Produktbild: Die Schwestern von Marienfehn

Die Schwestern von Marienfehn Roman

6

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

18,9/11,5/3,8 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Lichtgrau / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4011-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

18,9/11,5/3,8 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Lichtgrau / Olive

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4011-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    04.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    5 Sterne!

    Klappentext: „1966: Eigentlich will Hanna Brook nichts anderes, als Journalistin im geteilten Berlin werden – und mit ihrer großen Liebe Carl zusammen sein. Doch ihre Träume zerschlagen sich, und dann wird sie auch noch zu ihrer Familie nach Marienfehn zurückgerufen. Lange hadert sie, ob sie wirklich alles aufgeben soll, um die Brennerei fortzuführen. Gegen große Widerstände arbeitet sie sich schließlich in die Traditionen des Handwerks ein – bis auf einmal Carl wieder vor ihr steht … Die bewegende Geschichte einer Familie und ihrer Schnapsbrennerei im Emsland“ Mal wieder eine Geschichte die fast vor meiner Haustür spielt. Ist sie denn damit auch glaubwürdig? Absolut! Autor Jan Steinbach hat mit „Die Schwestern von Marienfehn“ eine sehr lesenswerte und authentische Geschichte verfasst, die aber durch ihr liebliches Cover etwas „weich“ im ersten Moment wirkt, aber beim lesen sich eine ganz andere Welt auftut. Wir erlesen erst die Zeit um 1966. Deutschland ist in zwei Teile durch eine Mauer geteilt und Hanna will direkt mitten ins Geschehen. Ihr Wunsch ist es Journalistin im geteilten Berlin zu werden. Somit wäre sie im politischen Brennpunkt Berlin aber auch automatisch raus aus ihrem Alltag bzw. raus aus der „Heimat“, weg von allem Alten und weg auch von Carl. Ist es das alles wert? Die Ereignisse überschlagen sich bzw. zerschlagen Hannas Pläne in Windeseile wie ein Nordseesturm heftig an die Deiche nagt. Als wäre das alles nicht schon Strafe genug, holen Hanna auch die Fänge der Familie wieder ein. Ihr Familie in Marienfehn braucht sie. Sie brauchen sie voll und ganz um die Brennerei weiter am laufen zu halten. Auch hier stellt sich die Frage für Hanna: Ist es das alles wert? Warum wollen Sie nun wissen? Hanna ist die dritte Tochter der Familie Brook und war immer schon das fünfte Rad am Wagen, das hässliche Entlein. Nichts wurde ihr zugetraut, hübsch genug war sie auch nicht (jedenfalls empfanden ihre Eltern das so) und ihr Berufswunsch war sowieso immer obsolet. Kurzum: Hanna war nie DIE geliebte Tochter und litt immer unter dem negativen Einfluss von außen und eben auch dem ihrer Eltern. Und nun soll sie die Kastanien aus dem Feuer holen? Und genau hier setzt Autor Jan Steinbach einen sehr flüssigen und anregenden Spannungsbogen ein und der Leser taucht komplett in die Geschichte rund um Hanna und ihren Carl ein und die Buchseiten fliegen nur so dahin. Es ist ein Auf und Ab und auch die Emotionen und Gefühle werden von Steinbach gekonnt und ohne große Klischees wunderbar eingebracht. Steinbachs Ausdruck schmiegt sich wunderbar an seine Figuren und man kommt nicht drumherum Hanna richtig ins Herz zu schließen. Der Roman ist keine typische Mitleids-Geschichte, oder gar eine Frauen-Power-Story, es ist eine Geschichte voller authentischer Gesichter, voller authentischer Geschehnisse und voller realer Strukturen. Das Leben auf dem Land ist nunmal anders! Hier ticken die Uhren anders als anderswo! Wir begleiten die junge Hanna bis hin zu ihrem letzten Weg und erlesen somit eine wirklich berührende und starke Geschichte einer Frau, die dem Schnaps die Flötentöne beigebracht hat. Hätte das jemals jemand von Hanna gedacht? Mit Sicherheit nicht! Und Hanna hat ihnen allen gezeigt was sie kann! Die Zeitenwechsel sind definitiv gelungen und runden das Gesamtbild des Romans mehr als gekonnt ab! Alles in allem gibt es hier 5 Sterne und eine klar Leseempfehlung von mir!

