Produktbild: Zwischen Himmel und Erde

Zwischen Himmel und Erde Eine Liebesgeschichte lang wie ein Leben und grenzenlos wie der Ozean — Granta's "Best of Young British Novelists 2023"

122

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/4,6 cm

Gewicht

712 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Meinel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01606-2

Beschreibung

Rezension

»Der unbedingte Wille, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, tritt auch in ihrem neuen Roman über Liebe, Freundschaft und politisches Erwachen klar hervor.« ("Barbara")
»Der Roman geht unentwegt unter die Haut - der fiktive Aspekt wird durch die realen politischen Ereignisse und nachempfindenden Emotionen nahezu vergessen.« ("Missy Magazine")
»Unkonventioneller Stil, lebendige Sprache: eine eigenwillige, aber anregende Lektüre.« ("HÖRZU")
»Ein Appell für eine solidarische, inklusive Gesellschaft.« ("Buchkultur")
»Der britisch-brasilianischen Schriftstellerin Yara Rodrigues Fowler ist mit  ›Zwischen Himmel und Erde‹ ein außergewöhnlicher Roman über Freundschaft, Engagement und Solidarität gelungen.« ("Handelsblatt")
»Tänzerisch wechselt sie dabei die Stile, mischt Erzählung und direkte Rede, baut Liedtexte und Gedichtfragmente ein.« ("Kulturnews")
»Diese Geschichte ist geprägt durch das politische Erwachen in einer schnell lebenden Zeit der globalen Vernetzung.« ("weltbild.ch")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/4,6 cm

Gewicht

712 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Meinel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01606-2

Herstelleradresse

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE
produktsicherheit@hoca.de

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  • Nordseekrabbe2502

    5/5

    26.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe mich so auf das Buch…

    Ich habe mich so auf das Buch gefreut und glaubte schon gar nicht mehr das es kommt. Da es sooo lange gedauert hat - wenn man auf was wartet;) Als es dann endlich da war, wollte ich Abends sofort los legen. Leider bin ich nicht gut in das Buch rein gekommen. Und das finde ich bei Büchern immer super schwierig- aber wollte dem doch so herbeigesehnten Buch eine Chance geben. Der Anfang war verwirrend , verworren- merkwürdig und irgendwie so abgehackt. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben- meine Gefühl beim Lesen. Hatte zwischendurch das Gefühl das ich irgendwas überlesen habe. Da es für mich nicht zusammenhängend war. Dann wurde es auch sehr Politisch, irgendwie noch verworrener . Aber irgendwas war da auch , was mich weiterlesen lassen hat. Was der " Grundgeschichte " sicher geschuldet ist. Denn diese ist sehr interessant und das viel über Brasilien und Großbritannien erzählt wird. Hier auch ein Tipp--ohne ausgiebiges Wissen zu dem Thema , wird das Buch noch schwieriger zu verstehen. Auch die Portugieschen Abschnitte werden nur teilweise übersetzt. Mein Tipp für das Buch sich viel Zeit zu nehmen-- Google Griffbereit haben und es in kleinen einzelnen Abschnitten zu lesen. Vielleicht ist es so besser zu "verstehen"

  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    11.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der optische Eindruck des…

    Der optische Eindruck des Buches ist überwältigend. Diese explosiven Farben und dazu der Titel, der an ein Shakespeare-Zitat erinnert– wunderschön! London, zur Zeit des Brexits: Hier treffen zwei junge Frauen, Melissa und Catarina, in einer Wohngemeinschaft zusammen und freunden sich an. Beide haben brasilianische Wurzeln, und v. a. Catarina ist es, die durch ihre Familie, ihren sozialen Status (sie entstammt der brasilianischen Oberschicht) und nicht zuletzt ihren Verlobten in ihrer Heimat stärker verwurzelt ist. In kleinen Sequenzen wird die Vorgeschichte der beiden jungen Frauen in die Erzählung eingestreut. Beide Frauen erleben persönliche und politische Umbruchsituationen, und der Leser taucht mitten hinein einerseits in die Lebenssituation von Migranten in London und andererseits in die dramatische und blutige Geschichte der politischen Kämpfe in Brasilien. In die Geschichte der beiden Freundinnen wird eine andere eingebettet: die traurige Geschichte von Laura, Catarinas Tante, einer kommunistischen Guerilla-Kämpferin, und ihrer Liebe zu einer anderen Kämpferin mit dem Decknamen „Königsmörderin Clitemnestra“. Die Geschichte dieser beiden „queeren Kommunistinnen“ wie die Autorin sie in ihrer Danksagung nennt, ist der eigentliche Kern des Romans, und ich persönlich hätte lieber mehr über Laura und „Clitemnestra“ erfahren als über Catarinas abendliche Vergnügungen. Lauras Geschichte hat aber Auswirkungen auf Catarina: sie führt den Kampf ihrer Tante fort, allerdings auf dem sicheren Boden Londons. Das alles sind hochexplosive, packende Stoffe für einen Roman. Die Autorin macht es ihrem Leser aber nicht leicht und sorgt für eine ständige Distanz zwischen Leser und Erzähltem. Gedichtfragmente, Songtexte, Zeitsprünge, Ortswechsel, Lautmalereien und stilistische Brüche sorgen für Abwechslung. Aber die wiederholte Aneinanderreihung von Anaphern (z. B. „Sie cremte...Sie zog... Sie machte...Sie zog...Sie kochte...Sie sah...etc.) und die fast durchgängige Verwendung von kurzen parataktischen Sätzen lassen kaum einen Lesefluss aufkommen. Gelegentlich fügt die Autorin auch portugiesische Textpassagen ein. Das erhöht zwar die Authentizität, aber sperrt sprachunkundige Leser aus. Auch das Pathos vieler Textpassagen ist sicher Geschmackssache. Dennoch: Yara R. Fowler versteht das Handwerk des Schreibens, und ich bin neugierig auf einen weiteren Roman.

