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Geschichte für einen Augenblick Roman | "Einer der bewegendsten Romane, die ich seit langem gelesen habe.“ Madeline Miller, Autorin von Das Lied des Achill

5

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/4,6 cm

Gewicht

693 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Tale for the Time Being

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-156-0

Beschreibung

Rezension

Ruth Ozeki nimmt uns mit ihrem außergewöhnlichen Roman mit auf eine Reise in viele fremde Welten.  ("Brigitte")
Ruth Ozeki vereint zahlreiche Themen in ›Geschichte für einen Augenblick‹ überaus gekonnt miteinander.   ("Deutschlandfunk Kultur")
Vielschichtig und tragikomisch. ("Brigitte Woman")
Ozeki hat das seltene Talent, eine schräge wie eingängige Geschichte mit einer anspruchsvollen Klarheit gegenüber Leben, Tod und menschlicher Grausamkeit zu verbinden. ("Berliner Zeitung")
Ein berührend grandioses und wirklich gewagtes Buch, für dessen Reichtum, der auf über 500 Seiten ausgebreitet wird, man sich ungestörte Zeit nehmen sollte.   ("RBB24 Inforadio")
Es geht um Zen-Buddhismus und Zeit und Familienbande. Um Einsamkeit und Lebenswillen und um die Macht der Phantasie.  ("Kölner Stadt-Anzeiger Magazin")
Ihr Buch stellt Fragen nach Glück und Sinn, die uns alle berühren – und unterhält dabei glänzend.  ("Petra")
Ein großartiger Roman: Witzig, traurig, scharfkantig und zart zugleich. ("Los Angeles Times")
So aktuell wie der Slang japanischer Teenager und so zeitlos wie ein Zen-Kōan, kombiniert Ruth Ozekis Roman großartiges Storytelling mit einer Suche nach dem Sinn des Lebens. Wir tauchen ein in eine verlockende Erzählung, die uns Rätsel aufgibt, die es zu lösen gilt, und Ideen, die wir erforschen wollen. Ozekis Empathie für ihre Charaktere macht Geschichte für einen Augenblick zu einem ebenso emotionalen wie intellektuell fordernden Leseerlebnis. ("The Washington Post")
Vergessen Sie die sprichwörtliche Flaschenpost: Dieses Märchen bricht mit Klischees, indem es die lebensrettende Kraft der Worte bestätigt.   ("Elle")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/4,6 cm

Gewicht

693 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Tale for the Time Being

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-156-0

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Lutz

    aus Peißenberg

    5/5

    05.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Tagebuch als Rettungsring zwischen den Welten

    „Geschichte für einen Augenblick“ von Ruth Ozeki ist eine Wucht. Hart & traurig (Suizid/Mobbing), aber durch Zen-Nonne Jiko auch voller Licht & absurd-tröstlichem Humor. Ein Buch über das „Jetzt“ und die Frage, wie Geschichten uns über Distanzen und Zeiten hinweg verbinden.

  • Gelincik

    4/5

    08.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gut

    Das Buch "Geschichte für einen Augenblick" von Ruth Ozeki erzählt die Geschichte von der Autorin selbst, die ein Tagebuch von der Japanerin Nao findet. In diesem Tagebuch erfährt man eine ganze Menge über Naos Familiengeschichte un dem Zen-Buddhismus. Ich lese viel zu selten etwas aus dem Bereich, aber hier muss ich sagen, dass ich das Buch gar nicht mal schlecht finde. Die Idee sich selbst als einen Buchcharakter zu schreiben finde ich gut, wobei man dann natürlich nicht genau weiß, ob die Autorin selbst zu 100% so ist wie im Buch. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und für mich gibt es eine Menge an Neuheiten, die ich hier dazu lernen durfte. Auch das Cover finde ich ansprechend, weshalb ich 4 von 5 Punkten vergebe.

