Produktbild: Undine

Undine in Großdruckschrift

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24,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

Outlook

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,8 cm

Gewicht

169 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-368-29250-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

Outlook

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,8 cm

Gewicht

169 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-368-29250-8

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  • Bewertung

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderbare Erzählung

    Ein wunderbare Erzählung der Undine, dem weiblichen Elementargeist des Wasser und ihrer Erfahrung mit der Menschheit und der Liebe. Ein wirklich faszinierendes Werk. Sehr empfehlenswert.

  • Callisto

    5/5

    05.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Der Ritter Huldbrand von…

    Der Ritter Huldbrand von Ringstettet muss, um einen Handschuh als Liebespfand seiner angebeteten Bertalda, der Pflegetochter des Herzogs, einen Wald durchqueren, in dem es Spuken soll und Bertalda anschießend berichten, welchen Wesen er begegnet ist. Am Ende des Waldes, kurz bevor die Nacht einbricht, kommt Huldbrand an einen Landspitze auf der ein altes Fischerpaar mit ihrer Findeltochter Undine lebt. Die Achtzehnjährige Undine ist eine Schönheit und ein wahrer Wildfang, sie verzaubert Huldbrand mit ihrem Liebreiz, was noch dadurch befördert wird, dass ein Unwetter ausbricht und die jungen Leute auf engem Raum gefangen sind. Gegen Ende dieser Abgeschiedenheit ehelicht Huldbrand Undine und auch, als sie ihm gesteht, dass ihr Name mehr als nur ein Name ist, sondern tatsächlich ihr Wesen beschreibt, steht er noch zu ihr. Aber in der fernen Reichsstadt wartet immer noch Bertalda auf ihn. Ein Klassiker und (urban) Fantasy Roman aus dem 1811. Urban Fantasy? Wie komme ich darauf? Ganz einfach, dieser Roman hat alles, was das heutige Urban Fantasy Genre ausmacht nur in teils gespiegelter Form. Ein natürlich attraktiver, reicher, adeliger junger Mann verliebt sich in eine wunderschöne Außenseiterin (in diesem Fall eine arme Fischerstochter). Er hat zwar keine schicken Autos, dafür aber ein edles Pferd und ein echtes Ritterschloss. Anders als in modernen urban Fantasy Romanen, die sich hauptsächlich an die weibliche Klientel richten, ist hier die Heldin das übernatürliche Wesen. Sie ist eine Undine, ein weiblicher, jungfräulicher (naja, bis nach der Hochzeitsnacht) Wassergeister, sie gehört damit zu den halbgöttlichen Elementargeistern der mythologischen Gattung Nymphe, die das Wasser verkörpern. Auch die Dreiecksgeschichte fehlt nicht, denn natürlich gibt Bertalda nicht auf, sie steht immer noch auch Huldbrand, so entspinnt sich die klassische urban Fantasy Dreiecksgeschichte, nur diesmal hat nicht die Frau die Qual der Wahl, sondern der Mann. Dazu noch eine kräftige Prise Magie und Zauberei, wie sich das für dieses Genre gehört, dazu noch ein paar unrealistische Zufälle und fertig ist der erste Prototyp des urban Fantasy Romans. Ja, der Roman ist zudem auch noch ein Klassiker, vielleicht werden es auch einige der heutigen Romane dieses Genres schaffen, Klassiker zu werden, was ich jedoch schwer bezweifle. Trotz seines klassischen Plots oder vielleicht gerade deswegen, fesselt die Geschichte immer noch. Sie ist immer noch sehr gut und spannend zu lesen und hat nichts von ihrem Charme eingebüßt.

  • Zitronenblau

    4/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Undine

    Was die Undine so besonders macht, ist ihre Originalität: Fouqué - himmelhoch gelobt von niemand geringerem als Arno Schmidt - verwebt mythologischen Stoff, aber so, dass eine originelle märchenhafte Erzählung daraus gesponnen wird. Die Geschichte dreht sich um eine Wassernymphe namens Undine, die von ihrem Vater auf das Land gesendet wird, um jemanden zu treffen, der sie heiratet, damit sie eine Seele erhält. Sie begegnet (wohnend unter Fischersleuten) einem Ritter, der sie zur Frau nimmt. Am Ende aber verschmäht er sie, schickt sie zurück ins Wasser, das zu den entsprechenden Konsequenzen führt (ich möchte hier nicht alles verraten). Interessant ist nun die Deutung bzw. die Auslegung dieser kleinen frühromantischen Geschichte, an die ich mich nur peripher wage. Ich glaube, dass die Nymphe symbolisch für die Elemente steht (hier also insbes. Element Wasser), für die Naturwelt, die durch die "Liebe des Menschen zu ihr" ihre Seele erhält. Die Rivalin, Berthalda, ist die Liebe zur Menschenwelt und verkörpert für den Ritter das menschlich-ambivalente Band der Gefühle (Eifersucht, Zorn und Konflikt, aber auch Liebe, Sehnsucht und Abhängigkeit etc.). Der Ritter steht somit als tugendhafter (christlich-sittlicher) wie auch als Natur liebender Mensch zwischen diesen beiden Welten, entscheidet sich jedoch am Ende für Berthalda, da ihm Undine unheimlich und fremd vorkommt. Ob man dies nun negativ auslegt gegen die christlcihe Welt des Ritters, sei anheim gestellt. Das Ende der Geschichte ist symbolisch für die Gefahr, die droht, wenn der Mensch die Natur missachtet. Eine Abstraktionsstufe darunter könnte man auch feministischer deuten: die Folgen für den Mann nach dessen Untreue gegenüber seiner Gemahlin... Nicht zuletzt ist Undine ein Elementargeist, Trugbild also, das auch für das Gewissen des Menschen stehen kann. Das Element Wasser soll hier nicht nur Ausdruck für das Schöne sein, sondern für das Element der Gattungsherkunft per se, so wie es beim Fauste (II) schon geschrieben steht, - apropos - erklingt ferner nicht der goethisch-faustische Satz in symbiotischer Beziehung zur Undine?: "Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan..." Ein kleines Stückchen Romantik von Fouqué, das von dessen Freund und von mir sehr hoch gelobten Schwarzromantiker und aber auch Komponisten ETA Hoffmann vertont wurde (Oper). Zudem hat der erst vor wenigen Tagen verschiedene H. W. Henze das Sujet der Undine aufgegriffen und zu einem Ballett orchestriert...

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