  • SBS

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schreibstil für mich zu…

    Schreibstil für mich zu besonders Eine tiefgründige Erzählung zu Freundschaft, Liebe, Revolution und all das in einer Zeit großer Umbrüche – das klang sehr interessant und auch der besondere Schreibstil hat mich zunächst sehr angesprochen und ich startete das Buch auch mit großer Begeisterung – doch so begeistert ich war, so schnell war ich auch auf dem Boden der Tatsachen angekommen, ernüchtert und es fiel mir immer schwerer dieses dicke Buch überhaupt noch zur Hand zu nehmen. Es gibt einfach enorm viele Belanglosigkeiten und auch die Charaktere haben mich einfach nicht wirklich überzeugt. Der Schreibstil ist besonders – mir zu besonders. Auf der einen Seite ist da Catarina aus Brasilien, die jetzt in London in einer Wohngemeinschaft lebt. Sie ist froh die Sorgen und Nöte in Brasilien hinter sich zu lassen. In der WG trifft sie auf Melissa. Beide scheinen unglaublich verschieden, aber dennoch zieht sie was aneinander an – die Ursache liegt in der Vergangenheit. Das Buch hat Potenzial, aber ich fand die Erzählweise so ermüdend, dass ich mich immer wieder beim Querlesen erwischte, denn ich wollte das viel zu viele Seiten umfassende Buch irgendwann nur noch beendet haben und habe mich tatsächlich die letzten Tage durchgequält. Und das Querlesen war gerade durch die Rückblicke ein einziges Chaos, aber ich konnte es zwischendurch auch nicht abstellen, selbst das Lesen anderer Bücher zwischendurch brachte keine Verbesserung mit sich. An sich bin ich ja offen für neue Stilmittel und eine moderne Erzählweise, aber die Autorin hat mich damit einfach nicht abgeholt – vor allem die lyrischen Anteile waren so gar nicht meins, auch das Fragmentarische hat mich hier nicht überzeugt. Die „normalen“ Passagen lagen mir zwar besser, aber so richtig klasse fand ich die auch nicht. Thematisch mit dem politischen und sozialen Gegebenheiten in Brasilien hätte sie mich mitnehmen können, auch der Hintergrund in GBR hat was. Doch durch den -sagen wir mal- besonderen Schreibstil war es öfter mal verwirrend, dazu meine enorme Unlust, die sich beständig gesteigert hat. Für den richtigen Leser ist das Buch gerade aufgrund des Schreibstils wahrscheinlich ein Genuss, aber bei mir ging das Ganze einfach nicht auf, wenngleich die Geschichte Potenzial hatte. Für mich wäre weniger mehr gewesen. Für mich ein Reinfall, aber ich denke, dass der richtige Leser das Buch in all seinen Facetten, Farben und Schattierungen genießen kann – also empfehle ich dringend einen Blick in die Leseprobe vorab.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    21.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über eigene Identitäten, über verwobene Freundschaften und mutiges Engagement

    “Zwischen Himmel und Erde” von der britisch-brasilianischen Schriftstellerin Yara Rodrigues Fowler ist ein starker Roman über Familie und Freundschaft, über Geschichte, Revolutionen und Identitäten. Angesiedelt ist er im Jahr 2016, als eine knappe Mehrheit der Briten den Brexit gewählt hat. Sie erzählt von der Gegenwart und Geschichte ihrer beiden Hauptfiguren Catarina und Melissa, switcht dabei immer wieder in deren Vergangenheit und erzählt auch aus dem Leben von Mel’s Mutter Gloria und von Caterinas Tante Laura, die in Brasilien im Widerstand gegen die Militärdiktatur kämpfte. Überzeugend zeigt Fowler, wie sich Catarina und Mel durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte verändern und in der gegenwärtigen politischen Situation neue Positionen beziehen. So ist "Zwischen Himmel und Erde”, im englischen Original “There Are More Things”, ein Roman über die eigene Identität, über verwobene Freundschaften und das mutige Engagement für die wichtigen gesellschaftlichen und politischen Fragen unserer Zeit.

  • Rita1972

    aus Büchel

    5/5

    29.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin noch richtig überwälti…

    Ich bin noch richtig überwältigt von diesem Buch, das für mich eine echte Entdeckung war. Es ist die Geschichte von Catarina und Melissa, die sich in London kennen lernen. Catarina ist Brasilianerin und zum Studium nach London gezogen, Melissa ist in London geboren, ihre Eltern stammen ebenfalls aus Brasilien, aber Melissa hat sich wenig mit ihren Wurzeln beschäftigt. Yara Rodrigues Fowler ist es mit diesem Roman gelungen, politische Themen mit persönlichen Erfahrungen und Entwicklungen zu verknüpfen, sie schafft es, ihren Figuren ohne große Beschreibungen soviel Tiefe zu verleihen, dass ich das Gefühl hatte, sie alle gut zu kennen. Die Beschreibung von London, den Klassenkamerad*innen, die Familien, das alles in einem ungewöhnlichen, sehr künstlerischen Schreibstil mit einem wirklich schönen, hoffnungsvollen, fast schon magischen Ende. Bis jetzt mein Buch des Frühjahrs!

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  • Cover
    Verlagslogo
    Titelseite
    Widmung
    Motto
    Motto
    Motto
    Prolog
    MILE END I
    AMEN CORNER
    SOHO
    MILE END II
    RUA DO BONFIM
    MILE END III
    pedaço de mim
    MILE END IV
    Epilog
    Anmerkungen der Autorin
    Danksagung
    Biographien
    Impressum