Liechtenstein und der Rheinbund. Die Beziehung zwischen Napoleon und Johann I.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
444 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346740366
Hierbei gilt es zu erwähnen, dass das Fürstentum Liechtenstein als das letzte bestehende territoriale Überbleibsel des Heiligen Römischen Reiches betrachtet wird. Mit Fahnen geschmückte Häuser, ein großer, farbenfroher Festumzug durch Vaduz, an welchem alle Gemeinden des Landes die Geschichte Liechtensteins seit 1806 für geladene Gäste aus dem Inn- und Ausland und für die Bevölkerung wieder aufleben ließen. Ein staatstragender Akt und ein wichtiges Ereignis für das kleine Fürstentum, denn am 12. Juli 1806 erlangte das damalige Reichsfürstentum durch den Beitritt in den Rheinbund seine Eigenständigkeit.
Souveränität, welche für ein kleines Land wie Liechtenstein von enormer Bedeutung ist und war, wird ein solch kleiner Flecken Erde auf der großen politischen Bühne sonst rasch zur Nebensache. Trotz, oder vielleicht auch wegen seiner Größe, sind Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner heute sehr stolz auf ihr Land. Viele verspüren eine große Verbundenheit mit Land und Leuten und erklären auf Auslandreisen jedem, der fragt, mit Stolz und großer Geduld, dass Liechtenstein "a small country between Switzerland and Austria" sei. Ein Zugehörigkeitsgefühl, welches einerseits so wichtig für Staat und Volk ist, andererseits jedoch nicht als selbstverständlich erachtet werden darf.
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