Mameleben

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oder das gestohlene Glück

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,3 cm

Beschreibung

Rezension

»'Mameleben' ist ein lebendiges Stück Zeitgeschichte und ein wunderbares, kluges Buch voller Wärme, Witz und Empathie - ein Lesegenuss der ganz besonderen Art.« Simone Neidlinger / Aachener Zeitung Aachener Zeitung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,3 cm

Gewicht

270 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07225-9

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Ein Denkmal für diese Mutter!

luisa aus NRW am 24.11.2023

Bewertungsnummer: 2074982

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mameleben“ ist für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres 2023, ein besonderes Buch voller Humor und Wärme, durchsetzt mit Ernsthaftigkeit und Trauer. In seinem Text erinnert sich Michel Bergman an seine Mutter Lotte, eine ganz besondere Frau, die antisemitische Anfeindungen und Lagerhaft überstand, sich im Nachkriegsdeutschland allein als Geschäftsfrau durchsetzen musste und schließlich in Frankreich eine neue Heimat fand. Michel Bergmann zeichnet seine Mutter als eine Diva vom alten Schlag: sie ist unerbittlich, unnachgiebig, schlagfertig, unversöhnlich in ihren Ansichten, launisch, herrisch und mitunter auch herablassend. Ihren Sohn erzieht sie fast rücksichtslos mit einiger verbaler Härte. Sie hat Ansprüche und wenn diese nicht erfüllt werden, dann reagiert sie enttäuscht. Lottes Charakter führt dazu, dass „Mameleben“ ein Feuerwerk der Situationskomik ist. Alle Szenen, in denen Lotte ihre Bonmots und pointierten Repliken zum Besten gibt, sind perfekt auf den Punkt geschrieben – es ist ein wahres Vergnügen, diese Frau in Aktion zu erleben, wenn auch manchmal etwas schwarzhumorig. Lotte ist überaus redegewandt, ihre Sprache wird durch jiddische und französische Ausdrücke, die alle im Glossar erläutert werden, ergänzt, was ihr zusätzliche Persönlichkeit und Glaubhaftigkeit verleiht. Natürlich schwingt in Bergmanns Anekdoten Kritik an der Mutter mit. Die Passagen sind gerade auch deshalb so amüsant, weil sie völlig authentisch wirken und einem das Verhalten von Lotte auch immer mal wieder die Sprache verschlägt. Dennoch ist „Mameleben“ keine Abrechnung mit einer dominanten und kühlen Mutter, die die eigenen Bedürfnisse zentral setzt – im Gegenteil. „Mameleben“ ist eine im Kern sehr liebevolle Hommage eines Sohnes an seine energische Mama, die auch erst durch die Distanz der vergangenen Zeit ermöglicht wird. So werden die kurzweiligen und lustigen Anekdoten auch immer wieder durch ernsthaftere Betrachtungen, gerade wenn es auf das Ende des Romans zugeht, ergänzt, die das harte Los der Mutter unterstreichen und um Verständnis dafür werben, warum ein Mensch zu dem wird, was er ist. „Mameleben“ ist eine ausdrückliche Leseempfehlung, ein umwerfendes Denkmal für eine unvergessliche Frau. Charmant, flüssig und klug geschrieben, mit hohem Unterhaltungswert, ohne jemals oberflächlich zu werden, dazu ein Blick auf das Leben in Europa im 20. Jahrhundert. Ich habe mich köstlich amüsiert, wurde mit melancholischem Unterton zum Nachdenken angeregt und werde Lotte immer in meinen Gedanken behalten. Was für eine Frau! Was für ein Buch!
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Ein Denkmal für diese Mutter!

