Neuro-Enhancements bei Studierenden. Ist das Gehirndoping ethisch vertretbar?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.10.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
465 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346746559
Neuro-Enhancements sollen es dem menschlichen und vor allem dem studentischen Gehirn ermöglichen, die Herausforderungen im Studium zu meistern, indem die Lerninhalte besser und schneller verarbeitet, die Leistung gesteigert und die Versagensängste reduziert werden können.
Das studentische und gesunde Gehirn mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu manipulieren, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, gewinnt dabei immer mehr an Aufmerksamkeit. Als größte Risikogruppe gelten Studenten und Studentinnen. Sie stellen auch die am stärksten empirisch untersuchte Konsumentengruppe dar. Neuro-Enhancements, die die kognitiven Leistungs- und Konzentrationsfähigkeiten erhöhen sollen, sind dabei schon seit Jahren ein kontrovers diskutiertes Thema.
Die verschreibungspflichtigen Medikamente zur kognitiven Leistungssteigerung sind im deutschen Raum zwar noch nicht so weit verbreitet wie in den USA, allerdings könnte sich das in naher Zukunft schon ändern. Aus diesem Kontext heraus sieht sich unsere Gesellschaft mit einem neuen ethischen Konflikt konfrontiert, dem Konflikt, ob und wann Neuro- Enhancements bzw. das Gehirndoping für die Studenten und Studentinnen ethisch vertretbar ist. Es stellt sich die Frage danach, wann den Studierenden das Recht gegeben werden sollte, die Dopingmittel eigenverantwortlich zu konsumieren.
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