Produktbild: Mirmar

Mirmar Roman

6

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.04.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/13,5/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03987-5

Beschreibung

Rezension

»Josefine Soppa hat einen gleichermaßen zarten wie kämpferischen Roman über das richtige Leben im falschen System geschrieben.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Josefine Soppa hat hier ihren eigenen, überzeugenden Weg gefunden.« ("ZEIT online")
»Einfühlsam und engagiert erzählt Josefine Soppa von ihren weiblichen Figuren und von einer ungleichen Gesellschaft, die sie benachteiligt, sie erzählt von Prekarität und Aussichtslosigkeit. Sie tut dies, ohne anzuklagen, augenzwinkernd und ironisch, niemals kitschig.« ("WDR 3")
»Ein atmosphärisches Debüt und das zärtliche Porträt von Mutter und Tochter, dessen Wucht ganz allmählich einsickert.« ("kulturnews")
»Ein Roman, der die Debatten um Quiet Quitting, Ausbeutung und Burn-Out ästhetisch abbildet.« ("Missy Magazine")
»literarisch und klassenkämpferisch« ("Neues Deutschland")
»Mirmar‹ erzählt von feministischen Utopien und von der Liebe abseits heteronormativer Zweier-Beziehungen, mit einem scharfen Blick für das Leben und Arbeiten in digitalen wie in analogen Welten, mit Witz und einer großen Zärtlichkeit für die Figuren.« ("Kreuzer")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.04.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/13,5/2,6 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03987-5

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Erschöpfung entkommen

    „Manche erzählen, es gibt da ein Kreuzfahrtschiff, das nicht mehr zurückgekommen ist, das den Ozean für immer ansteuert.“ Die Protagonistin und ihre Mutter schlagen sich seit Jahren mit Gelegenheitsjobs und dem abwechselnden Untervermieten ihrer Wohnungen durchs Leben. Wie lange genau, das kann die Erzählerin nicht sagen, schließlich ist es schwer, den Überblick zu behalten, wenn sich jedes Jahr gleich anfühlt. Eines Tages jedoch ist ihre Mutter plötzlich verschwunden… Dieser Roman erzählt von Frauen. Frauen, die Gebäude reinigen, die verspannte Rücken massieren, die die unermessliche Flut an Hasskommentaren im Internet löschen, denen die Rente nicht zum Leben reicht. Er erzählt von den Frauen, die in diesem System oft unsichtbar und namenlos bleiben, namenlos wie die Protagonistin und ihre Mutter. Und er erzählt, neben dieser Traurigkeit und Beklemmung, auch von Hoffnung. Von Solidarität und Zusammenhalt, von Freundinnen, die sich nachts Geschichten von der Freiheit erzählen, von Müttern und Töchtern und von einer Utopie des Ausbruchs aus dem Hamsterrad der prekären Arbeitsverhältnisse. Nicht nur die Geschichte, auch die kluge, spielerische, schnelle Sprache hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Viele Passagen fand ich so großartig, dass ich sie gleich zweimal gelesen habe. Über diesen Roman werde ich noch sehr lange nachdenken.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenarbeit

    Ein interessantes Buch! Ein dystopisches Buch! Ein Buch, welches etwas Zeit gebraucht hat, um seinen Zauber zu entfalten. Anfänglich, die ersten 50 Seiten in etwa, fand ich es recht langatmig und habe mich gefragt, wohin Josefine Soppa mit mir möchte. Aber dann zündete der Funken und ich konnte mich ganz schwer dem plötzlich entstandenen Lesesog entziehen. Denn dieses Buch spricht mich direkt an! Es geht um die Frauen, die in ihrer täglichen Arbeit unser System am Laufen halten, aber so wenig vom System dafür wertgeschätzt werden, da es ein patriarchales System ist, welches nur die “wichtigen”, patriarchalen Arbeiter unterstützt. Diese patriarchalen Arbeiter, die mit ihren Aktionen für Weltwirtschaftskrisen sorgen, diese patriarchalen Arbeiter, die auf Lebensmittel spekulieren, um die Preise in die Höhe zu treiben und damit für den eigenen Reibach zu sorgen, nicht darauf achtend, dass dies Hungersnöte auslöst, worauf dann etwaige Revolutionen folgen, diese patriarchalen Arbeiter, die mit Schadstoffen hantieren und diese dann irgendwie entsorgen, ohne darüber nachzudenken, ob sie etwa damit Menschen vergiften könnten. Diese Frauen aber in ihren sozialen Berufen, die die Welt am Laufen halten, sind ersetzbar und unnötig in den Augen diesen Börsenmakler, dieser Aktionäre, dieser Vorstände, in den Augen des Patriarchats halt. Und hier in diesem Buch finden diese Frauen Wege sich aus diesem System auszuklinken. Das ist etwas, was wir Frauen uns in diesen patriarchalen Welten mal dringend zu Gemüte führen müssten. Und wir sollten nicht nur darüber nachdenken! Wir sollten endlich handeln und diesen Egomanen zeigen, wie wichtig wir sind!!!