  • J. Kaiser

    5/5

    08.01.2023

    Hörbuch-Download

    Eindrückliche Geschichte

    Eine Frau zwischen altem Handwerk und neuem Glück. 1968 – die junge Hannah Brook steht vor den Trümmern ihrer Träume: Carl, die große Liebe ihres Lebens, heiratet ausgerechnet ihre Ziehschwester Rosie. Bewogen dieses Hörbuch zu rezensieren hat mich das Cover. Bereits nach den ersten paar Sätzen hat mich die Geschichte gefesselt. Beim Hören der Geschichte hatte ich immer das Cover vor Augen. Damit konnte ich der Geschichte der beiden Schwestern bestens folgen und ihre Gedanken und Handlungen bestens nachvollziehen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Familienhof Brook, mit den beiden Schwestern Hanna Brook und Rosalinde (Rosi) genannt. Die Themen in dieser Geschichte sind Familie, Hofbetrieb mit einer Brennerei, Träume, Freundschaften, Liebe und auch Schicksale. Beim Zuhören erfährt man so einiges über das Brennen. Die Stimme ist sehr verständlich und angenehm. Je länger man zuhört, desto verständlicher und mehr habe ich Hanna in mein Herz geschlossen. Sie hat mich an meine eigene Jugend erinnert. Dieses Hörbuch kann ich wärmstens empfehlen.

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    17.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Schwestern von Marienfehn

    Ich hatte ja schon einige Highlights in diesen Lesejahr, und dieser Roman gehört für mich ganz oben mit dazu. „Die Schwestern von Marienfehn“ konnten mich von Anfang bis Ende voll und ganz überzeugen. Neugierig gemacht haben mich das schlichte Cover und der Klappentext, denn vom Autor hatte ich zuvor noch nie gehört. Hanna, die Matriarchin der Brennerei Brook wird nach Familienstreitigkeiten ins Seniorenheim abgeschoben. Sie wurde als ungeliebtes drittes Mädchen auf den Brook-Hof geboren, bekam die Abneigung ihres Vaters ständig zu spüren, der sich doch so sehr einen Hoferben gewünscht hatte. Ihr Vertrauter und Seelenverwandter wird Carl und irgendwie scheint klar, dass die beiden irgendwann heiraten. Damit Hanna später ein Auskommen hat, willigen die Eltern ein, und Hanna darf Abitur machen und studieren. Doch einer Journalistenlaufbahn, wie von Hanna erträumt, stellt sich ihr Vater in den Weg. Lehrerin soll sie werden, ein angesehener Beruf für Frauen in diesen Zeiten, wo es für viele doch hauptsächlich um die Versorgung durch den Ehemann ging. Carl hingegen zieht es in die weite Welt und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. „Hanna ist mir richtig an Herz gewachsen und ich habe sehr mit ihr gelitten. Meist waren es scheinbar kleine Entscheidungen, die die großen Weichen des Lebens gestellt haben. Verpasste Chancen und Möglichkeiten den Lauf der Dinge zu ändern, das Glück oft zu nah und doch wieder unerreichbar fern. An vielen Stellen hat sie einfach keine andere Entscheidung treffen können als sich loyal und pflichtbewusst zu verhalten, immer im Sinn der Familie und des Brook-Hofes und hat dabei oft ihr eigenes Glück hinten angestellt. Ich habe manchmal den Kopf geschüttelt und mir gedacht, Hanna nimm doch einfach mal dein Glück in deine Hände, doch dies ist aus heutiger Sicht sicher leicht gesagt. Mit „Die Schwestern von Marienfehn“ ist Jan Steinbach ein richtig guter, unterhaltsamer Roman gelungen, der die Verhältnisse und die Stellung der Frau in dieser Zeit wunderbar darstellt. Er erzählt überaus bildhaft und abwechslungsreich, wechselt gekonnt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zieht den Leser so in seine und Hannas Geschichte. Neben der Familiengeschichte fand ich es auch sehr interessant und informativ, wie Korn hergestellt wird, mit welchen Problemen kleine Brennerei und Traditionsfirmen zu kämpfen haben um sich gegen große Industrieunternehmer durchzusetzen. Hier hat mir allerdings ein Stück weit ein Nachwort gefehlt, das darauf näher eingeht. Dies macht aber keine Abstriche in der Gesamtbewertung. Als Leser legt man das Buch ungern zur Seite, will immer wissen wie es weitergeht und ist plötzlich am Ende angelangt. Sehr gern vergebe ich volle Punktzahl und hoffe auf mehr von Jan Steinbach.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    4/5

