Strategien zur steueroptimalen Unternehmensnachfolge unter Berücksichtigung der Erbschaftssteuerreform. Möglichkeiten und Voraussetzungen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
45 (Printausgabe)
Dateigröße
1607 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346739469
Die Erbschafts- und Schenkungssteuer stellt eine politisch sehr brisante Steuerart dar. Insbesondere die Möglichkeit, betriebliches Vermögen erbschaft- bzw. schenkungssteuerlich begünstigt übertragen zu können, wird heftig diskutiert. Dass hier noch nicht alles optimal läuft, zeigt der ständige Reformierungsbedarf. In der Öffentlichkeit wird die Erbschaftssteuer kontrovers diskutiert und war auch Gegenstand zahlreicher Gerichtsverfahren. Erst im Jahr 2016 kam es aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts am 17. Dezember 2014, zu einer weiteren Reform des Erbschaftsteuergesetzes, da hier einige Aspekte der alten Regelung als verfassungswidrig ansehen wurden und dem Gesetzgeber eine Reparaturfrist bis zum 30. Juni 2016 gegeben wurde. Es wurde vor allem die fehlende Unterscheidung zwischen KMUs und Großbetrieben, die Ausnahme der Lohnsummenregelung bei Betrieben mit weniger als 20 Personen, sowie die Quote für Verwaltungsvermögen von bis zur Hälfte des Betriebsvermögens als unvereinbar mit dem Grundgesetz aufgeführt.
International kennen fast alle Staaten eine Erbschaftsteuer. Sie kann allerdings sehr unterschiedlich ausgestaltet werden. Hier muss besonders zwischen der Erbanfallsteuer und der Nachlasssteuer unterschieden werden. Im Fall der Erbanfallsteuer wird nicht die Nachlassmasse als solche, sondern die Bereicherung beim Erben besteuert. Das heißt, sobald mehrere Personen erben, müssen alle Erben die Steuer auf ihren Anteil erbringen. Die unter anderem in Deutschland angewendete Methode der Erbanfallsteuer, führt dazu, dass nur die Bereicherung des Erben der Erbschaftsteuer unterliegt. Im Gegensatz hierzu wird bei der Nachlasssteuer die Nachlassmasse als solche besteuert und erst dann auf die Erben verteilt. Das Konzept findet zum Beispiel in den USA Anwendung.
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