  • J. Kaiser

    4/5

    30.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht einfach zu lesen, aber eindrücklich

    In dieser Geschichte geht es um eine Mutter und deren Tochter. Beide haben eine Wohnung und die vermieten sie Abwechslungsweise. So kommt etwas Geld herein. Zudem haben sie Aushilfsjobs und eine Massageliege über Wasser. Plötzlich ist die Mutter verschwunden. Die Tochter glaubt, dass sie bei anderen Frauen ist, welche in Unterkünften von Pauschalreiseanbietern wohnen. Auf dieser Reise erinnert sie sich an viele Dinge über ihre Mutter. Das brüchige leben, Ängste und auch Sehnsüchte von ihr. Vielleicht sind diese Lebensform und Solidarität unter Frauen ein Ausweg der jetzigen Lebensform. Fasziniert hat mich beim Lesen, wie sich Mutter und Tochter behaupten in ihrer kleinen und doch so grossen Welt. Das Lesen der Geschichte ist nicht leicht. Dies liegt an den Wortspielen der Autorin. Und doch fand ich das Buch als lesenswert und kann es empfehlen.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    18.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wortspiele

    Mirmar, ist der Debütroman der Schriftstellerin Josefine Soppa- Es ist eine beklemmende Geschichte. Die Autorin benutzt einen eigenartigen Schreibstil. Es gibt Wortspiele, die manchmal ganz amüsant sind. So gibt es Privatisierung der Privatisisierung. Die Icherzählerin verliert oft die Orientierung. Es beginnt mit einer Mutter Tochter Beziehung. Sie haben jede eine Einzimmerwohnung, die sie abwechselnd vermieten um Geld zu verdienen. Dann zieht die Mutter zu einer Gruppe von Frauen. Der Roman liest sich etwas anstrengend, ist aber lesenswert.

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    1/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute Intention, aber Umsetzung…

    Gute Intention, aber Umsetzung leider anstrengend und zäh Ich hatte den Roman "Mirmar" von Josefine Soppa irgendwo als Buchtipp entdeckt und der Inhalt klang ganz interessant. Eine Mutter und Tochter halten sich mit Untervermietungen ihrer Wohnungen und Aushilfsjobs über Wasser, bis die Mutter eines Tages verschwindet. Die Tochter macht sich auf die Suche nach ihr... Kritik am Kapitalismus/Patriarchat und Mutter-Tochter-Beziehungen finde ich sehr spannend als Thema und ich sehe auch hier die Intention der Autorin. Leider hat mir aber das Buch dann überhaupt nicht gefallen. Weder der Schreibstil noch der Aufbau und die Entwicklung der Geschichte haben mich angesprochen. Das Buch liest sich sehr anstrengend, hat zu viele verschachtelte Sätze, ist zäh und langatmig. Ich hätte es mehrmals fast abgebrochen, wollte aber das Ende erfahren. Gelohnt hat sich das Weiterlesen leider nicht für mich. Das Buch scheint mir wie der Versuch, auf einer aktuell angesagten literarischen Welle mitzuschwimmen - aber da gibt es zu diesen Themen einige deutlich bessere Bücher. Dieses hier kann ich nicht empfehlen.

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