  • Kaffeeelse

    4/5

    06.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ruth und Nao

    Hier habe ich ein interessantes und sehr spannendes Buch von Ruth Ozeki gelesen. Von der Autorin Ruth Ozeki wartet noch ein anderes Buch bei mir auf seine Lesezeit. Und so war es natürlich kein Wunder, dass mein Interesse auch für „Geschichte für einen Augenblick“ entbrannte, von dem ich vor einiger Zeit hörte. Laut Klappentext findet die Autorin Ruth, deren Mann natürlich Oliver heißt, wie auch Ruth Ozekis Mann im richtigen Leben, was eine gewisse Autofiktion durchschimmern lässt, etwas an der Küste ihrer kanadischen Insel in der Straße von Georgia, eine Wasserstraße zwischen dem kanadischen Festland und Vancouver Island. Wo übrigens auch Ruth Ozeki wohnt. Die Protagonistin, die Autorin Ruth, findet Aufzeichnungen vom japanischen Mädchen Nao, ein Tagebuch in französischer Sprache und eine Uhr. Diese sind von Japan kommend, an die kanadische Küste angespült worden. Sie ist irgendwie fasziniert davon und taucht in Naos Geschichte, in Naos Welt ein. Über die Geschichte der jungen Nao lernt auch Ruth etwas für sich, für ihr eigenes Leben dazu, eine Annäherung passiert. Schon dieser Aspekt ist interessant gelungen. Über das weitere Procedere eröffnen sich auch weitere Einblicke in die japanische Geschichte, in die japanische Kultur und Ruth fixiert sich immer mehr in Naos Welt hinein, wird schon fast etwas zwanghaft, da sie selbst momentan eine Schreibkrise hat und für sich dringend nach Lösungen da heraussucht, die sich für Ruth in Naos faszinierender Welt manifestieren. Die Geschichte ist sehr spannend und ermöglicht einen Einblick in das japanische Denken und die Schreibe fasziniert mich. Dann kommt noch eine Prise magischer Realismus dazu und Einblicke in die japanische Zen-Kultur, in den japanischen Zen-Buddhismus werden auch geboten. Sagen und Mythen der ehemaligen indianischen Bewohner der Gegend spielen auch eine gewisse Rolle und auch Raben finden ihren Platz. Sehr interessant ist das Ganze der Autorin Ruth Ozeki gelungen, die, wen wunderts, im realen Leben eine Zen-Priesterin ist und auch japanische Vorfahren hat. Wie auch der Charakter Ruth im Buch. Von Ruth Ozeki wartet noch ein anderes Buch auf seine Lesezeit und nach der Lektüre von "Geschichte für einen Augenblick" wird "Die leise Last der Dinge" sicher nicht mehr so lange auf sein Entdecken warten. "Geschichte für einen Augenblick" ist nicht nur ein interessanter Blick nach Japan, es ist auch eine Coming of age Geschichte mit einem besonderen Augenmerk auf erlittene Traumata und den Suizid, seine besondere Stellung in der japanischen Kultur. Das Tun der Menschen wird ebenso sehr treffend seziert. Interessant, spannend und lehrreich ist „Geschichte für einen Augenblick“ gemacht. Was will man mehr? Nur ein kleines Manko hat das Buch. Es zündet mich nicht vollkommen an, verbleibt in einer Distanz, dringt nicht vollkommen zu mir durch. Daher der fehlende letzte Stern. Dennoch ein Lesetipp!

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    27.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig

    Die Schriftstellerin Ruth Ozeki schreibt ihr Buch Geschichten für einen Augenblick empathisch und etwas schräg. Es geht um Zen - Buddhismus und Familienbande. Es ist eine Eine Erzählung, die Rätsel aufgibt. Ruth Ozeki lebt auf einer Insel, als sie ein Tagebuch der Japanerin Nao findet. Was da so drin steht ist interessant. Ihr Vater hat in der USA gearbeitet und Nao ist da aufgewachsen. Als der Vater die Arbeit verliert müssen sie nach Japan zurück. Da wird sie von ihren Mitschülern gemobbt. Ihr Großmutter ist 104, bei ihr findet sie Briefe eines Onkels der Soldat werden musste. Über die Gedanken der Autorin und ihres Mannes, war ich manchmal etwas irritiert. Die Autorin schreibt vielschichtig und tragikomisch. Der Roman wird während des Lesens immer besser.