    27.03.2023

    Hörbuch-Download

    Ganz unterhaltsam

    Meine Meinung: Von Jan Steinbach hatte ich schon einige Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb war ich auf dieses neugierig. Allerdings wollte ich es mir diesmal anhören. Denn ich hatte die Sprecherin Manon Straché bereits in einer Fernsehserie kennen gelernt und dort fand ich sie sehr sympathisch. Ich wurde auch nicht enttäuscht, für mich hat sie sehr gut gelesen. Und ich habe das Gefühl, dass ich genau aus diesem Grund das Buch bis zum Ende gehört habe. Ich fand die Geschichte der beiden Schwestern zwar sehr interessant, weil ich dadurch viel über das Leben vor einigen Jahrzehnten erfahren habe, aber so wirklich nachhaltig hat mich das alles nicht beeindruckt. Leider konnten sich viele Frauen nicht verwirklichen, weil sie sich den Zwängen und Einstellungen fügen mussten. Das haben zwar nicht alle gemacht, aber Hannah Brook gehörte zu denen, die den Familienbetrieb aufrecht erhalten wollte und auf vieles verzichtet hat. Ihre Ziehschwester Rosie hat einen ganz anderen Weg eingeschlagen und durch verschiedene Begebenheiten haben sie sich weit voneinander entfernt. Zufällig treffen die beiden sich in einer Seniorenresidenz wieder und so ganz langsam finden sie zueinander. Was sie in der Gegenwart und Vergangenheit erlebt haben, konnte ich durch den stetigen Zeitenwechsel erfahren. Ich erwähnte ja schon, dass ich es ganz interessant fand, denn ich habe einiges im Zusammenhang mit der Schnapsbrennerei erfahren und vor allem viel über das Alltagsleben zu den verschiedensten Zeiten. Fazit: Da ich zur Zeit sehr viele Bücher höre, fand ich es durchaus unterhaltsam, zumal es mir gefallen hat, wie Manon Straché es liest. Ansonsten wird mir das Buch wohl nicht in dauerhafter Erinnerung bleiben. Da aber vieles unterschiedlich betrachtet wird, werden bestimmt einige anderer Meinung sein.

  • Sabrina Schneider

    4/5

    20.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine emotionale Zeitreise in Hannahs und Rosies Leben mit Höhen und Tiefen die sie im Altersheim zusammenschweisst. Leseempfehlung!

    Eine wundervolle warmherzige Geschichte mit sympathischen interessanten Charakteren in fortgeschrittenen Alter. Jan Steinbach beginnt seine Handlung in der Gegenwart in einer Seniorenresidenz mit der 81 jährigen Hannah in deren Lebensgeschichte wir eintauchen dürfen. Wir lernen Hannah im Verlauf des Buches als intelligent, gutherzig, taff aber dabei vorsichtig kennen die alle anderen vor sich stellt. Ihre Schwester Rosie die einen grossen Einfluß auf Hannahs Leben nimmt lernen wir als immer gut gelaunt, frech, mutig aber auch vorwitzig kennen. Auch andere wichtige Charaktere die immer farbig gezeichnet sind und mehr oder manchmal beabsichtigt weniger sympathisch geben der Geschichte ein abwechslungsreiches Gesicht. Der Schreibstil ist gut verständlich und der Erzählstil lässt ein interessantes Kopfkino entstehen das es Spass macht der Geschichte zu folgen. Die verschiedenen Zeitsprünge in vergangene Zeiten an die Hannah denkt und uns mitnimmt sind deutlich in den Kapiteln gekennzeichnet und lassen detailliert die 50er , 60er oder auch 80er vor dem inneren Auge entstehen. Die Handlung um den Brennereihof der Familie mit teils dramatischen Wendungen in der Liebe den Situationen im Alltag und deren Folgen sind spannend und interessant. Ich mochte das Buch sehr das Ende war gut aufgeklärt und liess mich zufrieden mit dem Buch abschliessen. Von mir gibt es eine Lesempfehlung mit 4 grossartigen Sternen für Hannahs und Rosies Leben.

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