Ein altes Familiengeheimnis.Eine eigenwillige junge Frau.Und eine düstere Sage ...An der Nordküste Cornwalls spukt es, wenn man den Küstenbewohnern glaubt. Menschen sind verschwunden, geholt vom fahlen Seemann, der dazu verdammt ist über die Meere zu fahren, bis ihn jemand aus seiner Einsamkeit erlöst. Luna Walker, eine junge Frau aus London, hält nichts von dieser Sagengestalt. Sie hat das Häuschen ihrer Tante geerbt und möchte an der Küste Fuß fassen, sich aus der versnobten Londoner Gesellschaft lösen.Robert Byrne, der aus der Gegend stammt, aber längst nicht mehr dort lebt, belächelt den Aberglauben der Küstenbewohner ebenfalls. Er ist nur zurück, um endlich sein Elternhaus zu verkaufen. Zu viele schlechte Erinnerungen lasten auf dem schlossähnlichen Gebäude oben auf den Klippen. Erinnerungen an die Familie, die Byrne dort verlor. Er und Luna begegnen sich im Pub. Die junge Frau macht Eindruck auf Byrne. Doch dann geschieht etwas, was niemals geschehen dürfte ...-
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Melanie Schultz
4/5
23.06.2024
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Sagenumwobener und düsterer Roman
In "Schattenkind" - Ein Luna Walker Roman von Eva Lirot wird man in eine sagenumwobene und düstere Geschichte gezogen.
"Luna hat genug von ihrer Familie und geht nach Cornwall. Dort geht allerdings die Sage vom "fahlen Seemann" um, wobei immer wieder Menschen verschwunden sind. Was hat es wirklich mit dieser geheimnisvollen Sage auf sich?"
Der Roman wird aus der Sicht mehrerer Protagonisten geschrieben. Das finde ich persönlich sehr gut. Wir lernen diese dadurch auch sehr gut kennen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Wobei die Beschreibungen des rauhen Cornwall einen richtig positiven Einfluss nehmen, man findet sich gedanklich an den Küsten in England wieder.
Durch die einnehmende Schreibweise fliegt man nur so durch die Seiten.
Lediglich der Schluss des Romans ist für mich "zu abgehakt". Da hätten es ein paar mehr Seiten sein können. Daher auch leider einen Punkt Abzug.
Bewertung
aus Gronau
4/5
09.12.2022
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etwas geisterhaft
Eva Lirot Schattenkind Editionnova 2020
Luna zieht sich in das geerbte Haus an der Nordküste Cornwalls zurück, fern von ihrer Familie in London, die sehr oberflächlich und reich ist. Es soll hier spuken. Ihre Tante hat ihr einige Geschichten erzählt. Robert Byrne, der sein Haus nicht verkaufen kann, in dem seine Familie ums Leben kam, ist zur selben Zeit hier. Beide lernen sich an einem Abend im Pub kennen. Am nächsten Morgen ist Luna verschwunden.
Auf dieses Buch stieß ich, weil die Autorin in 2022 ein Buch rausbrachte, das auf der Insel Fehmarn spielt. Also besorgte ich mir erst mal das Buch Schattenkind, um zu sehen, ob ich vielleicht das Fehmarn Buch auch noch besorgen könnte. Schließlich wenn mir schon der Schreibstil nicht gefällt, was für eine Bewertung würde dann der Fehmarnkrimi bekommen?
Erst mal fand ich den Schreibstil der Autorin nicht ganz so flüssig? wie ich mir das vorstellte. Flüssig ist vielleicht das falsche Wort, ich kann es nicht erklären. Es war nicht so, dass ich sofort im Buch DRIN war. Also keine Wohnung, wo man gleich einziehen möchte.
Die Charaktere waren interessant und teilweise authentisch, fand ich. Die Pubbesitzerin. Die Geschichte wird aus der Sicht des Spielers (erst am Ende war mir klar, WARUM er so hieß, zuerst hab ich auf das falsche getippt), Lunas und Robert Byrnes geschrieben. Ich konnte mir alle drei vorstellen, auch wenn sie insgesamt alle ein wenig blass wirkten.
Die Einordnung in ein Genre fällt mir schwer. Amazon schlägt vor Geister oder Familiensaga. Auch das passt nicht ganz so, aber insgesamt sind die meisten Geschichten eh fließend und betreffen mehrere Genres. Daher möchte ich das mal so stehen lassen.
Achtung: Der nächste Absatz könnte Spoiler enthalten.
Die Geschichte fließt etwas zäh und langweilig dahin. Ortsbeschreibungen, Charaktere, es dröppelt wie der Regen am Fenster. Langsam und leise, trotz des Spielers Geschichte, der etwas Spannung verheißt. Leider weiß man sofort, wen er sich ausgesucht hat und ich ahnte, was er mit Robert Byrnes zu tun hat. Gegen Ende wird es leicht spannend, doch das wird schnell aufgelöst, da Robert Byrnes nicht aufgibt. Auch das Ende selber ist dann doch eher überraschend und tatsächlich in eine Familiensaga einzuordnen.