  • dracoma

    aus LANDAU

    3/5

    10.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ruth, eine Schriftstellerin,…

    Ruth, eine Schriftstellerin, die auf einer kleinen Insel von British Columbia lebt, findet am Strand ein ganz besonderes Treibgut: ein Päckchen mit einer Uhr, mit Briefen und dem Tagebuch der jungen Japanerin Nao. Aus diesen Zutaten lebt der Roman, der auf der einen Seite das Tagebuch Naos wiedergibt und auf der anderen Seite, in der Rahmenhandlung, die Reaktion der Schriftstellerin auf dieses Tagebuch erzählt. Die autofiktionalen Bezüge der Rahmenhandlung sind unübersehbar. Da auch Ruth japanische Wurzeln hat, sieht sie viele Parallelen zur Welt Naos und findet einen starken emotionalen Zugang zu dem Schicksal Naos. Nao wiederum verbindet ihre Lebensbeschreibung mit der Biografie ihrer Urgroßmutter, einer politischen Aktivistin und buddhistischen Nonne. Die Autorin spannt damit einen sehr breiten Bogen, in dem vieles Platz finden muss. Das Platzen der Dotcom-Blase und der soziale Abstieg der Familie, das japanische Schulwesen, der Zen-Buddhismus und seine Meditationstechniken, Geisterglaube, der Tsunami von 2011, Meeresströmungen, Vermüllung der Meere, der II. Weltkrieg, grausame Übergriffe der japanischen Armee im chinesisch-japanischen Krieg, Kamikaze, der Drill in der Kaiserlich-japanischen Armee, Mythen der indigenen Bewohner von British Columbia, die für Europäer ungewohnte Betrachtung des Selbstmords, Cyber-Mobbing, Wiederaufforstungsbestrebungen, das Problem invasiver Arten, Gewissen und Digitalisierung – das ist nur eine unvollständige Auflistung der Themen, die die Autorin anschlägt und die sie in einem Anhang teilweise näher erläutert. Unbestritten: das Buch ist lehrreich, und der Blick in den japanischen Alltag und vor allem das japanische Denken ist faszinierend. Sehr originell ist auch die Art und Weise, wie die Autorin die beiden Rahmenhandlungen miteinander verknüpft. Ruth erkennt nämlich, dass sie das Leben des Tagebuchschreiberin beeinflussen kann, und zwar durch einen Traum. Durch diesen Traum wird ihre Welt mit der Welt Naos verbunden, über die zeitlichen Unterschiede hinweg. Diese Einflussnahme ist rational nicht erklärbar – aber da das Haustier Schrödinger heißt, wird der Leser auch kurz in die Quantentheorie eingeführt. Diese Überfülle an Themen führt dazu, dass der Leser gelegentlich den roten Faden verliert. Eine straffere Erzählweise und der rigorose Verzicht auf einige Themen hätten dem Buch gut getan und zudem noch hinreichend Stoff für weitere Bücher geboten. Die vielen japanischen Einfügungen mögen zwar die Authentizität stärken, aber sind sie notwendig? Beispiel: „Nanka kusai yo!“ heißt schlicht „Hier stinkt etwas“, ist also kein japanisches Idiom. Diese häufigen Einsprengsel zwingen den Leser zu den Fußnoten und hemmen unnötig den Lesefluss. Trotz dieser Schwächen eine Lese-Empfehlung: der Roman ist ein lohnenswerter Ausflug in die japanische Gedankenwelt.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bettina Krauß

    Bettina Krauß

    Thalia Neuwied

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    5/5

    14.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bezaubernd, poetisch, nahegehend!...

    Bezaubernd, poetisch, nahegehend! Eines der Bücher, die in mir noch lange nachklingen. Ich habe es vor längerer Zeit gelesen und es beeindruckt mich immer noch zutiefst.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch zum Abtauchen!

    Es ist kaum in ein paar Sätze zu fassen was alles in diesem Buch drinsteckt. Deshalb empfehle ich, es einfach zu lesen und sich auf diese sehr besondere Geschichte einzulassen. Sie werden eine traurige, spannende, vielschichtige Familiengeschichte lesen die sie nicht vergessen werden.

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