Ich höre keine Sirenen mehr

Ich höre keine Sirenen mehr

Krieg und Alltag in der Ukraine │ Vom preisgekrönten Reporter der taz

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Siedler

Seitenzahl

272

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Siedler

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,5 cm

Gewicht

433 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0167-7

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Sehr persönliche Eindrücke aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine

Renas Wortwelt am 14.10.2023

Bewertungsnummer: 2043382

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Schulz ist ein mehrfach preisgekrönter Journalist der Zeitung taz. Er bereiste wiederholt die Ukraine, schon 2016 und 2018, als er unter anderem für die ukrainische Zeitung Kyiv Post arbeitete und schon damals vom Krieg im Donbass berichtete, als dieser hier noch kaum Aufmerksamkeit fand. Nachdem im Februar 2022 der Angriffskrieg Russlands begann, reiste der Autor erneut in die Ukraine. Er traf alte und neue Bekannte, beobachtete Freiwillige bei ihrer Arbeit für die Soldaten und die Zivilbevölkerung. Er begleitete Transporte, die mit Medikamenten und Lebensmitteln in die von Russland besetzten Gebiete fuhren, er begab sich in die Orte, die von den Ukrainern zurückerobert worden waren und sah, was dort geschehen und was das mit den Menschen dort gemacht hatte. Auf sehr persönliche Weise schildert Daniel Schulz, was er sieht, was er erlebt. Er gibt sehr detailreich die Gespräche wieder, die er mit den Volontär:innen führt, die Schutzwesten herstellen, die Pakete packen, die Nahrungsmittel, Medikamente oder medizinische Geräte organisieren, oft aus dem Ausland, oft zu überteuerten Preisen. Gerade diese Gespräche sind es, die bei der Lektüre dieses Buches besonders berühren. Diese fast unerschütterliche Grundhaltung der Menschen, denen er begegnet, diese Überzeugung, für ihr Land aktiv sein zu müssen, die macht einen sprachlos, lässt einen die Menschen geradezu bewundern. Unermüdlich, mit wenig Schlaf, engagieren sich die Freiwilligen. Etwas, das es so früher eher nicht gab, als man die Regierung nur als korrupt empfand. Nun aber ist der Zusammenhalt enorm, die gegenseitige Hilfe uneigennützig, dabei immer auch lebensgefährlich. Daniel Schulz trifft auch Menschen wieder, denen er schon 2016 oder 2018 begegnete, zeichnet ihre Veränderung nach, ihre geänderte Einstellung zu ihrem eigenen Land. All das ist faszinierend, spannend geradezu, dabei immer wieder erschütternd, manchmal zu Tränen rührend, mal sehr wütend machend. Ein gutes Buch, ein persönliches Buch. Daniel Schulz - Ich höre keine Sirenen mehr Siedler Verlag, April 2023 Gebundene Ausgabe, 272 Seiten, 24,00 €
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Sehr persönliche Eindrücke aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine

Renas Wortwelt am 14.10.2023
Bewertungsnummer: 2043382
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Schulz ist ein mehrfach preisgekrönter Journalist der Zeitung taz. Er bereiste wiederholt die Ukraine, schon 2016 und 2018, als er unter anderem für die ukrainische Zeitung Kyiv Post arbeitete und schon damals vom Krieg im Donbass berichtete, als dieser hier noch kaum Aufmerksamkeit fand. Nachdem im Februar 2022 der Angriffskrieg Russlands begann, reiste der Autor erneut in die Ukraine. Er traf alte und neue Bekannte, beobachtete Freiwillige bei ihrer Arbeit für die Soldaten und die Zivilbevölkerung. Er begleitete Transporte, die mit Medikamenten und Lebensmitteln in die von Russland besetzten Gebiete fuhren, er begab sich in die Orte, die von den Ukrainern zurückerobert worden waren und sah, was dort geschehen und was das mit den Menschen dort gemacht hatte. Auf sehr persönliche Weise schildert Daniel Schulz, was er sieht, was er erlebt. Er gibt sehr detailreich die Gespräche wieder, die er mit den Volontär:innen führt, die Schutzwesten herstellen, die Pakete packen, die Nahrungsmittel, Medikamente oder medizinische Geräte organisieren, oft aus dem Ausland, oft zu überteuerten Preisen. Gerade diese Gespräche sind es, die bei der Lektüre dieses Buches besonders berühren. Diese fast unerschütterliche Grundhaltung der Menschen, denen er begegnet, diese Überzeugung, für ihr Land aktiv sein zu müssen, die macht einen sprachlos, lässt einen die Menschen geradezu bewundern. Unermüdlich, mit wenig Schlaf, engagieren sich die Freiwilligen. Etwas, das es so früher eher nicht gab, als man die Regierung nur als korrupt empfand. Nun aber ist der Zusammenhalt enorm, die gegenseitige Hilfe uneigennützig, dabei immer auch lebensgefährlich. Daniel Schulz trifft auch Menschen wieder, denen er schon 2016 oder 2018 begegnete, zeichnet ihre Veränderung nach, ihre geänderte Einstellung zu ihrem eigenen Land. All das ist faszinierend, spannend geradezu, dabei immer wieder erschütternd, manchmal zu Tränen rührend, mal sehr wütend machend. Ein gutes Buch, ein persönliches Buch. Daniel Schulz - Ich höre keine Sirenen mehr Siedler Verlag, April 2023 Gebundene Ausgabe, 272 Seiten, 24,00 €

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