4 Defizitkompensation: Operativ-materialistische
    Pädagogik des Staatssicherheitsdienstes ..............................................248
    Grundsätze – materialistische Pädagogik und Psychologie – Eingriffe
    in das bewusstseinsverstimmende gesellschaftliche Sein – operativmaterialistische
    Pädagogik und sozialtechnische Manipulation:
    Vorbeugung als Erziehung, Vorbeugung – Zersetzung: Isolierung,
    Verunsicherung, Raum-Zeit-Manipulation, subtile Destruktion
    5 Wissenschaftspraxis
    5.1 Wegmarken pädagogischer Wissenschaftsgeschichte
    in der frühen DDR (1945-1953) .......................................................299
    Von der Gemeinschafts- zur Kollektivpädagogik: quantitative und
    qualitative Befunde: Kritik, Substitution – der 17. Juni 1953 als
    erziehungswissenschaftliche Zäsur – Sowjetisierung: zur Entwicklung
    des Verhältnisses von „Sowjetpädagogik und pädagogischer
    Wissenschaft: die Adaption des sowjetpädagogischen Vorbilds
    1947/48-1953, nach Stalins Tod und dem 17. Juni, vom Umkreis
    des Mauerbaus bis zur Mitte der 1980er Jahre, Sowjetpädagogik vs.
    Pädagogik in der Sowjetunion
    5.2 Bildungssystemzentrierte Gegenstandskonstitution:
    Allgemeinbildungstheorie statt Allgemeiner Pädagogik ......................343
    Robert Alts gesellschaftstheoretische Begründung der sozialen und
    demokratischen Schulreform – die Durchsetzung des funktionalen
    Erziehungsbegriffs – das Hochschullehrbuch Pädagogik –
    Allgemeinbildungstheorie anstatt Allgemeiner Pädagogik
    5.3 Die Diskussion des Verhältnisses
    von Theorie und Praxis 1946-1989 ....................................................362
    Erziehungsverhältnisse, Schulreform und erziehungswissenschaftliche
    Selbstverständigung 1946-1950 – das Theorie-Praxis-Verhältnis
    zwischen Parteilichkeit und Wissenschaftsanspruch während der
    sozialistischen Experimentierphase 1951-1959 – das Ende der
    Experimentierphase – „Marxismus-Leninismus“ und pädagogische
    Wissenschaft – zum Verhältnis von Theorie und Praxis im letzten
    Jahrzehnt der DDR
    Teil III
    Wissenschaftliche Pädagogik auf dem Weg zur
    Erziehungswissenschaft
    6 Erziehungsforschung – historiographisch, empirisch, philosophisch
    6.1 Die „Geschichte der Erziehung“ in ihrer 14. Auflage –
    Evaluationskonflikte im Wissenschaftssystem .....................................427
    Vorgeschichte – die 14. Auflage: eine unendliche Geschichte –
    die externe Begutachtung – Resümee
    6.2 Konstruktion und Anspruch Empirischer Erziehungsforschung
    in der DDR zwischen Theorie und Politik .........................................455
    Kommunistische Erziehung: zum Umgang mit einem schwierigen
    Problem – die politische Vorgabe eines neuen Themas: Akzeptanz
    und Distanz in der Erziehungsforschung, Sequenzen der Arbeiten
    – Phasen der Themenfindung, Akteure innerhalb und außerhalb
    der Erziehungsforschung: Praktiken der Themenfindung und
    Konkretisierung international und in der APW, Referenzen der
    Themenkonstruktion: Forschungspartner und politische Absicherung
    – von der Konvention der Forschungspraxis zur Theoriearbeit:
    Etappen der theoretischen Dekomposition, Methodisierung,
    Empirisierung und die Folgeprobleme – Forschungsbefunde:
    politische Bewertung und theoretische Diskussion, Forschungsbefund:
    das Scheitern der DDR-Erziehungspolitik, mehr Theoriearbeit, das
    Grundproblem: Erziehungsforschung ohne angemessene Theorie
    – Rezeption und Wirkung der Forschung zur kommunistischen
    Erziehung – Erziehungsforschung in der DDR: Erkenntnisfortschritt
    ohne politische Anerkennung, politische Selbstbindung als
    Theorieproblem
    6.3 „Allgemeine Pädagogik“ – Erziehungswissenschaft auf der
    wiederkehrenden Suche nach ihren Grundlagen .................................518
    „Allgemeine Pädagogik“ als Thema und Problem in der Geschichte der
    Erziehungswissenschaft der DDR – Grundlagentheorie – ihre Dynamik
    zwischen Allgemeiner Pädagogik und Allgemeinbildungskonzepten:
    die dominant praktizierte Lösung – Selbstirritation durch
    ambitionierte Zielvorgaben – „Persönlichkeit“ als Thema und
    Mythos – „Pädagogik in Philosophie und Praxis“: eine DDRKritik
    der Grundlagenarbeit in der DDR-Pädagogik – Allgemeine
    Pädagogik angesichts der Empirie – Methodologiereflexion und
    Syntheseerwartungen: unvollendete Ambitionen – wie erklärt sich die
    Dauerhaftigkeit des Scheiterns der Grundlagenarbeit?
    7 Rückblick: Wissenschaftliche Pädagogik der DDR:
    Struktur und Dynamik ihrer Wissensformen – ein Fazit ......................... 553
    Die pädagogischen Wissenschaften der DDR – System-Umwelt-
    Beziehungen und Wissensformen – Pädagogik im Kontext
    von Politik und Gesellschaft – Erziehungswissenschaft als
    Systembetreuungswissenschaft – die Innenwelt der Außenwelt:
    Erziehungswissenschaft als spannungsreiche Symbiose
    differenter Wissensformen – Exkurs: „Sonderpädagogik“ –
    Rehabilitationspädagogik – „Defektologie“; das implizite
    Forschungspotential in der Praxis der Wissensformen –
    Fazit: Wissenschaftliche Pädagogik der DDR – eine Praxis
    zwischen Intention und Funktion, Ideologie und Forschung,
    Selbstunterwerfung und Distanz
    Quellen und Literatur .................................................................................589