Tja, wie soll ich das bewerten? Die Geschichte war nicht schlecht. Ich kann es auch nicht in ein einziges Genre sortieren. Es ist so, wie die Schriftstellerin beschreibt, sie schreibt und die Geschichte fließt zusammen. Sie hat nicht 1000 Zettel, sondern die Geschichte wird durch ihr Schreiben ein ganzes, wenn auch ungeplantes, und vielleicht überraschend zum Schluss.
Positiv aus meiner Sicht. An 3 Abenden ausgelesen, nur ein Buch dazwischen gelesen. Zu Ende gelesen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Manchen Büchern würde ich gerne keine Sternebewertung zukommen lassen, weil ich mir nicht schlüssig bin. Ich hab das Buch aber ausgelesen und so schlecht war es nicht, von daher bin ich gespannt auf die Fehmarngeschichte, also 4 Sterne und eine Empfehlung.
PS: Das Cover ist anders und ich konnte nicht die Buchkategorie finden. Als Hörbuch ist es sicher noch besser, wenn die Stimme stimmt. Ich habe ins Hörbuch reingehört und fand die Stimme passend, so zynisch wie sie Isabella die Schwester von Molly (Luna) beschreibt.
brauneye29
aus Wachtendonk
4/5
21.11.2022
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Gute Unterhaltung
Zum Inhalt:
Glaubt man den Bewohnern, dann spukt es an der Nordküste Cornwall. Menschen sind vom Fahren Seemann geholt worden, der verdammt ist über die Meere zu fahren, bis ihn jemand aus der Einsamkeit erlöst. Lina glaubt nicht an die Geschichte. Sie hat ein Haus geerbt und möchte hier, fern vom versnobten London, leben. Doch dann geschehen sonderbare Dinge.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir gefallen, besonders die Stimmung hat mir gefallen. Ich habe auch sehr genossen, es mir vorlesen zu lassen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es in der Buchversion gut lesbar ist. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, waren gut ausgearbeitet. Insgesamt ein Buch, dass mich gut unterhalten hat.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Anett H.
aus Brandenburg
3/5
08.11.2022
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Die Sage von Cornwall
„Schattenkind“ von Eva Lirot habe ich als ungekürztes Hörbuch mit einer Spielzeit von 4 Stunden und 46 Minuten gehört. Gesprochen wird es von Stefanie Darnesa.
Nachdem Luna Walkers Vater auf See verschollen und dann für tot erklärt wurde, heiratet ihre Mutter einen Earl. Seitdem fühlen sich die Mutter und Lunas Schwester Isabella zu Höherem berufen, denken nur noch ans Shoppen und versnobte Gesellschaften. Luna will nur noch weg von dieser Familie. Von ihrer Tante hat sie ein Häuschen in Cornwall geerbt, wohin sie dann geht. Sie jobbt in einem Souvenirladen und hat gute Ideen für ein Projekt.
Auch Robert Byrne kommt nach Cornwall, um sein Elternhaus zu verkaufen. Er hat keine guten Erinnerungen daran und will alles schnellstens erledigen.
In einem anderen Handlungsstrang wird vom Spieler erzählt, der in den Felsen von Cornwall haust.
In dem kleinen Ort sind in den letzten Jahren immer wieder Menschen verschwunden. Es kursiert die Legende vom fahlen Seemann, der rastlos über die Meere fährt, bis er erlöst wird.
Luna und Robert begegnen sich im Pub und finden sich sympathisch. Doch dann passiert etwas Ungeanhntes.
Die Geschichte verläuft eher ruhig, ohne Irreführungen in der Handlung, sehr geradlinig. Besonders spannend fand ich sie nicht, obwohl gegen Ende kurz aufgedreht wurde und ich den Ausgang erahnte. Trotzdem hat mir das Hörbuch gut gefallen. Der Ort der Handlungen wird sehr anschaulich beschrieben und Cornwall ist eine wunderschöne Gegend.
Von Luna und Robert erfährt man einiges aus der Familie, ansonsten waren die Charaktere nicht besonders herausgearbeitet und sind eher Nebensache. Dafür war das Buch wohl auch zu kurz.
Die Sprecherin passte meiner Meinung nach nicht unbedingt zu einem Krimi, sie sprach ziemlich aufgedreht und oft mit einem Strahlen in der Stimme. Mir fehlte das Düstere, Geheimnisvolle, Beängstigende, so, wie das Cover wirkt, was mir sehr gefällt.
Bewertung
1/5
12.01.2026
eBook (ePUB 3)
Gähn!
Oh mannomann... alles hat sich gut angehört,die Umsetzung langweilig..die Geschichte hätte man auch mit 10 seiten beenden können. Soviel unnützen Zeug wird geschrieben und das mehrmalig wiederholt. mal wieder schade um das Geld und die Zeit Solch einen Roman kann auch ein Teenager schreiben..
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