luisa aus NRW am 24.11.2023
Bewertungsnummer: 2074982
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mameleben“ ist für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres 2023, ein besonderes Buch voller Humor und Wärme, durchsetzt mit Ernsthaftigkeit und Trauer. In seinem Text erinnert sich Michel Bergman an seine Mutter Lotte, eine ganz besondere Frau, die antisemitische Anfeindungen und Lagerhaft überstand, sich im Nachkriegsdeutschland allein als Geschäftsfrau durchsetzen musste und schließlich in Frankreich eine neue Heimat fand. Michel Bergmann zeichnet seine Mutter als eine Diva vom alten Schlag: sie ist unerbittlich, unnachgiebig, schlagfertig, unversöhnlich in ihren Ansichten, launisch, herrisch und mitunter auch herablassend. Ihren Sohn erzieht sie fast rücksichtslos mit einiger verbaler Härte. Sie hat Ansprüche und wenn diese nicht erfüllt werden, dann reagiert sie enttäuscht. Lottes Charakter führt dazu, dass „Mameleben“ ein Feuerwerk der Situationskomik ist. Alle Szenen, in denen Lotte ihre Bonmots und pointierten Repliken zum Besten gibt, sind perfekt auf den Punkt geschrieben – es ist ein wahres Vergnügen, diese Frau in Aktion zu erleben, wenn auch manchmal etwas schwarzhumorig. Lotte ist überaus redegewandt, ihre Sprache wird durch jiddische und französische Ausdrücke, die alle im Glossar erläutert werden, ergänzt, was ihr zusätzliche Persönlichkeit und Glaubhaftigkeit verleiht. Natürlich schwingt in Bergmanns Anekdoten Kritik an der Mutter mit. Die Passagen sind gerade auch deshalb so amüsant, weil sie völlig authentisch wirken und einem das Verhalten von Lotte auch immer mal wieder die Sprache verschlägt. Dennoch ist „Mameleben“ keine Abrechnung mit einer dominanten und kühlen Mutter, die die eigenen Bedürfnisse zentral setzt – im Gegenteil. „Mameleben“ ist eine im Kern sehr liebevolle Hommage eines Sohnes an seine energische Mama, die auch erst durch die Distanz der vergangenen Zeit ermöglicht wird. So werden die kurzweiligen und lustigen Anekdoten auch immer wieder durch ernsthaftere Betrachtungen, gerade wenn es auf das Ende des Romans zugeht, ergänzt, die das harte Los der Mutter unterstreichen und um Verständnis dafür werben, warum ein Mensch zu dem wird, was er ist. „Mameleben“ ist eine ausdrückliche Leseempfehlung, ein umwerfendes Denkmal für eine unvergessliche Frau. Charmant, flüssig und klug geschrieben, mit hohem Unterhaltungswert, ohne jemals oberflächlich zu werden, dazu ein Blick auf das Leben in Europa im 20. Jahrhundert. Ich habe mich köstlich amüsiert, wurde mit melancholischem Unterton zum Nachdenken angeregt und werde Lotte immer in meinen Gedanken behalten. Was für eine Frau! Was für ein Buch!

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Die Mutter

Bewertung aus Lemwerder am 28.02.2023

Bewertungsnummer: 1889839

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Journalist und Schriftstele Michel Bergmann schreibt in dem Roman „Mameleben: Oder das gestohlene Glück“ über seine Mutter. Das ist ihm sehr gut gelungen. Sie musste in die Schweiz emigrieren. Ich hatte noch nicht gewusst, das die Schweizer so mit den Flüchtlingen umging. Michel Bergmann wurde 1945 geboren und seine Mutter musste ihn erst allein versorgen. Gut sie war eine besondere Frau, oft schwierig, aber er liebte sie. Was ihn oft störte, empfindet er jetzt, wo er selber älter wird, nicht mehr so extrem.
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Die Mutter

Bewertung aus Lemwerder am 28.02.2023
Bewertungsnummer: 1889839
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Journalist und Schriftstele Michel Bergmann schreibt in dem Roman „Mameleben: Oder das gestohlene Glück“ über seine Mutter. Das ist ihm sehr gut gelungen. Sie musste in die Schweiz emigrieren. Ich hatte noch nicht gewusst, das die Schweizer so mit den Flüchtlingen umging. Michel Bergmann wurde 1945 geboren und seine Mutter musste ihn erst allein versorgen. Gut sie war eine besondere Frau, oft schwierig, aber er liebte sie. Was ihn oft störte, empfindet er jetzt, wo er selber älter wird, nicht mehr so extrem.

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Chiara Seul

Thalia Bonn

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Faszinierende Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein grandioses Buch voller Liebe geschrieben und genauso voller Schmerz. Ein Sohn, der über seine Mutter erzählt, von ihrem Schicksal als Jüdin in Deutschland. Die Last eines unerfüllten Lebens, welches sie durchlebte, färbt auch auf ihren Sohn ab und spiegelt sie wieder. Eine starke, eigensinnige Frau, die sich aufgeopfert hat, aber vom Leben enttäuscht wurde, eine Frau, die liebevoll sein kann, auf der anderen Seite aber übergriffig, verletzend und bitter. Eine faszinierende und authentische Geschichte. Voller Emphatie und Menschlichkeit.
5/5

Faszinierende Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein grandioses Buch voller Liebe geschrieben und genauso voller Schmerz. Ein Sohn, der über seine Mutter erzählt, von ihrem Schicksal als Jüdin in Deutschland. Die Last eines unerfüllten Lebens, welches sie durchlebte, färbt auch auf ihren Sohn ab und spiegelt sie wieder. Eine starke, eigensinnige Frau, die sich aufgeopfert hat, aber vom Leben enttäuscht wurde, eine Frau, die liebevoll sein kann, auf der anderen Seite aber übergriffig, verletzend und bitter. Eine faszinierende und authentische Geschichte. Voller Emphatie und Menschlichkeit.

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist wieder voller Humor! Die Romane von Bergmann sind absolut empfehlenswert.
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